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	<title>Du hast nach x86 gesucht - Macnotes.de</title>
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	<description>iPhone, iPod, iPad, Mac - das unabhängige Magazin rund um Apple</description>
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	<title>Du hast nach x86 gesucht - Macnotes.de</title>
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	<item>
		<title>Schadsoftware ist nicht nur ein Problem auf Windows-Rechnern</title>
		<link>https://macnotes.de/2021/07/01/schadsoftware-ist-nicht-nur-ein-problem-auf-windows-rechnern/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Matze Fenn]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 01 Jul 2021 13:00:15 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kommentar]]></category>
		<category><![CDATA[Software]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Apple-Nutzer wiegen sich häufig bei der Nutzung Ihrer Rechner in Sicherheit. Die landläufige Meinung ist, dass Cyberattacken meist einem Windowsrechner gelten. Dies ist ein fataler Irrtum. Fast jeder sechste Angriff gilt einem Mac Der IT-Sicherheitsdienstleister Malwarebytes fand 2019 heraus, dass 16 Prozent aller Angriffe einem Mac-Rechner galten. Allerdings ist die Datenbasis recht dünn und beträgt [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://macnotes.de/2021/07/01/schadsoftware-ist-nicht-nur-ein-problem-auf-windows-rechnern/">Schadsoftware ist nicht nur ein Problem auf Windows-Rechnern</a> erschien zuerst auf <a href="https://macnotes.de">Macnotes.de</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p class='lead'>Apple-Nutzer wiegen sich häufig bei der Nutzung Ihrer Rechner in Sicherheit. Die landläufige Meinung ist, dass Cyberattacken meist einem Windowsrechner gelten. Dies ist ein fataler Irrtum.</p>
<h2>Fast jeder sechste Angriff gilt einem Mac</h2>
<p>Der IT-Sicherheitsdienstleister Malwarebytes fand 2019 heraus, dass 16 Prozent aller Angriffe einem Mac-Rechner galten. Allerdings ist die Datenbasis <a href="https://macnotes.de/2020/02/13/wenn-der-mac-mal-mehr-malware-hat-als-der-pc-ist-es-nur-werbung/">recht dünn</a> und beträgt nur ein Zwölftel der untersuchten Windows-Computer. Dieser Fakt als Maßstab zeigt, dass Apple-Nutzer nicht weniger gefährdet sind. Der Vergleich zum Vorjahr zeigte, dass die Verbreitung von Malware um 61 Prozent gestiegen ist.</p>
<p>Es gibt also gute Gründe, die Bedrohungsgefahr ernst zu nehmen und <a href="https://www.intego.com/de/antivirus-mac-internet-security">es gibt passende Mac-Antivirus-Tests</a>, um das System regelmäßig zu prüfen. Wie notwendig Sicherheitsmaßnahmen sind, zeigen Untersuchungen der Sicherheitsforscher, die pro Apple-Rechner mehr als doppelt so viele Bedrohungen fanden als auf einem Windows-Gerät.</p>
<h2>Reales Bedrohungsszenario?</h2>
<p>Generell gilt der Mac als relativ sicher gegen Viren. Ein Vorteil ist die geringere Verbreitung im Vergleich zu Windows-Computern. Dadurch sind Apple-PCs für Cyberkriminelle (noch) weniger attraktiv. Dies hoffen zumindest die Verfechter der These, dass die mit dem macOS mitgelieferte Sicherheitsarchitektur die meisten Bedrohungen erkennt. Auch Microsoft baut auf eine durchdachte Sicherheitsstruktur, aber niemand würde ernsthaft bestreiten, dass ein professionelles Antivirentool zusätzlichen Schutz bietet.</p>
<p>Abzuwarten bleibt, in welche Richtung sich die Nachfrage und der Marktanteil von Apples Macs entwickelt, und damit das potenzielle Risiko. Mit der <a href="https://macnotes.de/2020/11/10/apple-silicon-apple-m1-ist-der-erste-prozessor/">Einführung der neuen M1-Macs</a> und der eigenen Prozessoren (Apple Silicon) scheint der Konzern aus Cupertino einen Weg gefunden zu haben, Windows ein wenig Marktanteile abzuluchsen. <a href="https://macnotes.de/2021/02/19/uberraschung-die-erste-apple-silicon-malware-ist-werbung/">Doch auch für die neue Plattform wurde bereits Schadsoftware entdeckt</a>.</p>
<div data-id="495221" class="ajaxGalleryInit" style="display:none;"></div>
<p>Apple ist sich der Gefahr durch Malware und andere Schadprogramme bewusst und gibt Nutzern <a href="https://support.apple.com/de-de/guide/mac-help/mh27449/11.0/mac/11.0">im Handbuch entsprechende Verhaltensempfehlungen</a>. Attraktiv für Hacker könnte das macOS sein, weil es für das Betriebssystem im Vergleich zum Windows relativ wenige Sicherheitsupdates gibt. Dies erlaubt es Hackern Sicherheitslücken länger zu nutzen.</p>
<p>Gerade über den Webbrowser und beim Herunterladen von Apps, die nicht aus dem Mac App Store stammen, ist die Gefahr einer Infizierung groß. Hier hilft speziell für den Mac konzipierte Antivirensoftware, um Schädlinge zu erkennen und zu eliminieren. Dabei ist es wichtig, auf vertrauenswürdige Angebote zurückzugreifen.</p>
<h2>Schädlinge, die sich als Antivirensoftware tarnen</h2>
<p>Die Sicherheitsexperten von Intego machten bereits vor einige Zeit darauf aufmerksam, dass die Hacker immer hinterhältigere Tricks anwenden. <a href="https://macnotes.de/2011/05/03/mac-defender-intego-warnt-vor-virenscanner-malware/">„MAC Defender“</a> klingt, als ob es sich um eine Antivirensoftware von Apple handelt. Tatsächlich gibt das Programm vor, Viren gefunden zu haben und bietet eine Lösung des vermeintlichen Problems an. Gegen die Zahlung per Kreditkarte wird eine Lizenz versprochen, welche die vermeintlichen Viren eliminiert.</p>
<p>Um mehr Nachdruck zu erreichen, poppen regelmäßig Pornoseiten im Webbrowser auf. Das einzige Ziel des Schädlings ist es, die Kreditkartendaten des Opfers stehlen. Die Malware stammt aus dem Jahr 2011. Auf Betriebssystemen über der Version MAC OS X 10.6 wurde die Sicherheitslücke geschlossen.</p>
<h2>Die Zahl der Bedrohungen steigt – auch beim Mac</h2>
<p>Inzwischen gehören Mac-Schädlinge zu den am meisten verbreiteten überhaupt. Die Browser-Erweiterung „NewTab“ lag in dieser Liste 2019 auf Platz zwei. Sie attackierte zunächst ältere Browser-Versionen von Safari und Google Chrome. Später wurde sie über Installer oder sogar als Direkt-Download angeboten. Der Schädling gehört zur Adware und gibt sich als App aus. Er gibt zum Beispiel vor, die Verfolgung von Paketen oder Flügen anzubieten.</p>
<p>Aktuell scheint Adware die größere Gefahr für Macs zu sein. Die Auswirkungen sind für Internetnutzer nervend, wenn Werbung im unpassendsten Moment aufpoppt. Plötzlich ist die Startseite des Browsers nicht mehr die gewohnte und bekannte Websites erscheinen in ungewohntem Design. Der Browser verfügt über neue Symbolleisten und im Hintergrund startet die Installation von unerwünschter Software.</p>
<p>Eine manuelle Entfernung ist zwar möglich, aber schwer umzusetzen. Adware tarnt sich gut und ist dadurch schwer zu finden. Die einfachste Lösung ist eine zuverlässige Antivirensoftware, die Adware aufspürt und entfernt. Aber auch die Bedrohung durch echte Malware steigt. Dies musste kürzlich der Senior Vice President für Software-Entwicklung von Apple, Craig Federighi, zugeben. Während eines Gerichtsprozesses zwischen Epic und Apple <a href="https://macnotes.de/2021/06/23/sideloading-von-apps-nicht-mit-apple-nicht-mit-ios/">räumte er ein</a>, dass „wir auf dem Mac ein Maß an Malware haben, das wir nicht akzeptabel finden“.</p>
<h2>Malware nimmt neue Chipgeneration ins Visier</h2>
<p>Wie stark Macs inzwischen gefährdet sind, kann man gerade an der neusten Prozessor-Generation erkennen. Mit dem M1-Chip rückte Apple von der X86-Architektur von Intel ab. Der neue Prozessor kam Ende 2020 auf den Markt. Nur zwei Monate später gab es bereits die erste speziell <a href="https://www.chip.de/news/Apple-Geraete-in-Gefahr-Malware-hat-es-auf-neue-Macs-abgesehen_183309171.html">auf die Schwächen der neuen Entwicklung ausgerichtete Malware</a>. Es handelt sich um „GoSearch22“, die ursprünglich für Intel-Chips entwickelt und später erfolgreich weiterentwickelt wurde.</p>
<p>Der Schädling gibt sich als legitime Erweiterung von Safari aus und sammelt Nutzerdaten. Außerdem spielt er Werbung in Form von Bannern und Pop-ups ein. Wer darauf klickt, bekommt weitere Malware auf den Rechner.</p>
<p><strong>Fazit:</strong> Apples macOS ist nicht vor Angriffen durch Malware oder Adware gefeit. Eine bessere Sicherheit vor Schadsoftware haben Nutzer, die einen zuverlässigen Antivirenschutz nutzen.</p>
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	</item>
		<item>
		<title>Windows 11 kann Android-Apps, mit einem Haken</title>
		<link>https://macnotes.de/2021/06/25/windows-11-kann-android-apps-mit-einem-haken/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Alexander Trust]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 25 Jun 2021 12:20:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Software]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Microsoft wollte nach Windows 10 eigentlich kein weiteres Betriebssystem mehr vorstellen, sondern das vorhandene immer „weiterentwickeln“. Nun kündigte man das neue Betriebssystem an und eine Partnerschaft mit Amazon. Denn man wird in Win11 auch Android-Apps installieren und nutzen können, aber nur solche aus dem Amazon App Store. Welche Kooperation liegt auf der Hand, wenn man [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://macnotes.de/2021/06/25/windows-11-kann-android-apps-mit-einem-haken/">Windows 11 kann Android-Apps, mit einem Haken</a> erschien zuerst auf <a href="https://macnotes.de">Macnotes.de</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class='lead'>Microsoft wollte nach Windows 10 eigentlich kein weiteres Betriebssystem mehr vorstellen, sondern das vorhandene immer „weiterentwickeln“. Nun kündigte man das neue Betriebssystem an und eine Partnerschaft mit Amazon. Denn man wird in Win11 auch Android-Apps installieren und nutzen können, aber nur solche aus dem Amazon <a href="https://macnotes.de/produkt/app-store/">App Store</a>.</p>
<p>Welche Kooperation liegt auf der Hand, wenn man Android-Apps auf dem eigenen Betriebssystem nutzen möchte? Vermutlich eine mit Google. Doch Microsoft geht einen anderen Weg. Für Android-Support in Windows 11 kooperiert der Konzern aus Redmond mit Amazon.</p>
<p>Windows-Nutzer können in Zukunft dann Android-Apps, die es im Amazon Appstore gibt, auf Ihren Computern installieren. Sie müssen dazu außerdem bei Amazon eingeloggt sein.</p>
<h2>Android-Apps mit und ohne Intel-Technologie</h2>
