Das Apple-Jahr 2020: der Januar

Das Jahr 2020 neigt sich dem Ende zu. Grund genug für uns, noch einmal zurückzuschauen, was denn eigentlich in diesem Corona-Jahr so alles in Bezug auf Apple geschehen ist. Unser Rückblick erhebt dabei keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Den Anfang macht der Januar, in dem Apple unter anderem auf der CES auftritt und HomeKit bewirbt, Epic Games stolz auf 120 FPS mit Fortnite am iPad Pro ist, und wir uns die Frage stellen, ob der Mac ein Sorgenkind bleibt.

Fortnite, Bild: Epic Games

Zu Jahresbeginn deutet sich bereits an, dass Apple mit der Arbeit von TSMC als Prozessorproduzent zufrieden ist. Gerüchteweise darf der Partner die A14-Chips für das iPhone 12 exklusiv fertigen.

Apple und HomeKit auf der CES

Gleichzeitig setzt Apple einen Trend fort. Das Unternehmen fährt das Marketing für andere Geschäftsbereiche hoch. Es schickt Mitarbeiter auf die Consumer Electronics Show. Dort präsentieren sie Apples Ideen für das Smarthome und mehr Privatsphäre dank HomeKit. Für Aufsehen sorgt eine Werbung auf einem Hotel in Las Vegas. Apple war auch 2019 schon vor Ort, doch davor ließ sich der Konzern aus Cupertino 27 Jahre nicht dort blicken. Doch auch andere Hersteller bewerben vor Ort ihre neuen HomeKit-Produkte.

App Store wie üblich, Apple mit Kontinuität

„Same procedure …“ – Apple berichtet über neue Umsatzrekorde über die Weihnachtsfeiertage und an Neujahr im App Store.

Darüber hinaus zeichnet Irlands Premier Tim Cook stellvertretend für Apples Engagement im Land aus. Denn der iPhone-Hersteller betreibt in Cork seit 40 Jahren einen eigenen Standort. Im Nachbarland Schottland scheint man dagegen keine Gnade mit dem iPhone zu kennen. Bei genauerem Hinsehen ist alles aber halb so wild.

Fortnite mit 120 FPS auf dem iPad, Tim Cook und AR

Aus heutiger Sicht ist der Januar fast schon absurd. Denn Epic Games veröffentlichte ein Update für Fortnite auf dem iPad Pro und zeigte sich stolz, dass man auf dem Apple-Tablet eine bessere Bildwiederholrate erzielt als auf Xbox One oder Playstation 4. So schnell können sich die Zeiten ändern.

Außerdem wird Tim Cook nicht müde zu betonen, dass Augmented Reality das nächste große Ding werden wird.

Gerüchte, die sich bewahrheiten

Ebenfalls im Januar heißt es, dass Apple das kommende iPhone in „Navy Blau“ präsentieren wird. Dieses Gerücht wird sich zehn Monate später bewahrheiten. Zwar heißt es, dass Touch ID erst 2021 im Power-Knopf zurückkehrt. Tatsächlich aber bringt Apple diese Lösung schon 2020 beim iPad Air 4 unter.

Bis heute wartet allerdings James Bond noch immer darauf, dass Apple ihn unter Vertrag nimmt. Gegen Ende des Jahres kommt dieses Thema aber noch einmal auf, und wir stellen fest, dass MGM auch mit anderen Firmen in Gesprächen war, und aber Mondpreise für sein Tafelsilber haben wollte.

Noch mehr Rekorde und Gedanken zum Mac

Im Januar sieht die Welt tatsächlich noch anders aus. Denn Apple meldet neue Rekordzahlen für sein Q1 2020. Unter anderem Nintendos Mobile-Games sind ein Goldesel.

Wir stellen in diesem Monat die Frage, was wir bloß mit dem Mac anfangen sollen und diskutieren, ob der Wechsel zu ARM ein Rettungsring sein kann. Zum Jahresende wissen wir, dass der Wechsel weit mehr als das ist. Denn Apple schwimmt sich frei und kann in den kommenden Jahren die Innovation im PC-Markt vorantreiben, ohne die Fesseln Intels, einem Unternehmen, das irgendwie nur noch wie ein Dinosaurier des Silicon Valleys wirkt.

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