iMac Pro bald nicht mehr verfügbar

Apple verkauft den iMac Pro ab. In seinem Onlineshop begegnen potenzielle Kunden nun dem Hinweis: Solange der Vorrat reicht. Was bedeutet das für die Zukunft dieses Modells? Zum jetzigen Zeitpunkt lässt sich das nicht seriös vorhersagen.

iMac Pro, Bild: Apple

Wer aktuell in den Apple Store schaut, der staunt nicht schlecht. Denn Apple hat von jetzt auf gleich beim iMac Pro den Ausverkauf begonnen.

iMac Pro, solange der Vorrat reicht

Die Computer, so wie sie dort zu sehen sind, wird es entsprechend in der nahen Zukunft nicht mehr geben. Apple führte den iMac Pro allerdings erst im Dezember 2017 ein. Er sollte eine High-end-Variante des iMac sein, mit einem dedizierten Grafikchip für deutlich mehr Leistung und mit doppelt so viel maximal möglichem Arbeitsspeicher (bis zu 256 GB). Das letzte Update erhielt das Gerät im August 2020.

Zukunft des iMac Pro unklar

Was aber bedeutet diese „Meldung“ Apples? Eine konkrete Nachrichtenmeldung dazu gab es nicht, sondern nur den knappen Hinweis im Apple Store. Darüber hinaus bekamen manche Journalisten auf Nachfrage auch eine Bestätigung des Konzerns aus Cupertino. Für die meisten Pro-iMac-Nutzer sei der 27 Zoll iMac die naheliegende Alternative sagt Apple.

Gibt es die Geräte so in Zukunft also nicht mehr? Wir halten zwei Szenarien für denkbar:

  1. Apple entfernt den iMac Pro wegen jetzt, um ihn dann später wieder neu einführen zu können, und zwar mit runderneuertem Design und Apple Silicon.
  2. Da Apple in jedem Fall eine Neuauflage des iMac mit Apple Silicon plant, die vermutlich sowieso deutlich viel leistungsfähiger sein wird, ist ein Pro-Modell (derzeit) nicht sinnvoll.
    1. Das „derzeit“ setzen wir in Klammern. Denn drehen wir die Zeit noch einmal zwei, drei Jahre weiter, dann könnte Apple mit der Prozessorentwicklung so weit sein, dass neben einem normalen iMac tatsächlich wieder ein iMac Pro eingeführt wird.

Im November letzten Jahres veröffentlichte Khahn Design aus Österreich ein Konzept, wie ein zukünftiger iMac (Pro) aussehen könnte. Zumindest hinter dem Pro steht aber nun ab sofort ein riesiges Fragezeichen.

Auch wenn es langweilig wird, aber Apple bestätigte schon vor einer Weile, sein Portfolio bis Ende 2022 auf Apple Silicon umzustellen. Dabei gab das Unternehmen keine Details preis, ob nicht womöglich Modelle der Palette dieser Migration zum Opfer fallen.