<p>Damit Android-Apps auf den Windows-PCs funktionieren, setzt MS auf Intels Brückentechnologie. Die Apps laufen wie andere Software, man kann deren Icons auch in der Taskbar ablegen und Inhalte hin- und herziehen.</p>
<p>Es gibt wenige Details. Wir wissen nicht, welche Hardware notwendig ist, um Android-Apps auf diese Weise unter Windows zu nutzen. Allerdings soll es keine eindeutige Plattformbeschränkung geben. <a href="https://www.theverge.com/2021/6/24/22549303/windows-11-intel-bridge-android-apps-amd-arm-processors">So berichtet The Verge</a>, dass man nicht nur mit Intel-Prozessoren, sondern auch mit AMD- und ARM-basierten Windows-Rechnern die Funktion wird nutzen können.</p>
<p>Der Konzern aus Redmond hat dies noch nicht vollumfänglich aufgeklärt. ARM-basierte Windows-Rechner benötigen für Android-Apps aber offenbar keine separate Brückentechnologie und sind somit womöglich im Vorteil. Bei Intels Bridge handelt es sich um eine Art „Rosetta“, das <a href="https://macnotes.de/firma/apple/">Apple</a> einsetzt. Allerdings werden mit diesem Compiler Apps von fremden Plattformen für die Nutzung auf x86 übersetzt. Bei Apple werden hingegen x86-Apps für die ARM-Plattform übersetzt.</p>
<p>Ebensowenig ist bekannt, was Android-Entwickler tun müssen, damit Ihre Apps auch auf Windows-Geräten genutzt werden können.</p>
<p>Windows-Nutzer können nach Android-Apps ganz normal im vollständig überarbeiteten Microsoft App Store suchen. Dabei wirkt die neue App-Store-Ansicht derjenigen in Apples Mac App Store nicht ganz unähnlich.</p>
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<h3>Sinn und Unsinn?</h3>
<p>An dieser Stelle verweisen wir einmal darauf, dass Apple mit macOS Big Sur und der Einführung eigener Prozessoren in Form von Apple Silicon die Möglichkeit zur Nutzung von <a href="https://macnotes.de/plattform/ios/">iOS</a>-Apps am Mac einführte. Obwohl man bei der Bedienbarkeit nachbesserte, ist der Nutzen der entsprechenden Apps auch wegen der unterschiedlichen Bedienkonzepte nach wie vor fraglich.</p>
<p>Entwickler müssten ein wenig Arbeit investieren, um ihre Apps auch am Desktop-Computer verwendbar zu machen. Das dürfte sich auch im Falle von Android-Apps auf Windows-Computern nicht anders darstellen. Microsoft selbst präsentierte unter anderem die TikTok-App.</p>
<h3>Projekt Astoria bereits 2015</h3>
<p>Die Idee, Android-Apps auf Windows zu nutzen, ist nicht neu. <a href="https://www.theverge.com/2015/4/29/8511439/microsoft-windows-10-android-ios-apps-bridges">Im Jahr 2015</a> gab es eine Ankündigung auf der Build-Konferenz unter dem Projekt-Namen Astoria. Entwickler könnten Ihre Android-Apps an Windows anpassen, hieß es damals. Die Idee wurde aber <a href="https://blogs.windows.com/windowsdeveloper/2016/02/25/an-update-on-the-developer-opportunity-and-windows-10/">2016 schon über den Haufen geworfen</a>. Auch davor gab es nach dem Ende der Universal-Windows-Plattform (UWP) Bestrebungen, Android-Apps unter Windows nutzbar zu machen.</p>
<p>Nun unternimmt Microsoft also einen neuen Anlauf.</p>
<h2>Windows 11 etwas macOS</h2>
<p>Beobachtern fiel bei der Präsentation auf, dass das neue Windows 11 ein paar interessante Neuerungen nutzt, die man so von Apples macOS kennt. So gibt es nun kein Startmenü mehr, aber eine zentrale App-Leiste am unteren Bildrand. Bei Apple heißt diese Dock.</p>
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		<title>Welches MacBook Air M1 soll ich mir kaufen?</title>
		<link>https://macnotes.de/2021/02/12/welches-macbook-air-m1-soll-ich-mir-kaufen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Alexander Trust]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 12 Feb 2021 02:06:15 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Tipps]]></category>
		<category><![CDATA[Hardware]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In der Redaktion von Macnotes haben wir sowohl den Mac mini M1, als auch das MacBook Pro 13 Zoll mit Apple Silicon angeschafft. Wir würden vielen Leuten dennoch eher zum Kauf des MacBook Air M1 raten, wenn sie ein aktuelles Apple-Laptop kaufen wollen. Im nachfolgenden Kaufratgeber versuchen wir daher Antworten auf die drängende Frage zu [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://macnotes.de/2021/02/12/welches-macbook-air-m1-soll-ich-mir-kaufen/">Welches MacBook Air M1 soll ich mir kaufen?</a> erschien zuerst auf <a href="https://macnotes.de">Macnotes.de</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class='lead'>In der Redaktion von Macnotes haben wir sowohl den Mac mini M1, als auch das MacBook Pro 13 Zoll mit Apple Silicon angeschafft. Wir würden vielen Leuten dennoch eher zum Kauf des MacBook Air M1 raten, wenn sie ein aktuelles Apple-Laptop kaufen wollen. Im nachfolgenden Kaufratgeber versuchen wir daher Antworten auf die drängende Frage zu geben: Welches MacBook Air M1 soll ich mir kaufen?</p>
<p>Es gibt beim möglichen Kauf des neuen MacBook Air M1 von Apple einige Kriterien, nach denen man entscheiden kann, ob man sich das neue Apple-Laptop zulegen sollte, oder nicht?</p>
<h2>Lieferzeiten sind kein Kriterium</h2>
<p>Die Lieferzeiten sollten allerdings keine Rolle bei der möglichen Bestellung des Geräts spielen. Es mag sein, dass eines der verfügbaren Modelle früher lieferbar ist – das darf Euch nicht abhalten, zu Eurer Wunschkonfiguration zu greifen.</p>
<h2>Wie viel Arbeitsspeicher brauche ich im MacBook Air?</h2>
<p>Eine wichtige Frage, die sich immer wieder beim Kauf von Computern stellt, ist die nach dem Arbeitsspeicher. Bei Apple-Computern ist diese Frage dummerweise noch deutlich relevanter. Denn der Hersteller aus Cupertino lötet den Arbeitsspeicher fest auf dem Mainboard an. Dies bringt im Endeffekt auch Geschwindigkeitsvorsteile gegenüber Geräten mit gesockelten Speicherbausteinen, die man austauschen könnte.</p>
<p>„Zum Glück“ gibt es beim MacBook Air M1 nur die Wahl zwischen 8 oder 16 GB Arbeitsspeicher. Wer das Laptop zum Surfen, für die Recherche oder zur Textverarbeitung nutzt, der wird mit 8 GB gut bedient sein. Es gibt aber viele Konstellationen, in denen 16 GB die bessere Wahl sind. Das betrifft nicht nur Videoschnitt und Bildbearbeitung, sondern auch umfangreiche Tabellenkalkulation oder Nutzer, die häufig wechselnde Inhalte beispielsweise im Browser konsumieren.</p>
<h3>Wer viel tut, braucht mehr RAM</h3>
<p>Wieso? Nun, Apple nutzt dann umso häufiger den Auslagerungsspeicher auf der SSD und die hat, im Gegensatz zum Arbeitsspeicher, eine deutlich begrenztere Haltbarkeit. Bei „normalem Nutzungsszenario“ kommt man vermutlich fünf, eher bis zu sieben Jahre fehlerfrei mit der SSD in einem MacBook aus, da der Hersteller aus Cupertino auf SSD mit hoher Qualität setzt.</p>
<p>Für SSD geben Hersteller, ähnlich wie für moderne LED, eine bestimmte Zahl von Schreib- und Lesevorgängen an, bei denen die Speicher fehlerfrei funktionieren. Das ist ein wenig so wie bei den Ein- und Ausschaltvorgängen von LED. Wer also dutzende oder gar hunderte Browsertabs öffnet und diverse Apps im Hintergrund offen hat, weil er mal dies und mal das macht, sollte ebenfalls zu 16 GB greifen. Denn umso weniger die SSD genutzt werden muss, desto länger hält sie durch.</p>
<h2>Wie viel Speicher soll ich für das MacBook Air M1 wählen?</h2>
<p>Auch bei der SSD im MacBook Air stellt sich die Frage, wie viel Speicher soll sie haben? Apple bietet das Gerät mit 256 GB, 512 GB, 1 TB oder 2 TB an. Da auch die SSD fest auf dem Mainboard integriert ist, kann man den Speicher nicht nachträglich erweitern.</p>
<p>Es gibt für SSD eine Art Daumenregel. Man sollte immer doppelt so viel Speicher wählen, wie man meint zu benötigen. Das hat einen einleuchtenden Grund, und aber auch einen technischen, der auf die Dauer die Laufzeit der Geräte verlängern hilft.</p>
<p>Zum einen ist klar, dass man mit der Zeit immer mehr Daten ansammeln wird. Zum anderen ist aber, wie oben erwähnt, eine SSD nur bedingt belastbar. Moderne Betriebssysteme gehen so vor, dass sie bei SSD versuchen zu vermeiden, immer dieselben Blöcke zu beschreiben (vgl. <a href="https://en.wikipedia.org/wiki/Wear_leveling">Beitrag zum Thema „wear levelling“ auf Wikipedia</a>, engl.). Denn diese würden dann schneller abnutzen. Verteilt man die Lese- und Schreibvorgänge auf unterschiedliche Blöcke, halten alle insgesamt länger. Wenn man nun weniger Speicher auf der SSD hat und dann zum Beispiel bei einem Update von macOS, oder dem Schreiben von temporären Dateien bei der Bildbearbeitung oder dem Videoschnitt den vorhandenen Speicher immer wieder neu beschreibt, nutzt sich dieser schneller ab. Deswegen ist es sinnvoller, mehr Speicher zu haben, als man eigentlich benötigt. Denn dann kann das Betriebssystem länger Daten auf noch nicht benutzte Blöcke schreiben, anstatt dieselben noch einmal verwenden zu müssen.</p>
<p>Wer nun glaubt, er kommt mit 256 GB gut aus, sollte zu 512 GB greifen. Wer meint, dass er mit 512 GB auskommt, sollte hingegen 1 TB wählen, und so fort. Eigentlich sollte deswegen auch niemand das Modell mit 256 GB Speicher kaufen.</p>
<h2>Welche Vorteile bietet das MacBook Air M1?</h2>
<p>Wenn man sich Apples Laptop ansieht, kann man im Vergleich zum MacBook Pro M1 einige Vorteile entdecken:</p>
<ul>
<li>Sieht man von dem Modell mit 7-Kern-GPU ab, ist es „theoretisch“ genauso leistungsfähig wie das MacBook Pro M1 oder der <a href="https://macnotes.de/2020/12/24/test-apple-mac-mini-m1-ist-perfekt-wenn-big-sur-nicht-ware/">Mac mini M1</a>.</li>
<li>Es hat keinen Lüfter, ist damit leiser und weniger wartungsanfällig.</li>
<li>Das M1 MBA bietet echte Funktionstasten.</li>
<li>Es wiegt nur 1,29 Kilogramm.</li>
<li>Es bietet bis zu 15 Stunden Akkulaufzeit fürs Surfen, und damit nur zwei Stunden weniger als das MBP.</li>
</ul>
<h2>Welche Nachteile hat das MacBook Air M1?</h2>
<p>Natürlich gibt es auch Nachteile des M1 MacBook Air gegenüber dem MacBook Pro, die wir nicht verschweigen wollen.</p>
<ul>
<li>Der Bildschirm ist etwas dunkler (400 Nits vs. 500 Nits).</li>
<li>Das Gerät wird mangels Lüfter früher heruntergeriegelt. Das ist aber nur bei anspruchsvollen Aufgaben wirklich spürbar nachvollziehbar.</li>
<li>Es hat nur zwei Thunderbolt/USB-Anschlüsse.</li>
<li>Die integrierte Webcam nutzt nur 720p Auflösung.</li>
<li>Die integrierten Mikrofone und Lautsprecher sind beim MBP besser.</li>
