Parallels Desktop 16.5 mit Support für Apple Silicon

Der Betatest ist vorüber und Parallels hat ein Update für seine Virtualisierungssoftware veröffentlicht. Version 16.5 von Parallels Desktop unterstützt nun auch Macs mit M1-Prozessor und zukünftige Apple-Prozessoren.

Windows 10 für ARM auf Apple Silicon

Der Anbieter verspricht 250 Prozent weniger Energieverbrauch und gleichzeitig 30 Prozent mehr Leistung für virtuelle Windows-Maschinen auf Apple Silicon Macs. DirectX 11 solle sogar bis zu 60 Prozent mehr Leistung bieten als vorher.

Das Problem ist lediglich, dass Nutzer auf Apple Silicon Macs lediglich virtuelle Maschinen mit Betriebssystemen für ARM-basierte Prozessoren nutzen können. Dazu gehört glücklicherweise auch Windows 10 für ARM.

Windows 10 für ARM in Parallels installieren

Wir haben in der Vergangenheit bereits eine Anleitung veröffentlicht, die zeigt, wie man Windows 10 auf Apple Silicon Macs installiert. Im Unterschied dazu muss man neuerdings keine Betaversion von Parallels mehr herunterladen, sondern kann die Kaufversion nutzen.

Von Parallels Desktop gibt es neben einem Abo-Modell, bei dem eine jährliche Gebühr (79,99 Euro) fällig wird auch eine Kaufversion mit Einmalgebühr in Höhe von derzeit 99,99 Euro.

Darüber hinaus muss man aber weiterhin die kostenlos verfügbare Betaversion von Microsofts Windows 10 für ARM herunterladen. Denn diese steht noch nicht final bereit. Die Leistung unter Parallels Desktop dürfte, sobald Microsoft selbst sein Betriebssystem in Ordnung bringt, noch weiter zunehmen.

100.000 Tester mit M1-Macs

Parallels gibt an, dass mehr als 100.000 Nutzer die „Technical Preview“-Vorschauversion ausprobiert hätten.

Der Anbieter hofft außerdem, dass man in diesem Jahr noch macOS Big Sur selbst innerhalb einer virtuellen Maschine lauffähig machen kann. Weitere virtualisierbare Betriebssysteme auf Macs mit Apple Silicon sind derzeit Ubuntu 20.04, Kali Linux 2021.1, Debian 10.7 und Fedora Workstation 33-1.2.