iPhone 13: Apple bekommt Vorzug bei Chips

Das Branchenmagazin DigiTimes berichtet, dass Apple sich offenbar um die Chips für das kommende iPhone 13 keine Sorgen machen muss. Partner TSMC gibt der Produktion der A-Serie-Prozessoren Priorität.

iPhone 12 in Grün, Bild: Apple

Apple profitiert aber nicht allein. Dem Bericht zufolge werden auch Hersteller in der Automobilbranche von TSMC bevorzugt behandelt.

Chip-Bestellungen im dritten Quartal

Die Industrie sieht im kommenden dritten Quartal 2021 einen Anstieg in der Chip-Fertigung. Dies betrifft auch andere Apple-Zulieferer wie Genesys Logic und Parade Technologies. Die Produktion soll 30 bis 40 Prozent über derjenigen des zweiten Quartals liegen.

Der höhere „Output“ hängt mit der Veröffentlichung von Apples iPhone 13 im September zusammen. Denn das Unternehmen möchte seine nächste Smartphone-Generation in diesem Jahr wieder „pünktlich“ in den Handel bringen. Im Vorjahr kam es beim iPhone 12 wegen der weltweiten Covid-19-Pandemie zu Verzögerungen. Die Geräte wurden dann erst im Oktober und November ausgeliefert.

iPhone 13: Was wir bislang (nicht) wissen?

Zum jetzigen Zeitpunkt gibt es nur wenig verlässliche Gerüchte über Apples kommende Smartphone-Generation. Ja, es wird schneller. Nein, es bekommt kein neues Design. Denn das wurde erst im vergangenen Jahr mit dem iPhone 12 angepasst. Auf diese Dinge kann man sich verständigen.

Darüber hinaus heißt es gerüchteweise, dass die Kamera optimiert werden wird, sowohl auf der Rückseite als auch auf der Front des Geräts. Letzteres führt dazu, dass das Unternehmen das Design der „Kerbe“ anpassen wird; sie wird effektiv etwas kleiner.

Interessante Hinweise gab es bezüglich der Batterie der Geräte. Diese soll etwas größer werden. Zudem bekommen nach aktueller Gerüchtelage die Pro-Modelle Displays mit 120 Hz Bildwiederholrate. Produziert werden diese wohl von Samsung. LG Display darf hingegen mehrheitlich die Bildschirme für die beiden „normalen“ Modelle fertigen. Es erscheint eher unwahrscheinlich, dass diese aber in der kommenden Generation auch den LiDAR-Scanner der Pro-Modelle erhalten werden. Aber die Hoffnung stirbt zuletzt.

Mehr über Alexander Trust:

Bekam seinen ersten PC mit sieben Jahren, einen XT mit 4 MHz und Monochrom-Monitor. Registrierte die erste Domain im Jahr 1998, vorher auch in Mailboxen aktiv, bei AOL und Compuserve. Studierte Computer Science (Anwendungsentwicklung) in Wuppertal und Informatik und Soziologie, Linguistik und Literatur in Aachen. Veröffentlichte bereits einen Roman.

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  • Zuletzt aktualisiert am: 22. Juni 2021
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