</ul>
<p>Es dürfte klar sein, dass es Details sind, in denen sich die Geräte unterscheiden. Allerdings können dies wichtige Details für manche Nutzer sein.</p>
<h2>Kann ich auf dem MacBook Air M1 alle Apps nutzen?</h2>
<p><a href="https://macnotes.de/2021/01/17/intel-gibt-zu-apple-macht-bessere-chips-firma-droht-nokias-schicksal/">Nicht nur Intel ist neidisch auf Apple</a>, sondern viele Hersteller und auch Kritiker sind sich einig: Der Konzern aus Cupertino hat es Nutzern und Entwicklern sehr einfach gemacht, vorhandene Software auf Apple Silicon zu verwenden. In den ersten Wochen nach der Veröffentlichung gab es zwar noch einige Fragezeichen, viele davon aber unbegründet.</p>
<p>Mittlerweile sind selbst Tools wie Homebrew auch „nativ“ für Apple Silicon verfügbar, waren aber schon die ganze Zeit problemlos einsetzbar, Rosetta sei Dank. Denn Apple hat mit Rosetta 2 eine Technologie bereitgestellt, die X86-Apps übersetzt, um sie dann entsprechend auf den neuen ARM-Prozessoren auszuführen. Wir haben bereits früh, im November 2020, damit angefangen, eine <a href="https://macnotes.de/2020/11/16/welche-apps-sind-kompatibel-mit-macos-big-sur-und-apple-silicon/">Liste kompatibler Apps</a> anzufertigen. Letztlich ist die aber nur ein Fingerzeig. Denn es funktionieren viel mehr Apps als man sich vorstellen kann. Wenn selbst <a href="https://macnotes.de/2021/02/06/emulator-retroarch-bald-kompatibel-mit-apple-silicon/">Emulatoren wie RetroArch mit Apple Silicon einverstanden</a> sind, dann sollte einem nicht angst und bange sein.</p>
<h3>Welche Spiele funktionieren auf dem MacBook Air M1?</h3>
<p>Freunde von Retro-Spielen, die mit Emulatoren wie DOSBOX, OpenEmu oder RetroArch vertraut sind, werden auf dem MacBook Air keine Probleme haben.</p>
<p>Tatsächlich aber taugt das neue Apple-Laptop auch für hochwertige Spiele. Es gibt viele Tests, auch von Spielen, die eigentlich für Windows veröffentlicht wurden, die in einer Auflösung von 1080p in der Emulation (Parallels) der Emulation (Windows 10 für ARM mit Emulation von X86-Apps) einiges schneller funktionieren als auf vorherigen Gerätegenerationen. Die GPU in Apples Laptop bietet bis zu 2,6 TFLOPS an Rechenleistung an. Verglichen mit vorherigen Modellen ist das ein deutlicher Zuwachs.</p>
<p><a href="https://macnotes.de/2020/11/16/benchmark-apple-m1-gpu-schneller-als-geforce-gtx-1050-ti-und-radeon-rx-560/">Nicht nur in Benchmarks</a>, sondern auch in der Praxis können alle von Apples M1-Macs diejenigen Grafikchips von AMD oder Nvidia, die eigentlich ähnliche Leistungsdaten haben (Radeon RX 560 oder GeForce GTX 1050 Ti), um ein Vielfaches schlagen. Dazu kommt, dass Apple im MBA maximal 15 Watt Stromverbrauch produziert, wohingegen die Leistungsaufnahme der RX 560 aus 2017 bei 75 Watt liegt.</p>
<h2>Muss ich das M1 MacBook Air bei Apple kaufen?</h2>
<p>Es liegt zwar auf der Hand, die Geräte direkt beim Hersteller zu kaufen. Doch in Zeiten des Onlineshoppings <a href="https://www.awin1.com/cread.php?awinmid=15536&amp;awinaffid=644589&amp;clickref=&amp;ued=https%3A//www.idealo.de/preisvergleich/OffersOfProduct/200840784_-macbook-air-13-2020-m1-apple.html">und der Preisvergleiche</a> hat man nicht zwingend einen Vorteil dadurch. Es dauert zwar immer erst eine Weile, bis die Geräte auch bei Drittanbietern verfügbar sind. Doch wer Monate nach der Veröffentlichung nach der Apple-Hardware sucht, der findet sie dann bei anderen Anbietern günstiger.</p>
<p>Apples Garantieverlängerung, AppleCare+, könnt Ihr auch 90 Tage nach dem Kauf noch hinzukaufen, auch bei Computern (oder Smartphones oder Tablets), die Ihr nicht bei Apple direkt gekauft habt.</p>
<p>Es kann sich im Gegenteil also lohnen, wenn Ihr den Kauf des MacBook Air M1 anderswo erledigt. Viele Händler bieten immer wieder Rabattaktionen an, wenn man die neue Hardware auf Raten kauft, aber selbst ohne Ratenzahlung gibt es dort oft moderate Preisnachlässe. Am Ende stinkt Geld nicht und ist jeder Euro was Wert.</p>
<p><a href="https://www.amazon.de/Neues-Apple-MacBook-Chip-512-GB/dp/B08N5R6ZGX?tag=sajonara0d-21" rel="nofollow">Bei Amazon beispielsweise</a> gibt es das MacBook Air mit Apple M1 Chip in der Konfiguration mit 8 GB RAM und 512 GB SSD für 1.359 Euro. Bei Apple zahlt man für das gleiche Modell 1.399 Euro. Für 40 Euro kann man – Stand heute – bei REWE viereinhalb Kästen Bitburger Kellerbier kaufen, oder super viel Mehl und Hefe und andere Zutaten, um selbst Pizza oder Brot zu backen.</p>
<p>Günstigst <a href="https://www.awin1.com/cread.php?awinmid=15536&amp;awinaffid=644589&amp;clickref=&amp;ued=https%3A//www.idealo.de/preisvergleich/OffersOfProduct/200995502_-macbook-air-13-2020-m1-z124-000k-apple.html">bekommt man außerdem</a> das Modell mit 7-Kern-GPU, 256 GB SSD und 8 GB RAM ab 1.049 Euro (+6 Euro VSK). Bei Apple kostet dieses Gerät immerhin 1.129 Euro. Dies entspricht einer Ersparnis von rund 75 Euro.</p>
<h2>Doch besser das MacBook Pro M1 kaufen?</h2>
<p>In der Redaktion haben wir das MacBook Pro M1 als Ersatz für ein vorhandenes 13 Zoll MacBook Pro angeschafft und das Altgerät zu einem guten Kurs <a href="https://www.awin1.com/cread.php?awinmid=%2014133&amp;awinaffid=644589&amp;clickref=&amp;ued=https%3A//wirkaufens.de/index.php/verkaufen/9/Apple+MacBooks.html">auf Wirkaufens</a> verkauft. Die Plattform bietet seit einer Weile auch den Ankauf von Geräten für Geschäftsleute an, sodass man eine ordentliche Rechnung für sein Altgerät inklusive Umsatzsteuer erhält. Das kann die Zusammenarbeit mit dem Steuerberater und Finanzamt vereinfachen.</p>
<p>Wir würden wegen unserer begrenzten Einsatzzwecke in Zukunft nicht noch einmal das MBP kaufen, sondern stattdessen auf das MacBook Air M1 setzen. Denn das verzichtet auf die Touch Bar und hat erst gar keinen Lüfter. Dieser ist zwar beim MBP selten bis gar nicht zu hören. Doch die Öffnung ist sozusagen die Achillesferse des Geräts, weil sich dort dann Staub ansammeln kann, der über die Jahre zu Problemen führt. Wir schätzen die Haltbarkeit des MacBook Air deutlich besser ein, <a href="https://macnotes.de/2020/05/28/macbook-12-zoll-eine-misserfolgsgeschichte/">selbst wenn Apple beim vormaligen 12 Zoll MacBook nicht so viel Glück mit dessen Haltbarkeit hatte</a>. Das lag aber aller Voraussicht nach an der Hitzeentwicklung des Intel-Prozessors.</p>
<p><small>Dieser Artikel enthält Affiliate-Links.</small></p><p>Der Beitrag <a href="https://macnotes.de/2021/02/12/welches-macbook-air-m1-soll-ich-mir-kaufen/">Welches MacBook Air M1 soll ich mir kaufen?</a> erschien zuerst auf <a href="https://macnotes.de">Macnotes.de</a>.</p>
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		<title>Emulator RetroArch bald kompatibel mit Apple Silicon</title>
		<link>https://macnotes.de/2021/02/06/emulator-retroarch-bald-kompatibel-mit-apple-silicon/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Alexander Trust]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 06 Feb 2021 01:56:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Software]]></category>
		<category><![CDATA[Videospiele]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Entwickler des Multi-Plattform-Emulators RetroArch haben gute Neuigkeiten. Der Emulator soll schon bald kompatibel mit den neuen M1-Macs von Apple sein. Die Leistung der Ger&#228;te mit Apple Silicon sei beeindruckend, hei&#223;t es auch dort. Sieht man davon ab, dass schon jetzt viele der Retro-Emulatoren (OpenEmu, DOSBox-X und andere) auch in der Rosetta-Emulation unter macOS Big [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p class='lead'>Die Entwickler des Multi-Plattform-Emulators RetroArch haben gute Neuigkeiten. Der Emulator soll schon bald kompatibel mit den neuen <a href="https://macnotes.de/2020/11/10/apple-silicon-apple-m1-ist-der-erste-prozessor/">M1-Macs von Apple</a> sein. Die Leistung der Ger&auml;te mit <a href="https://macnotes.de/firma/apple/">Apple</a> Silicon sei beeindruckend, hei&szlig;t es auch dort.</p>
<p>Sieht man davon ab, dass schon jetzt viele der Retro-Emulatoren (OpenEmu, DOSBox-X und andere) auch in der Rosetta-Emulation unter macOS Big Sur auf Macs mit Apple Silicon funktionieren, ist die neue Ank&uuml;ndigung vom Team um RetroArch aus mehreren Gr&uuml;nden interessant.</p>
<h2>Apple-Silicon-Support schon bald</h2>
<p>Die Entwickler ver&ouml;ffentlichten aktuell eine &bdquo;Roadmap&ldquo;, also einen <a href="https://www.libretro.com/index.php/retroarch-2021-hardware-roadmap-q1q2/">Zeitplan f&uuml;r das erste Halbjahr 2021</a>.</p>
<p>Darin sind noch weitere Plattformen besprochen, auch Microsofts Hololens oder die Xbox.</p>
<p>Interessant wird es f&uuml;r Mac-Nutzer. Denn schon bald soll es eine separate Version f&uuml;r Nutzer von Macs mit Apple Silicon geben. Besitzer von Intel-Macs erhalten dann in Zukunft eine andere Version.</p>
<h3>RetroArch mit Metal-Grafikanbindung</h3>
<p>Denn die Entwickler planen mit der Umstellung auf Apple Silicon f&uuml;r die App auch ein paar weitere &Auml;nderungen unter der Haube.</p>
<p>So wollen sie Apples Metal als Standard-Grafikschnittstelle in der Apple-Silicon-Mac-Version integrieren. Dies bedeutet grunds&auml;tzlich eine deutlich bessere Performance f&uuml;r die Emulation von Nintendo-, SEGA-, oder anderen Konsolen.</p>
<p>Derzeit g&auml;be es allerdings keinen OpenGL-Support f&uuml;r die Apple-Silicon-Version. Das kann sich in Zukunft &auml;ndern.</p>
<p>In RetroArch, so erfahren wir au&szlig;erdem, schlummert bereits Quellcode, der die MoltenVK-API anspricht. Den m&ouml;chten die Entwickler f&uuml;r die Apple-Silicon-Version wiederbeleben und so in Zukunft auch Emulationskernel ansprechen, die auf der Vulkan-API basieren.</p>
<h3>Neue Kernel notwendig</h3>
<p>Nutzer von RetroArch bekommen au&szlig;erdem direkt neue Kernel spendiert f&uuml;r diverse Plattformen. Denn die X86-&bdquo;Cores&ldquo; sind nicht mehr kompatibel mit der neuen Mac-Plattform. Die Umstellung soll viele Ressourcen in Anspruch genommen haben. Gute Nachrichten gibt es dennoch, da das Team von LibRetro bereits jetzt 70 Kerne fertig hat.</p>
<h2>Von Leistung der M1-Macs beeindruckt</h2>
<p>Das Team von LibRetro zeigt sich beeindruckt von der <a href="https://macnotes.de/2020/11/16/benchmark-mac-mini-mit-m1-prozessor-schneller-als-intel-macs-macbook-pro-auch/">Leistung von Apples neuen M1-Macs</a>.</p>
