iOS 14.5 und iPadOS 14.5 Release Candidate ist da

Apple gab am Abend auch die Release Candidates von iOS 14.5 und iPadOS 14.5 zum Download frei. Diese stehen für registrierte Entwickler zum Download bereit. In der kommenden Woche sollen dann die finalen Versionen veröffentlicht werden.

iOS 14.5 kann Face-ID-Geräte mit der Apple Watch entsperren, Bild: Apple

Der iPhone-Hersteller aus Cupertino zeigte ein neues Apple TV 4K, einen neuen iMac, und kündigte außerdem die AirTags und neue iPad Pro mit M1 Chip an. Entsprechend voll war die Berichterstattung. Trotzdem gab Apple außerdem noch Betriebssystem-Updates heraus.

Eine Wochen nach Beta 8 von iOS 14.5 und iPadOS 14.5 gibt es von Apple dann auch den ersten Release Candidate. Beide Betriebssystemupdates tragen die Buildnummer 18E199.

iOS 14.5 mit nützlicher Watch-Kooperation

Hilfreich beim kommenden iOS 14.5 wird die Möglichkeit, dass man ein Face-ID-iPhone mittels Apple Watch entsperren wird können. So kann man das Smartphone in jedem Fall auch dann nutzen, wenn man Mund-und-Nasen-Schutz trägt, oder die Gesichtserkennung aus einem anderen Grund gerade nicht funktioniert. Zur Sicherheit muss man Zahlungen mit Apple Pay oder Käufe im App Store dann trotzdem noch autorisieren. Dies dürfte auch Motorradfahrern entgegenkommen, oder im Winter mit Schal und Mütze hilfreich sein.

5G mit beiden SIMs und mehr

Darüber hinaus spendiert Apple mit iOS 14.5 und iPadOS 14.5 noch weitere Änderungen. Dazu zählt die Möglichkeit mit einem iPhone 12 beide SIM-Karten gleichzeitig im 5G-Netz zu nutzen. Die passive SIM loggte sich zuvor nur im LTE-Netz ein, um Energie zu sparen.

In Ländern, in denen Apple Fitness+ angeboten wird, können Nutzer und Nutzerinnen, diesen außerdem auch ohne Apple TV auf kompatible AirPlay-2-Fernseher streamen.

Dann wird man am iPhone und iPad die neuen Gamepads von Xbox Series X oder Playstation 5 nutzen können. Apple erwähnte dies auch im Rahmen seiner Präsentation, betonte, dass auch die Vibrationsfunktionen kompatibel seien.

Nutzer der Karten-App können zudem Radarkontrollen, Staus oder Unfälle melden. Die Funktion wird aller Voraussicht nach aber nicht in allen Ländern angeboten.

Mehr Privatsphäre, kein Tracking ohne Erlaubnis

Apple führt dann ein für Nutzer erfreuliches und die Werbewirtschaft aber eher umstrittenes Feature ein. Denn Nutzer müssen mit iOS 14.5 und iPadOS 14.5 von Entwicklern vorab um Erlaubnis gefragt werden, wenn diese sie anonym über Apps hinweg nachverfolgen möchten um gezielter Werbung machen zu können.

Darüber hinaus gibt es auch Release Candidates von watchOS 7.4, tvOS 14.5 und macOS 11.3 Big Sur.