<blockquote class="notification is-dark is-radiusless mt-4" style="border-left: 2rem solid #22C3A7; display:inline-block;">&bdquo;We&rsquo;re impressed with the performance of these new Macs. While there is currently a lack of software on the platform in general, everything we have been able to run on them has so far exceeded our expectations in terms of performance. Expect RetroArch to run lovely on these new devices. It&rsquo;s quite something when a laptop not only matches but exceeds modern Intel Core-based desktops in terms of CPU performance while being relatively noiseless but that seems to be mostly what we&rsquo;re getting here. Everything runs great on RetroArch and with great frame pacing, and thanks to the Metal driver you&rsquo;ll be able to use the slang shaders.&ldquo;<br /><cite>Daniel De Matteis (LibRetro)</cite></blockquote>
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		<title>Anleitung: Windows 10 auf Apple Silicon installieren – so geht’s</title>
		<link>https://macnotes.de/2021/01/16/anleitung-windows-10-auf-apple-silicon-installieren-so-gehts/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Alexander Trust]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 16 Jan 2021 17:00:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Tipps]]></category>
		<category><![CDATA[Hardware]]></category>
		<category><![CDATA[Software]]></category>
		<category><![CDATA[Videospiele]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Windows 10 auf einem Mac mit M1-Prozessor installieren? Zuerst schien es schwierig, dann kristallisierte sich aber heraus, dass es nur eine Frage der Zeit ist. Tatsächlich kann man es nun mehr oder weniger unfallfrei erledigen. In unserer Anleitung erklären wir, wie man auf einem Mac mini oder MacBook Air/Pro mit Apple Silicon Win 10 Preview [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p class='lead'>Windows 10 auf einem Mac mit M1-Prozessor installieren? Zuerst schien es schwierig, dann kristallisierte sich aber heraus, dass es nur eine Frage der Zeit ist. Tatsächlich kann man es nun mehr oder weniger unfallfrei erledigen. In unserer Anleitung erklären wir, wie man auf einem <a href="https://macnotes.de/2020/12/24/test-apple-mac-mini-m1-ist-perfekt-wenn-big-sur-nicht-ware/">Mac mini</a> oder MacBook Air/Pro mit Apple Silicon Win 10 Preview installieren kann.</p>
<p>Wir haben mit der Veröffentlichung der Anleitung eine Weile gewartet. Denn es war durchaus schon früher möglich, Microsofts Betriebssystem auf Apples neuen Macs zu installieren. Doch die ARM-Version von Windows 10 hat mittlerweile einen Teststatus erreicht, bei dem es tatsächlich auch „Spaß“ macht und nützlich sein kann, sie zu verwenden.</p>
<p>Mittlerweile hat der Konzern aus Redmond seine eigene Emulationsebene in das Betriebssystem integriert. So ist es nun auch möglich Windows-Software für Intel-PCs (X86) unter Windows 10 (ARM) zu nutzen. Das bedeutet konkret, dass zum Beispiel Gamer Steam oder Origin installieren können und Windows-Spiele am Mac spielen können – übrigens mit erstaunlicher Leistung. Es bedeutet aber auch, dass die geliebte Steuersoftware funktioniert oder die Lizenz für ein teures Windows-Programm nicht für die Katz ist.</p>
<h2>Voraussetzungen? Was braucht man, um Win 10 auf Apple Silicon zu installieren?</h2>
<p>Damit man aber Windows auf dem <a href="https://macnotes.de/2020/11/10/apple-silicon-mac-mini-mit-apple-m1-vorgestellt/">M1 Mac mini</a> oder dem <a href="https://macnotes.de/2020/11/10/apple-silicon-erstes-macbook-air-mit-apple-prozessor-m1-prasentiert/">MacBook Air</a> oder <a href="https://macnotes.de/2020/11/10/apple-silicon-13-zoll-macbook-pro-mit-apple-m1-vorgestellt/">MacBook Pro</a> installieren kann, braucht man neben dem Computer mit Apple Silicon noch zwei weitere Dinge:</p>
<ul>
<li>Mac mit Apple Silicon</li>
<li>Parallels Desktop Technical Preview (kostenlos)</li>
<li>Windows 10 ARM Windows Insider Vorschauversion (kostenlos)</li>
</ul>
<h3>Windows 10 ARM herunterladen</h3>
<p>Microsoft unterhält ein „Windows Insider“-Programm. Dies ist vergleichbar mit Apples Programm für öffentliche Betatests. Wer mag, kann sich dafür kostenlos registrieren. Voraussetzung ist in dem Fall lediglich ein Microsoft-Account. Dies kann ein Skype, Windows Live oder sogar ein Xbox-Account sein.</p>
<ul>
<li>Als Windows Insider registrieren.</li>
<li>Windows 10 ARM Vorschauversion <a href="https://www.microsoft.com/en-us/software-download/windowsinsiderpreviewARM64">herunterladen</a>.</li>
</ul>
<p>Ihr bekommt von Microsoft dann eine ungefähr 7,5 GB große VHDX-Datei als Download angeboten. Beim Klick auf den Link zum Herunterladen könnt Ihr den ersten Arbeitsschritt auch in einem Abwasch erledigen.</p>
<h3>Parallels Desktop Technical Preview kostenlos herunterladen</h3>
<p>Zunächst einmal benötigt Ihr die „<a href="https://www.parallels.com/blogs/parallels-desktop-apple-silicon-mac/">Technical Preview</a>“ von Parallels Desktop. Diese gibt es vom Anbieter derzeit als Betaversion kostenlos.</p>
<p>Es handelt sich dabei um eine spezielle Probierversion, die explizit nicht mit dem eigenen Parallels-Konto verknüpft wird, für die Ihr aber dennoch einen Account bei Parallels benötigt. Ihr bekommt im Laufe der Anmeldung eine individuelle Registrierungsnummer, mit der Ihr die Version von Parallels Desktop dann freischalten könnt.</p>
<ul>
<li>Falls noch nicht vorhanden, Account bei Parallels registrieren.</li>
<li>Technical Preview herunterladen.</li>
<li>Teilnahme am Vorschauprogramm bestätigen.</li>
<li>Parallels Desktop Technical Preview installieren.</li>
<li>Registrierung der Software abschließen.</li>
</ul>
<h3>Windows 10 ARM in Parallels Desktop installieren</h3>
<p>Wir haben in der Anleitung diese Reihenfolge gewählt, weil Ihr nun bereits die VHDX-Datei auf der Festplatte haben solltet und Parallels Desktop Euch während der Installation den Schritt anbietet, ein Betriebssystem zu installieren. Es findet die auf der Festplatte vorhandene Datei und Ihr könnt dann sehr reibungslos fortfahren.</p>
<ul>
<li>Installation von Parallels Desktop abschließen.</li>
<li>Windows 10 (ARM64) installieren.</li>
</ul>
<div data-id="512052" class="ajaxGalleryInit" style="display:none;"></div>
<h2>Tipps für die virtuelle Maschine</h2>
<p>Ihr seid nun schon fertig. Die virtuelle Maschine bootet unmittelbar danach bereits. Erwartet keine Wunder. Ab und zu stürzt auch schon einmal etwas ab.</p>
<p>Dadurch, dass Apple bei macOS Big Sur nun das System umstrukturiert hat, funktioniert auch die Nutzung von virtuellen Maschinen ganz anders als vorher. Entsprechend müsst Ihr beispielsweise die VM öfter mal herunterfahren und könnt Sie nicht einfach so beenden.</p>
<h3>Wie viele Ressourcen soll ich der VM geben?</h3>
<p>Eine Frage, die in Verbindung mit virtuellen Maschinen häufig aufkommt, ist diejenige nach der Ressourcenvergabe. Es reicht eigentlich die niedrige Voreinstellung aus. Ihr könnt aber, um die Leistung zu optimieren, 50 Prozent Eures Systems an die virtuelle Maschine abtreten. Wenn Ihr 16 GB RAM habt dann 8 GB, solltet Ihr nur 8 GB haben, dann eben 4 GB. Von den acht Prozessorkernen müsst Ihr ebenfalls nur vier an die VM abtreten.</p>
<p>Würdet Ihr mehr Ressourcen an die VM abtreten, wäre das sogar kontraproduktiv. Denn euer System benötigt ja ebenfalls Speicher und Rechenleistung, um die VM überhaupt betreiben zu können.</p>
<p>In Benchmarks hat sich außerdem gezeigt, dass viel mehr als die Hälfte der vorhandenen Ressourcen nicht zu viel mehr Leistung führt.</p>
<h3>Tastatur auf Deutsch umstellen</h3>
<p>Die Vorschau-Version von Windows 10 ist englischsprachig. Die Tastatureinstellungen sind anfangs deshalb ebenfalls auf das US-QWERTY-Tastaturlayout und nicht das hierzulande übliche QWERTZ-Layout eingestellt.</p>
<p>Eine zusätzliche Sprache könnte Ihr in der Windows 10 Vorschauversion nicht installieren. Allerdings könnt Ihr im Nachhinein immerhin das Tastaturlayout anpassen.</p>
<ul>
<li>Wechselt dazu zu den „Language“-Einstellungen und wählt bei „Region“ entsprechend „Germany“ aus.</li>
<li>Fügt dann bei „Language“ noch eine neue Sprache hinzu mittels Klick auf „Add a language“. In der Liste steht dann beispielsweise „English (Germany)“ zur Wahl.</li>
<li>Nach der Installation des deutschen Sprachpakets findet Ihr das in der Liste wieder. Die beiden Element könnt Ihr mittels „Drag and Drop“ sortieren. Ändert die Position von Deutsch, so dass sie zuoberst angezeigt wird.</li>
</ul>
<div data-id="512050" class="ajaxGalleryInit" style="display:none;"></div>
<ul>
<li>Die „Keyboard“-Einstellung wählt standardmäßig nämlich den obersten Eintrag aus. Nun solltet Ihr auch wieder das deutsche Tastaturlayout nutzen können.</li>
<li>Um das zu prüfen könnt Ihr in das Suchfeld etwas eingeben und aber auch zu den „Keyboard“-Einstellungen „innerhalb“ der Spracheinstellungen wechseln.</li>
<li>Wenn Ihr wollt, könnt Ihr einen Haken bei „Use the desktop language bar when it’s available“ markieren. Dann taucht in der Statuszeile am unteren Bildrand die Abkürzung „ENG“ auf. Da könnt Ihr dann draufklicken und Euch wundern, dass ENG in diesem Fall für „English (Germany)“ steht, und also auch das deutsche Tastaturlayout genutzt wird.</li>
</ul>
<h3>Gamepad unter Windows nutzen</h3>
<p>Ihr könnt ja bereits seit macOS Catalina auch Xbox oder Playstation Controller am Mac nutzen und auch vorher gab es Unterstützung für Gamepads am Mac. Wenn Ihr ein solches Gamepad am Mac anschließt und Windows 10 läuft, öffnet sich ein Fenster, das fragt, ob Ihr das Gamepad dem Mac zuordnen wollt, oder der virtuellen Maschine. Entscheidet Euch für die VM. Ihr könnt die Einstellung zur Not immer noch rückgängig machen.</p>
<p>Damit die Wahl dann aber auch sinnvoll genutzt werden kann, müsst Ihr im Parallels-Fenster noch Einstellungen vornehmen.</p>
<ul>
<li>Klickt am oberen Rand auf das USB-Kabel.</li>
<li>Wählt dann den untersten Punkt „Konfigurieren“ aus.</li>
<li>Im folgenden Konfigurationsdialog für „USB &amp; Bluetooth“ macht Ihr den Haken bei „Bluetooth-Geräte für mit (!sic) Windows freigeben“. Den Rechtschreibfehler hat Microsoft eingebaut.</li>
</ul>
<div data-id="512051" class="ajaxGalleryInit" style="display:none;"></div>
<ul>
<li>Es hilft dann auch, die VM neuzustarten.</li>
</ul>
<p>In Apps wie Steam, auch im für Gamepads optimierten „Big Picture Modus“, gibt es trotzdem Spiele, die nicht so recht mit dem Controller funktionieren wollen. Das Problem haben Windows-Gamer aber genauso. Lösungen für Einzelfälle können wir an dieser Stelle nicht diskutieren, oft gibt es aber welche, <a href="https://steamcommunity.com/app/32400/discussions/0/617329505864884153/?l=german">so zum Beispiel im Fall von Star Wars: Dark Forces</a>. Entsprechend hilft die Suchmaschine Eures Vertrauens Euch da sicherlich weiter.</p>
<h2>Windows-Spiele auf Apple Silicon</h2>
<p>An dieser Stelle möchten wir dann noch auf einen Aspekt von Windows 10 auf Apple Silicon hinweisen: Computerspiele. Es ist möglich, einige Spiele mittels CrossOver zu nutzen, teils sogar sehr gut. Deutlich „einfacher“ wird es aber mit der Kombination von Apple Silicon + Parallels Desktop + Windows 10 ARM.</p>
<h3>Steam für Windows installieren</h3>
<p>Ihr könnt nun einfach hingehen, und zum Beispiel Steam für Windows auf dem Mac installieren.</p>
<ul>
<li>Öffnet dazu einen Browser in der VM.</li>
<li>Navigiert auf die Steam-Website.</li>
<li>Ladet den Steam Client herunter und installiert ihn.</li>
</ul>
<p>In der Folge könnt Ihr dann alle Eure Windows-Spiele installieren. Alle? Nein. Derzeit hat Microsoft die Vorschauversion von Windows 10 für ARM noch nicht vollkommen entfesselt.</p>
<p>Tatsächlich ist der Konzern aus Redmond schon mehrere Jahre damit beschäftigt und hat sich aber irgendwie mit vielem sehr viel Zeit gelassen. Erst jetzt, da Apple ARM unterstützt, scheint manches ein wenig schneller zu funktionieren.</p>
<div data-id="512049" class="ajaxGalleryInit" style="display:none;"></div>
<p>Es gibt keine Regel, welche Spiele funktionieren, und welche nicht. Aber sehr viele Spiele, die das neuste DirectX12 nutzen, versagen den Dienst. Manche davon lassen sich nicht einmal installieren. Aber Spiele wie Borderlands 2, Deus Ex: Human Revolution oder LEGO Marvel’s Avengers laufen gut, auch Beyond: Two Souls oder selbst Crysis 1-3 und viele weitere funktionieren.</p>
<p>Ihr könnt mit den Grafikeinstellungen in den Spielen hantieren. Ich selbst habe aber gar nicht erst versucht, alles auszureizen. Bei 1080p, in manchen Spielen auch bei 1440p lassen sich gute bis sehr gute Ergebnisse erzielen. Zum Teil erreicht Ihr so locker 30 bis 60 FPS, und das trotz doppelter Übersetzung.</p>
<p>Steam ist übrigens nur eine mögliche Plattform. Ihr könnt auch Origin oder den Epic Games Store installieren und so dann <em>Fortnite auf dem Mac mit Apple Silicon</em> spielen.</p>
<p>Wer ein wenig wissen möchte, welche Spiele funktionieren, und ob es sich lohnt, der sollte neben dem eigenen Ausprobieren auch einen Blick auf den <a href="https://www.youtube.com/c/andytizer/videos?ucbcb=1">YouTube-Kanal von Andrew Tsai</a> werfen. Denn der hat eine Vielzahl an Spielen auf Apple Silicon ausprobiert und tut das auch weiterhin.</p>
<p>[mn-youtube id="Y"]-bDgsJKTqc</p>
<h2>Fazit: Erstaunlich leistungsfähig</h2>
<p>Am Ende dieses Beitrags möchte ich ein Fazit ziehen, und Euch noch einmal vor Augen rufen, dass zum Beispiel die Nutzung von X86-Apps auf diesem Wege prima funktioniert, und aber auch ein Beleg für eine technische Höchstleistung ist.</p>
<p>Denn nicht nur wird in der virtuellen Maschine etwas übersetzt, um es für Apple Silicon nutzbar zu machen. Sondern auch innerhalb der VM nutzt dann wiederum Windows 10 eine Emulationsebene, um X86-Apps nutzen zu können. Die war übrigens zum Beginn des Windows-10-ARM-Testprogramms noch nicht vorhanden. Jetzt ist sie es aber. Aus diesem Grund haben wir, wie schon erwähnt, mit der Veröffentlichung der Anleitung bis jetzt gewartet. Denn nun ergibt es so viel mehr Sinn, den Aufwand zu betreiben.</p>
<p>Ein Hinweis zum Schluss sei noch gestattet. Wenn die Testphase einmal beendet wird – wann auch immer das sein mag – wird zumindest Parallels Geld für die Software verlangen. Ich denke, das ist durchaus gerechtfertigt, und zumindest jetzt könnt Ihr alles kostenlos ausprobieren.</p>
<p><em>Update vom 16. April 2021:</em> Mittlerweile hat Parallels <a href="https://macnotes.de/2021/04/16/parallels-desktop-165-mit-support-fur-apple-silicon/">Version 16.5 von Parallels Desktop veröffentlicht</a>, mit Unterstützung für Apple Silicon Macs. Der Umweg über die „Technical Preview“ ist damit nicht mehr notwendig.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://macnotes.de/2021/01/16/anleitung-windows-10-auf-apple-silicon-installieren-so-gehts/">Anleitung: Windows 10 auf Apple Silicon installieren – so geht’s</a> erschien zuerst auf <a href="https://macnotes.de">Macnotes.de</a>.</p>
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		<title>TrendForce: 14- und 16-Zoll MacBook Pro mit Apple Silicon noch in diesem Jahr</title>
		<link>https://macnotes.de/2021/01/07/trendforce-14-und-16-zoll-macbook-pro-mit-apple-silicon-noch-in-diesem-jahr/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Alexander Trust]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 07 Jan 2021 02:28:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Hardware]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Geht es nach dem taiwanischen Markfortschungsunternehmen TrendForce, dann wird Apple in der zweiten Jahreshälfte bis zu sieben Prozent Marktanteil bei „Notebooks“ erzielen können. Wie Apple das schaffen soll? Mit der Veröffentlichung von zwei weiteren MacBook-Pro-Modellen mit Apple Silicon, einem 14- und 16-Zoll-Gerät. Dass Apple Silicon etwas taugt, kann man überall nachlesen. Auch wir sind vom [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://macnotes.de/2021/01/07/trendforce-14-und-16-zoll-macbook-pro-mit-apple-silicon-noch-in-diesem-jahr/">TrendForce: 14- und 16-Zoll MacBook Pro mit Apple Silicon noch in diesem Jahr</a> erschien zuerst auf <a href="https://macnotes.de">Macnotes.de</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class='lead'>Geht es nach dem taiwanischen Markfortschungsunternehmen TrendForce, dann wird Apple in der zweiten Jahreshälfte bis zu sieben Prozent Marktanteil bei „Notebooks“ erzielen können. Wie Apple das schaffen soll? Mit der Veröffentlichung von zwei weiteren <a href="https://macnotes.de/produkt/macbook/">MacBook</a>-Pro-Modellen mit Apple Silicon, einem 14- und 16-Zoll-Gerät.</p>
<p>Dass Apple Silicon etwas taugt, kann man überall nachlesen. <a href="https://macnotes.de/2020/12/24/test-apple-mac-mini-m1-ist-perfekt-wenn-big-sur-nicht-ware/">Auch wir sind vom M1-Prozessor im Mac mini</a> und <a href="https://macnotes.de/produkt/macbook-pro/">MacBook Pro</a> angetan. Entsprechend ist durchaus nachvollziehbar, wenn der Konzern aus Cupertino mit seinen eigenen Prozessoren in Zukunft sukzessive mehr Marktanteile wird erzielen können.</p>
<h2>Exkurs: Spielen am MacBook Pro</h2>
<p>Die Geräte taugen sogar zum Spielen mit 1080p und 1440p Auflösung, selbst wenn man mit Parallels Technical Preview eine Betaversion einsetzt, und darin eine Betaversion von Windows 10 ARM nutzt, die ihrerseits nur eine X86-Emulation anbietet. Es ist erstaunlich, wie viel Leistung dann am Ende noch übrig bleibt, zumal man der virtuellen Maschine nur die Hälfte der verfügbaren Ressourcen abgibt. Nicht auszumalen, was passiert, wenn Entwickler hingehen und die eigenen Spiele tatsächlich für Apple Silicon entwickeln.</p>
<h2>Ende 2021 7 % Marktanteile bei Notebooks</h2>
<p>Vor diesem Hintergrund können wir die <a href="https://www.trendforce.com/presscenter/news/20210106-10633.html">optimistische Prognose von TrendForce</a> zumindest nachvollziehen. Ob sie auch eintrifft, hängt stark von Apples Zeitplan, aber auch der Entwicklung der Pandemie auf der Welt ab. Doch die bezieht TrendForce in seine Prognose sogar mit ein. In dem Maße, schreibt man, in dem Heimarbeit zur neuen Normalität wird, steigen die Verkaufszahlen von Computern wieder. Daran orientieren sich aber auch die PC-Bauer.</p>
<p>Der Apple M1 Prozessor ist seit November im MacBook Air und MacBook Pro aber auch <a href="https://macnotes.de/produkt/mac-mini/">Mac mini</a> erhältlich. Laut TrendForce (TF) konnte Apple damit im abgelaufenen Jahr bereits 0,8 % Markanteil erzielen. Für die zweite Jahreshälfte 2021 sieht TF wegen der Veröffentlichung zweier neue Notebooks mit Apple Silicon den Marktanteil Apples bei tragbaren Computern auf bis zu 7 Prozent ansteigen.</p>
<h2>Welche Computer bringt Apple 2021?</h2>
<p>Apple selbst gab schon bei der Präsentation seines Apple Silicon an, bis Ende 2022 seine gesamte Produktpalette umzustellen. Nun behauptete im Sommer 2020 Analyst Ming-Chi Kuo, dass wir in diesem Jahr ein 14- und ein 16-Zoll-Modell des MacBook Pro mit Apple Silicon sehen werden.</p>
<p>Darüber hinaus aber glauben Beobachter, dass Apple in diesem Jahr womöglich noch den <a href="https://macnotes.de/2020/10/28/apple-silicon-imac-soll-a14t-prozessor-bekommen/">iMac</a> und vielleicht auch den iMac Pro mit Apple Silicon und einem neuen Design ausstattet. Apple soll außerdem einen weiteren <a href="https://macnotes.de/2020/11/03/arbeitet-apple-an-mac-pro-mini-mit-apple-silicon/">Desktop-Computer für den Schreibtisch planen</a>, im Mac-Pro-Design, der aber deutlich kleiner ausfällt. Es bleibt in jedem Fall spannend.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://macnotes.de/2021/01/07/trendforce-14-und-16-zoll-macbook-pro-mit-apple-silicon-noch-in-diesem-jahr/">TrendForce: 14- und 16-Zoll MacBook Pro mit Apple Silicon noch in diesem Jahr</a> erschien zuerst auf <a href="https://macnotes.de">Macnotes.de</a>.</p>
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	</item>
		<item>
		<title>Das Apple-Jahr 2020: der November mit Apple Silicon und macOS Big Sur</title>
		<link>https://macnotes.de/2021/01/01/das-apple-jahr-2020-der-november/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Alexander Trust]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 01 Jan 2021 02:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Business]]></category>
		<category><![CDATA[Hardware]]></category>
		<category><![CDATA[Software]]></category>
		<category><![CDATA[Technologie]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://macnotes.de/?p=503764</guid>

					<description><![CDATA[<p>Der Apple-R&#252;ckblick: Der Oktober war bereits spannend, aber der November hatte ebenfalls noch viel zu bieten. Apple ver&#246;ffentlichte n&#228;mlich seine ersten Macs mit eigenem M1-Prozessor, darunter auch den Mac mini, den wir aber erst im Dezember einem Test unterziehen konnten, und eben macOS Big Sur. Anfang November sorgt Apple f&#252;r Aufregung, als es eine Veranstaltung [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://macnotes.de/2021/01/01/das-apple-jahr-2020-der-november/">Das Apple-Jahr 2020: der November mit Apple Silicon und macOS Big Sur</a> erschien zuerst auf <a href="https://macnotes.de">Macnotes.de</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class='lead'>Der Apple-R&uuml;ckblick: Der Oktober war bereits spannend, aber der November hatte ebenfalls noch viel zu bieten. Apple ver&ouml;ffentlichte n&auml;mlich seine ersten Macs mit eigenem <a href="https://macnotes.de/2020/11/10/apple-silicon-apple-m1-ist-der-erste-prozessor/">M1-Prozessor</a>, darunter auch den Mac mini, den wir aber erst <a href="https://macnotes.de/2020/12/24/test-apple-mac-mini-m1-ist-perfekt-wenn-big-sur-nicht-ware/">im Dezember einem Test unterziehen</a> konnten, und eben macOS Big Sur.</p>
<p>Anfang November sorgt Apple f&uuml;r Aufregung, als es eine <a href="https://macnotes.de/2020/11/02/one-more-thing-apple-event-am-10-november-zu-apple-silicon/">Veranstaltung zu Apple Silicon f&uuml;r den 10. November ank&uuml;ndigt</a>.</p>
<h2>Betriebssystem-Updates im Dezember</h2>
<p>Die Zeit bis dahin l&auml;sst Apple nicht unt&auml;tig verstreichen. Es ver&ouml;ffentlicht unter anderem <a href="https://macnotes.de/2020/11/05/ios-142-und-ipados-142-von-apple-veroffentlicht/">iOS 14.2 und iPadOS 14.2</a>. Die Betriebssysteme bieten einige &Auml;nderungen im Detail, die f&uuml;r manche Nutzer interessant sind, beispielsweise, wenn sie einige AirPlay-kompatible Lautsprecher besitzen und froh sind &uuml;ber neue Bedienm&ouml;glichkeiten zur Wiedergabe. Apple denkt aber auch an Nutzer &auml;lterer Ger&auml;te und gibt <a href="https://macnotes.de/2020/11/05/ios-1249-fur-altere-apple-gerate-veroffentlicht/">iOS 12.4.9</a> heraus.</p>
<p>F&uuml;r Nutzer der Apple Watch gibt es <a href="https://macnotes.de/2020/11/05/apple-veroffentlicht-watchos-71/">watchOS 7.1</a>, mit einem neuen Feature f&uuml;r die H&ouml;rgesundheit. Nicht zuletzt gab es <a href="https://macnotes.de/2020/11/06/tvos-142-fur-apple-tv-4khd-veroffentlicht-auch-update-fur-altere-atv-und-homepods/">tvOS 14.2</a> und ein Update f&uuml;r den HomePod, der nun in der Lage ist Surround-Sound wiederzugeben.</p>
<h2>Apple Silicon und die Preisgestaltung</h2>
<p>Hoffnungen, <a href="https://macnotes.de/2020/11/10/apple-silicon-wird-der-mac-bald-gunstiger/">der Mac w&uuml;rde g&uuml;nstiger werden, wenn Apple eigene Prozessoren integriert</a>, erf&uuml;llten sich nicht. Allerdings bekommt man nunmehr f&uuml;rs Geld. Selbst wenn auf den ersten Blick der maximale verwendbare Arbeitsspeicher bei Apples neuen M1-Mac bei 16 GB Halt macht, haben die Ger&auml;te unisono ein besseres Preis-Leistungs-Verh&auml;ltnis.</p>
<p>Apple M1 hei&szlig;t der erste eigene Prozessor von Apple. Damit stattet der Konzern aus Cupertino ein <a href="https://macnotes.de/2020/11/10/apple-silicon-erstes-macbook-air-mit-apple-prozessor-m1-prasentiert/">MacBook Air</a> aus, sowie ein <a href="https://macnotes.de/2020/11/10/apple-silicon-13-zoll-macbook-pro-mit-apple-m1-vorgestellt/">MacBook Pro 13 Zoll</a> und einen <a href="https://macnotes.de/2020/11/10/apple-silicon-mac-mini-mit-apple-m1-vorgestellt/">Mac mini</a>. Der Prozessor und die Ger&auml;te &uuml;berzeugen auch <a href="https://macnotes.de/2020/11/12/apple-m1-die-ersten-benchmarks-sind-da/">in ersten</a> <a href="https://macnotes.de/2020/11/16/benchmark-mac-mini-mit-m1-prozessor-schneller-als-intel-macs-macbook-pro-auch/">Benchmarks</a> &ndash; <a href="https://macnotes.de/2020/11/16/benchmark-apple-m1-gpu-schneller-als-geforce-gtx-1050-ti-und-radeon-rx-560/">das gilt auch f&uuml;r die enthaltene GPU</a> &ndash; und sp&auml;ter dann in vielen Tests.</p>
<h2>Software f&uuml;r Apple Silicon und macOS Big Sur</h2>
<p>In diesem Monat ver&ouml;ffentlicht Apple au&szlig;erdem <a href="https://macnotes.de/2020/11/12/macos-1101-big-sur-von-apple-veroffentlicht/">das neue macOS Big Sur</a>. Es tr&auml;gt nicht umsonst die Versionsnummer 11. Es ist der Beginn einer neuen &Auml;ra, die gepr&auml;gt sein wird von der Koexistenz von Intel- und Apple-Prozessoren in Macs, zumindest zu Beginn.</p>
<p>Es gibt aber auch <a href="https://macnotes.de/2020/11/12/windows-auf-apple-silicon-der-stand-der-dinge/">viel Verwirrung deshalb</a>. Denn die Angst davor, dass Software nicht funktioniert, ist gro&szlig;. Sie ist leider gr&ouml;&szlig;er als es sein m&uuml;sste. Denn wenn man die Entwicklung von November bis heute verfolgt hat, dann scheint es mit Windeseile voranzugehen. Microsoft muss neidisch werden, wenn es sieht, wie Apple Entwickler motivieren kann, f&uuml;r Apple Silicon zu entwickeln. Apple Ingenieure haben aber auch ihr Scherflein dazu beigetragen, denn sie stellen mit Rosetta 2 eine Schnittstelle zur Verf&uuml;gung, die auch X86-Anwendungen auf eine Weise &uuml;bersetzt, die am Ende dazu f&uuml;hrt, dass manche X86-App auf einem Mac mit Apple-Prozessor sogar schneller l&auml;uft als vorher auf einem Apple-Ger&auml;t mit Intel-Prozessor. Da kann Microsoft derzeit mit seiner Windows 10 ARM-Plattform nur von tr&auml;umen. Doch f&uuml;r Microsoft bedeutet dies auch eine Chance. Denn es kann hoffen, davon zu profitieren. Und das w&auml;re gut f&uuml;r alle. Dass Windows noch nicht auf dem Mac funktioniert &ndash; Spoiler: Schon <a href="https://macnotes.de/2020/11/28/windows-auf-apple-m1-funktioniert-qemu-und-patches-sei-dank/">Ende November</a> und im Dezember gibt es erste Gehversuche &ndash; <a href="https://macnotes.de/2020/11/20/craig-federighi-windows-auf-apple-silicon-funktioniert-wenn-microsoft-es-will/">liegt nur an Microsoft</a>, betont Apples Softwarechef, Craig Federighi.</p>
<h3>iPhone-Apps am Mac</h3>
<p>Es ist f&uuml;r Besitzer von Macs mit Apple Silicon m&ouml;glich, <a href="https://macnotes.de/2020/11/19/wie-installiert-man-iphone-und-ipad-apps-auf-apple-silicon/">iPhone- und iPad-Apps auf dem Mac zu starten</a>, wenn die Entwickler dies erlauben. Dies klingt auf den ersten Blick prima, ist aber nicht immer sinnvoll. Je nachdem, welche Steuerung eine App vorsieht, ist ein Trackpad oder eine Maus eben kein Ersatz f&uuml;r den Finger auf dem Touchscreen. Einige Spiele, die Gamepad-Unterst&uuml;tzung bieten, wirken aber durchaus als willkommener Zuwachs f&uuml;r Mac-Nutzer.</p>
<h2>Kleine Entwickler m&uuml;ssen nur noch 15 Prozent an Apple abgeben</h2>
<p>Der iPhone-Anbieter geht proaktiv mit Vorw&uuml;rfen um, es w&uuml;rde unn&ouml;tig viele Geb&uuml;hren abhalten. Auf eine Weise &bdquo;sozialisiert&ldquo; es nun den App Store, indem Entwickler, die weniger als eine Million US-Dollar Umsatz in einem Kalenderjahr dar&uuml;ber erzielen, nur noch 15 Prozent Umsatzbeteiligung abgeben m&uuml;ssen und nicht mehr 30 Prozent. Apple nennt dies das &bdquo;<a href="https://macnotes.de/2020/11/18/app-store-small-business-programm-kleine-entwickler-geben-nur-noch-15-prozent-ab/">App Store Small Business Programm</a>&ldquo;.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://macnotes.de/2021/01/01/das-apple-jahr-2020-der-november/">Das Apple-Jahr 2020: der November mit Apple Silicon und macOS Big Sur</a> erschien zuerst auf <a href="https://macnotes.de">Macnotes.de</a>.</p>
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		<title>Windows, Virtualisierung und Emulatoren auf Apple Silicon: Der Stand der Dinge</title>
		<link>https://macnotes.de/2020/11/12/windows-auf-apple-silicon-der-stand-der-dinge/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Alexander Trust]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 12 Nov 2020 15:55:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Hardware]]></category>
		<category><![CDATA[Software]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Parallels gab bekannt, dass es an einer neuen Version von Parallels Desktop für Apples Computer mit M1-Chip arbeitet. Grundsätzlich sollten aber auch vorhandene Lösungen auf Apple Silicon funktionieren. Aber wie steht es um Parallels, VMWare oder VirtualBox und Co. auf Macs mit Apple-Prozessor? Wir haben uns einen Überblick verschafft. Als Apple im Sommer im Rahmen [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://macnotes.de/2020/11/12/windows-auf-apple-silicon-der-stand-der-dinge/">Windows, Virtualisierung und Emulatoren auf Apple Silicon: Der Stand der Dinge</a> erschien zuerst auf <a href="https://macnotes.de">Macnotes.de</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class='lead'>Parallels gab bekannt, dass es an einer neuen Version von Parallels Desktop für Apples Computer mit <a href="https://macnotes.de/2020/11/10/apple-silicon-apple-m1-ist-der-erste-prozessor/">M1-Chip</a> arbeitet. Grundsätzlich sollten aber auch vorhandene Lösungen auf Apple Silicon funktionieren. Aber wie steht es um Parallels, VMWare oder VirtualBox und Co. auf Macs mit Apple-Prozessor? Wir haben uns einen Überblick verschafft.</p>
<p>Als Apple im Sommer im Rahmen der WWDC 2020 ankündigte, Macs mit eigenen Prozessoren ausstatten zu wollen, kam bei einigen Nutzern die Frage auf, was dann mit der Möglichkeit geschieht, Windows auf dem Mac zu nutzen.</p>
<h2>Boot Camp fällt weg, Big Sur kommt</h2>
<p>Tatsächlich wurde schnell klar, dass Boot Camp nicht mehr unterstützt werden wird, jedenfalls nicht auf Macs mit Apple-Prozessor.</p>
<p>Doch Apples Craig Federighi beruhigte die Nutzer schon während der WWDC-Präsentation, dass das neue macOS Big Sur und aber auch Apples eigene Prozessoren neue Möglichkeiten zur Virtualisierung bieten werden. Tatsächlich zeigte Federighi sogar die Virtualisierung von Betriebssystem auf einem Mac mit Apple-Prozessor.</p>
<p>Mittlerweile gab Apples Software-Chef sogar ein Interview, in dem er jedoch Microsoft den Staffelstab übergab. <a href="https://macnotes.de/2020/11/20/craig-federighi-windows-auf-apple-silicon-funktioniert-wenn-microsoft-es-will/">Es sei möglich, Windows auf M1-Macs zu nutzen, Microsoft müsse es nur wollen</a>.</p>
<p>Von Anbietern wie Parallels oder VMWare hörte man darüber zunächst wenig.</p>
<h2>Big Sur kommt</h2>
<p><a href="https://macnotes.de/2020/11/10/apple-macos-big-sur-kommt-am-donnerstag/">Obwohl macOS Big Sur am Donnerstag veröffentlicht wird</a>, sind auch andere Lösungen wie Oracles VirtualBox <a href="https://forums.virtualbox.org/viewtopic.php?f=39&amp;t=98763&amp;start=60">noch nicht am Ziel</a>. Auf Apple-Macs nutzt „alte“ Software die Rosetta-2-Schnittstelle, um weiterhin zu funktionieren. Wie gut das klappt, oder wie schlecht, darüber kann man sich bislang kein echtes Bild verschaffen. Zwar gibt es bei allen großen Anbietern vereinzelte Diskussionen in Benutzerforen. Doch die bilden nicht ein Gesamtbild ab, vor allem keines, das für Otto-Normalverbraucher taugt.</p>
<p>Die Kompatibilität mit Big Sur alleine ist kein Garant für eine „reibungslose“ Funktion auf Apple Silicon, im Sinne von stromsparend und hoch optimiert. Grundsätzlich gilt: Wenn eine App unter Big Sur läuft, dann auch auf Apple-Macs. Gleiches gilt vielfach auch für Software, die unter macOS Catalina funktionierte.</p>
<h2>Erste Apple-Macs im Anmarsch</h2>
<p>Nun präsentierte Apple kürzlich die ersten Macs mit eigenem M1-Prozessor – einen <a href="https://macnotes.de/2020/11/10/apple-silicon-mac-mini-mit-apple-m1-vorgestellt/">neuen Mac Mini</a>, ein <a href="https://macnotes.de/2020/11/10/apple-silicon-erstes-macbook-air-mit-apple-prozessor-m1-prasentiert/">neues MacBook Air</a> und ein <a href="https://macnotes.de/2020/11/10/apple-silicon-13-zoll-macbook-pro-mit-apple-m1-vorgestellt/">neues MacBook Pro mit 13 Zoll Display</a>. Kurze Zeit später gab es eine Stellungnahme von Parallels.</p>
<h3>Parallels funktioniert bereits mit Apple Silicon</h3>
<p>Wir erinnern uns. Schon auf der WWDC 2020 wurde eine Version von Parallels gezeigt, die auf Apple Silicon lief (auf dem A12Z), Craig Federighi stellte sie vor. Allerdings zeigte Apple zu der Zeit lediglich ein virtualisiertes Linux und kein Windows.</p>
<p>Nun verspricht Nick Dobrovolskiy von Parallels, dass man es nicht abwarten könne, die neue Hardware von Apple auszuprobieren. Man habe seit der Entwicklermesse eine Menge Fortschritte gemacht. Parallels Desktop gibt es in der neuen Version als Universal Binary. Nutzer vorheriger Versionen benötigten in jedem Fall ein Update, wenn sie die volle Leistungsfähigkeit ausschöpfen wollen.</p>
<h3>Tech-Preview von VMWare</h3>
<p>VMWare Fusion, das Pendant zu Parallels Desktop von VMWare, gab es früh nach der WWDC 2020 als „Tech Preview“. Version 12 wurde dann im September veröffentlicht, sie funktioniert unter macOS Big Sur. Doch gibt es sie bislang aber nur für Intel-Macs.</p>
<p>VMWare selbst verrät nicht, ob die App trotzdem auch auf Macs mit Apple-Prozessor läuft. Wegen der Geheimhaltungsklauseln von Entwicklern, die ein Apple-Silicon-Entwicklerkit bekamen, gibt es außerdem keine Hinweise darauf, ob eine von ihnen das womöglich ausprobiert hat.</p>
<p>Im Support-Forum von VMWare ließ ein Mitarbeiter jedoch interessante Details fallen. Die Vorstellung eines Nutzers sei unzutreffend, dass VMWare Intel-Prozessoren oder die x86-Architektur nachempfinden müsse. Vielmehr müsse man der Software einfach beibringen mit Apples ARM-Computern zu sprechen. Im September lautete der Hinweis, dass man <a href="https://communities.vmware.com/t5/VMware-Fusion-Discussions/VMWare-Fusion-for-Apple-Silicon/m-p/2304642">noch nicht soweit</a> sei, etwas zu verkünden.</p>
<h4>M1-Prozessor mit Virtualisierungsebene</h4>
<p>Interessant an der Aussage jedoch ist, dass das iPad vermutlich so bald keine Virtualisierung von VMWare bekommt, da die iPad-Prozessoren keine Virtualisierungsfunktionen böten, anders als Apples M1-Prozessor.</p>
<h3>VMWare arbeitet an Unterstützung für Apple Silicon</h3>
<p>Tatsächlich gibt es für Nutzer von VMWare aber einen Hoffnungsschimmer. Denn das Unternehmen äußerte sich am Tag von Apples „One more thing“-Event auf Twitter. <a href="https://twitter.com/VMwareFusion/status/1326229094648832000">Man arbeitet daran</a>, VMWare-Virtualisierung auch auf Apple-Silicon-Macs zu unterstützen.</p>
<h2>Microsoft und Windows für ARM</h2>
<p>Doch, zurück zu Windows und ARM. Wenn VMWare nach wie vor lediglich auf reine Virtualisierung setzt und keine Emulation vornimmt, dann müsste als Nutzer eine Version von Windows für ARM-Systeme einsetzen, um es zu virtualisieren.</p>
<p>Für dieses System gibt es aber bei Weitem nicht alle Software, die es für Windows auf x86-/x64-Systemen gibt. Damit dies aber nicht so bleibt, arbeitet Microsoft selbst an einer Emulation von x64-Apps unter Windows für ARM. Die schlechte Nachricht jedoch. Die Umsetzung dauert noch ein paar Monate. Denn <a href="https://blogs.windows.com/windowsexperience/2020/09/30/now-more-essential-than-ever-the-role-of-the-windows-pc-has-changed/">Microsoft kündigte den Test erst im Oktober an</a>. Er startet im November und ein großes Update für Windows für ARM im „Frühjahr 2021“ soll dann die Funktion aller Voraussicht nach auf die Plattform bringen.</p>
<h2>VirtualBox, DOSBox, Qemu und andere</h2>
<p>Und wie ist es um andere Virtualisierungslösungen bestellt? Bei VirtualBox scheint es, wie zuvor bereits erwähnt, Fortschritte mit macOS Big Sur zu geben. Darüber, ob die Software auch auf Apple-Macs läuft, gibt es noch keine Hinweise.</p>
<h3>DOSBox gibt es für ARM</h3>
<p>DOSBox oder <a href="https://github.com/joncampbell123/dosbox-x/issues/1686">DOSBox-X</a> könnten mit ein wenig Aufwand auch auf Apple Silicon laufen. Immerhin gibt es schon jetzt die Möglichkeit, die Software auf Surface-Geräten mit ARM-Prozessoren zu nutzen, oder beispielsweise dem Raspberry Pi.</p>
<h3>Wird Docker noch Monate brauchen?</h3>
<p>Inwieweit Webentwickler mit Container-Software und beispielsweise Docker-Support rechnen können ist unklar. Diskussionen auf GitHub lassen vermuten, <a href="https://github.com/docker/for-mac/issues/4733#issuecomment-726067601">dass es noch Monate dauern könnte</a>, bis Docker auf Macs mit Apple Silicon funktioniert. Zum jetzigen Zeitpunkt gibt es nur eine <a href="https://hub.docker.com/editions/community/docker-ce-desktop-mac">Version für Intel-Macs</a>. Allerdings: Docker 2.5.0.0 und neuer laufen bereits unter macOS Big Sur. Offenbar kommen sich Docker und Virtual Box aber in die Quere, <a href="https://developer.apple.com/forums/thread/649826">wie man Apples Support-Foren entnehmen kann</a>.</p>
<h2>Qemu dank Homebrew auf Apple Silicon?</h2>
<p>Den Emulator/Virtualisierer Qemu kann man am Mac über die App-Installer MacPorts oder Homebrew installieren.</p>
<p>Bei Homebrew selbst begann man bereits im Juni nach der WWDC mit der Diskussion über Apple Silicon. Dort möchte man Apples eigene Prozessoren in jedem Fall unterstützen. Über den Fortschritt <a href="https://github.com/Homebrew/brew/issues/7857">informieren die Entwickler auf Github</a>.</p>
<p>Der Weg von Qemu auf Apple Silicon führt also auch über Homebrew. Grundsätzlich schein Homebrew aber auch auf Apple Silicon zu funktionieren, bislang mit Einschränkungen.</p>
<p>Sobald wir neue Anhaltspunkte zu den hier thematisierten Apps und Erkenntnisse zu weiteren Virtualisierungslösungen im Umgang mit Apples M1-Chips haben, werden wir den Beitrag entsprechend aktualisieren. Über Hinweise über die sozialen Medien zu dem Thema sind wir natürlich dankbar und ergänzen diese auch.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://macnotes.de/2020/11/12/windows-auf-apple-silicon-der-stand-der-dinge/">Windows, Virtualisierung und Emulatoren auf Apple Silicon: Der Stand der Dinge</a> erschien zuerst auf <a href="https://macnotes.de">Macnotes.de</a>.</p>
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		<title>Ratgeber: Soll ich auf den ARM-Mac warten, oder nicht?</title>
		<link>https://macnotes.de/2020/09/05/kommentar-soll-ich-auf-den-arm-mac-warten-oder-nicht/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Alexander Trust]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 04 Sep 2020 22:58:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Tipps]]></category>
		<category><![CDATA[Hardware]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Apple k&#252;ndigte im Rahmen der WWDC 2020 an, dass es sein komplettes Mac-Portfolio auf eigene ARM-Prozessoren umstellen wird. Apple sagt Intel leise Lebewohl. Die Frage, die man sich als Anwender nun stellt: Soll ich auf den ARM-Mac warten? Macnotes versucht sie f&#252;r Euch zu beantworten. Es gibt immer wieder diese Momente, in denen man sich [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://macnotes.de/2020/09/05/kommentar-soll-ich-auf-den-arm-mac-warten-oder-nicht/">Ratgeber: Soll ich auf den ARM-Mac warten, oder nicht?</a> erschien zuerst auf <a href="https://macnotes.de">Macnotes.de</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class='lead'>Apple k&uuml;ndigte im Rahmen der <a href="https://macnotes.de/events/wwdc-2020/">WWDC 2020</a> an, dass es sein <a href="https://macnotes.de/2020/06/22/wwdc-2020-apple-stellt-arm-prozessoren-vor/">komplettes Mac-Portfolio auf eigene ARM-Prozessoren umstellen</a> wird. Apple sagt Intel leise Lebewohl. Die Frage, die man sich als Anwender nun stellt: Soll ich auf den ARM-Mac warten? Macnotes versucht sie f&uuml;r Euch zu beantworten.</p>
<p>Es gibt immer wieder diese Momente, in denen man sich fragt, ob es sich lohnt, eine Entscheidung zu treffen, oder nicht.</p>
<h2>Wie entscheide ich mich richtig?</h2>
<p>Zwei Fragen, die unserer Meinung nach in diesem Fall von entscheidender Bedeutung sind, lauten:</p>
<ol>
<li>Wie lange bin ich bereit zu warten?</li>
<li>Welche Art Nutzer bin ich?</li>
</ol>
<h2>Welchen Zweck soll mein ARM-Mac erf&uuml;llen?</h2>
<p>Beantworten wir die zweite Frage zuerst. Es ist die Frage nach dem &bdquo;Sinn&ldquo; und &bdquo;Unsinn&ldquo; so einer Anschaffung. Damit einher geht f&uuml;r sich selbst auch die Frage danach, was f&uuml;r ein Nutzer ich bin. Denn berufliche Zw&auml;nge k&ouml;nnen zu anderen Entscheidungen f&uuml;hren als ein privater Kontext.</p>
<h3>Vorteile eines ARM-Macs</h3>
<p>Welchen Vorteil k&ouml;nnte die Anschaffung so eines ARM-Macs haben?</p>
<ul>
<li>Native Verwendung von Apps f&uuml;r iOS und iPadOS.</li>
<li>M&ouml;glicher Geschwindigkeitsvorteil bei nativ programmierten Apps.</li>
<li>M&ouml;glichkeit zur Entwicklung und zum Test von Apps f&uuml;r Apple Silicon.</li>
<li>Eventuell Zugriff auf exklusive Funktionen, die wir noch nicht kennen.</li>
</ul>
<h3>Nachteile eines ARM-Macs</h3>
<p>Man mag es kaum glauben, aber es gibt nat&uuml;rlich auch Nachteile beim Kauf eines Macs mit Apple Silicon.</p>
<ul>
<li>Verlust von Boot Camp und damit dem Dual-Boot von Windows (Alternative lautet Virtualisierung, doch dazu gibt es noch keine Fortschrittsbekundungen der Hersteller).</li>
<li>M&ouml;gliche Inkompatibilit&auml;t zu vorhandenen Apps.</li>
<li>Geschwindigkeitseinbu&szlig;en bei Software, die noch nicht f&uuml;r Apple Silicon optimiert wurde.</li>
</ul>
<p>Wer neugierig genug ist und wom&ouml;glich sogar beruflich (App-Entwicklung) mit dem Mac zu tun hat, der kann bedenkenlos warten, bis die ersten ARM-Macs in den Handel kommen.</p>
<p>Alle anderen sollten einfach dem Anwendungszweck bezogen einen Intel-Mac kaufen. Denn die werden vielleicht sogar noch bis ins Jahr 2030 unterst&uuml;tzt. Mehr dazu sp&auml;ter.</p>
<h2>Wann kommen die ersten Macs mit Apple Silicon?</h2>
<p>Kommen wir nun zur Frage nach der eigenen Geduld oder Ungeduld. Denn bislang gibt es lediglich ein Entwickler-Kit auf Basis des Apple A12Z im Chassis des Mac mini, das man sich von Apple gegen Geb&uuml;hr als Entwickler &bdquo;leihen&ldquo; kann und aber wird wieder abgeben m&uuml;ssen.</p>
<p>Ger&uuml;chteweise soll es aber noch Ende 2020 den ersten Mac mit ARM-Prozessor geben. <a href="https://macnotes.de/2020/08/31/erster-arm-mac-wird-ein-macbook-mit-apple-a14x/">Aller Voraussicht nach handelt es sich dabei um ein 12-Zoll-MacBook</a>. Die Ger&uuml;chtek&uuml;che glaubt dar&uuml;ber hinaus, dass <a href="https://macnotes.de/2020/08/31/erster-arm-mac-wird-ein-macbook-mit-apple-a14x/">in der ersten H&auml;lfte 2021 au&szlig;erdem ein neuer iMac mit Apple Silicon</a> angeboten werden wird.</p>
<p>Wer ein ultraportables Ger&auml;t sucht und keine Schwierigkeiten mit den anf&auml;nglichen Nachteilen eines ARM-Mac hat, f&uuml;r den lohnt sich das Warten. Wer indes einen Computer f&uuml;r den Schreibtisch sucht, mit dem er Videoschnitt und umfangreichere Programmierarbeiten erledigen kann, der sollte auf den iMac schielen.</p>
<p>Apple selbst hat seinen Zeitplan f&uuml;r den Umstieg auf Apple Silicon bis Ende 2022 gesteckt. Es wird also auch Macs geben, aller Voraussicht nach den <a href="https://macnotes.de/produkt/mac-pro/">Mac Pro</a> und eventuell den iMac Pro, die erst in zwei Jahren in den Handel kommen. Solange sollte man sich dann nicht gedulden, sondern sich eben jetzt ein passendes Ger&auml;t mit Intel-Prozessor besorgen. Denn die d&uuml;rften noch einige Jahre unterst&uuml;tzt werden.</p>
<h3>Intel-Macs werden mindestens bis 2027 Support erhalten</h3>
<p>Wenn Apple 2022 die letzten Macs mit Intel-Prozessor anbietet, d&uuml;rften die Ger&auml;te selbst f&uuml;nf Jahre danach noch Unterst&uuml;tzung durch den Hersteller erfahren. Dies ist ein ungeschriebenes Gesetz. Tats&auml;chlich unterst&uuml;tzte Apple zuletzt seine eigene Hardware sogar noch l&auml;nger.</p>
<p>Wer Wert auf ein aktuelles Betriebssystem legt, der sollte vielleicht Ende 2021 dann keinen Intel-Mac mehr kaufen. Dazu lohnt der Blick zur&uuml;ck, um zu verstehen, warum: Was geschah, als Apple vom PowerPC-Chip IBMs mit RISC-Architektur zu Intels x86-Architektur wechselte? Die &bdquo;letzten&ldquo; PowerMacs tauschte Apple im August 2006 durch Ger&auml;te mit Intel-Prozessor aus. 2009, also drei Jahre sp&auml;ter, gab es das letzte Update f&uuml;r <a href="https://macnotes.de/2006/07/20/auf-welchen-macs-lauft-leopard/">Mac OS X Leopard</a>, das als letztes seiner Art die PowerPC-Architektur noch unterst&uuml;tzte.</p>
<p>Bis 2011 indes unterst&uuml;tzte Apple noch die Ausf&uuml;hrung von PowerPC-Apps im Betriebssystem Mac OS X Lion 10.7. Diesbez&uuml;glich k&ouml;nnte das Unternehmen, je nachdem wie schnell Microsoft, Adobe und Co. seine Apps anpassen, k&ouml;nnte Apple den Stecker dort auch fr&uuml;her ziehen.</p>
<h2>Bis Ende 2021 kann man auf einen ARM-Mac warten</h2>
<p>Um die Ausgangsfrage f&uuml;r diesen Artikel wieder aufzugreifen und ein Fazit zu ziehen. Wer nicht unbedingt einen ARM-Mac braucht, der kann getrost bis n&auml;chstes Jahr Weihnachten warten oder umgekehrt jetzt auch immer noch einen Intel-Mac kaufen. Sp&auml;testens Ende 2021 sollten aber diejenigen, die einen passenden ARM-Mac im Portfolio f&uuml;r ihre Anwendungszwecke finden, ihn dann auch kaufen.</p>
<p>Mac-Freunde, <a href="https://macnotes.de/2020/07/13/apples-wechsel-zu-arm-macs-was-bedeutet-er-fur-spiele-am-mac/">die mit einem Mac spielen wollen</a>, sollten sowieso warten wie sich die Ger&auml;te schlagen. Doch was man so h&ouml;rt, kann bereits der A12Z in Apples Entwickler-Kit es mit einem ausgewachsenen Intel Core i9 aufnehmen.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://macnotes.de/2020/09/05/kommentar-soll-ich-auf-den-arm-mac-warten-oder-nicht/">Ratgeber: Soll ich auf den ARM-Mac warten, oder nicht?</a> erschien zuerst auf <a href="https://macnotes.de">Macnotes.de</a>.</p>
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		<title>macOS 11 Big Sur: Macs mit Apple-Prozessor unterstützen iPhone- und iPad-Apps</title>
		<link>https://macnotes.de/2020/06/23/macos-11-big-sur-macs-mit-apple-prozessor-unterstutzen-iphone-und-ipad-apps/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Alexander Trust]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 23 Jun 2020 19:44:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Hardware]]></category>
		<category><![CDATA[Technologie]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://macnotes.de/?p=401595</guid>

					<description><![CDATA[<p>Es lag auf der Hand. Doch jetzt haben wir Gewissheit. Sobald Apple Macs mit eigenen Prozessoren herausbringt, können Nutzer auf diesen in macOS Big Sur auch iPhone&#8211; und iPad-Apps nutzen. Es ist nur eine kleine Information, die macht aber viele Entwickler glücklich. Denn deren iPhone- und iPad-Apps werden auch im Mac App Store angezeigt, sobald [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://macnotes.de/2020/06/23/macos-11-big-sur-macs-mit-apple-prozessor-unterstutzen-iphone-und-ipad-apps/">macOS 11 Big Sur: Macs mit Apple-Prozessor unterstützen iPhone- und iPad-Apps</a> erschien zuerst auf <a href="https://macnotes.de">Macnotes.de</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p class='lead'>Es lag auf der Hand. Doch jetzt haben wir Gewissheit. Sobald <a href="https://macnotes.de/firma/apple/">Apple</a> Macs mit eigenen Prozessoren herausbringt, können Nutzer auf diesen in macOS Big Sur auch <a href="https://macnotes.de/produkt/iphone/">iPhone</a>&#8211; und <a href="https://macnotes.de/produkt/ipad/">iPad</a>-Apps nutzen. Es ist nur eine kleine Information, die macht aber viele Entwickler glücklich.</p>
<p>Denn deren iPhone- und iPad-Apps werden auch im Mac App Store angezeigt, sobald passende Geräte mit <a href="https://macnotes.de/2020/06/22/apple-prasentiert-macos-1016-big-sur-auf-der-wwdc-2020/">macOS 11</a> in den Handel gehen. Entwickler können sich allerdings auch dagegen entscheiden, wenn sie das Gefühl haben, dass ihre App auf dem Mac eine unglückliche Figur abgibt. Um das zu überprüfen, können Entwickler bereits ab dieser Woche einen <a href="https://macnotes.de/2020/06/22/mac-mini-mit-apple-prozessor-noch-diese-woche-fur-entwickler/">Mac mini mit Apple-Prozessor als Entwicklerkit</a> ordern. Das Gerät müssen sie am Ende einer Pilotphase jedoch wieder zurückgeben.</p>
<p><a href="https://macnotes.de/2020/06/22/wwdc-2020-apple-stellt-arm-prozessoren-vor/">Macs mit Apple-Prozessor</a> dürften frühestens Ende 2020 in den Handel kommen. Apple selbst gab an, dass man in den kommenden zwei Jahren, also bis 2022 den Wechsel von Intel zu ARM „vollständig“ abschließen möchte. Ein eng gesteckter Zeitplan.</p>
<h2>Was ändert sich bei Macs mit ARM-Prozessor?</h2>
<p>Microsoft arbeitet bereits an einer Version von Office für ARM-Macs, Adobe an einer Variante seiner Creative Suite. Darüber informierte Apple bereits während der Keynote zur <a href="https://macnotes.de/events/wwdc-2020/">WWDC 2020</a>.</p>
<p>Doch was ändert sich für Anwender der ARM-Macs? Da Apple Entwicklern genug Zeit gibt und bereits erste Schritte vor zwei Jahren einleitete (Stichwort Catalyst), wird es keinen Flickenteppich von Anwendungen geben, wie einst bei Microsofts Surface-Geräten mit ARM-Prozessor. Denn die scheiterten daran, dass die x86-Plattform nicht kompatibel zu ARM warm und Microsoft aber Windows nicht entsprechend anpasste. Für Entwickler entstand viel Aufwand, den viele scheuten.</p>
<h3>Sind Macs mit Apple-Prozessor schneller?</h3>
<p>Apple verspricht, die Macs werden schneller. Davon kann man ausgehen. Denn schon jetzt zeigen Benchmarks, dass Apples Chips im iPhone und iPad in „speziellen“ Aufgabenfeldern Leistungswerte erreichen wie große Prozessoren in Laptops oder Desktop-Computern der Konkurrenz. Wichtig wird sein, dass das Betriebssystem diese Leistung abrufen kann; Apple wird dafür sorgen.</p>
<p>Macs mit Apple-Prozessor werden aber vor allem mehr Leistung pro Watt bieten. Denn Apples Chips sind unheimlich energieeffizient und gleichzeitig trotzdem enorm leistungsfähig. Es wird spannend sein zu beobachten, wie Apple die Leistung pro Watt auf seine Laptops und Desktops mit eigenen Prozessoren skalieren wird können. Analysten sehen 50 bis 100% Geschwindigkeitsvorteil schon jetzt voraus.</p>
<h3>Apple-ARM-Macs mit weniger Stromverbrauch</h3>
<p>Apples Chips werden im Vergleich zur Konkurrenz auch deutlich weniger warm und sie verbrauchen aber eben auch weniger Strom. Nun wird Apple sich aussuchen können, ob man ein Plus an Leistung freigibt oder beispielsweise deutlich bei der Akkulaufzeit von MacBooks draufsatteln wird.</p>
<h3>Werden Macs mit Apple-Prozessor günstiger?</h3>
<p>Fans würden sich natürlich wünschen, wenn Macs mit Apple-Prozessor günstiger würden. Ob das allerdings zutrifft, wagen wir zu bezweifeln. Apple betreibt derzeit noch einen hohen Entwicklungsaufwand und den muss man zumindest in der Anfangsphase einpreisen.</p>
<p>Wir vermuten, dass Apple Einsteigermodelle anbieten wird und kann, die günstiger sein werden als bisher. Doch leistungsstärkere Geräte werden vermutlich ähnlich viel kosten wie jetzt auch. Für eine Premium-Marke wie Apple macht es gar keinen Sinn sein Image zu verwässern, indem man an der Preisschraube dreht.</p>
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