Von Alexander Trust am 09.12.2019 (letztes Update: 09.12.2019).

Apples neuer Mac Pro kommt am 10. Dezember

Mac Pro mit Pro Display XDR
Mac Pro mit Pro Display XDR, Bild: Apple

Mac Pro am 10. Dezember. Bislang stellten wir uns alle die Frage: Wann kommt der neue Mac Pro. Apple hatte anfangs von der zweiten Jahreshälfte gesprochen, später vom Herbst. Nun ist es also der 10. Dezember geworden. Vor Wochen wurden bereits erste Geräte bei Prominenten gesichtet.

Der neue Profi-Desktop-Mac von Apple hat lange genug auf sich warten lassen. Interessenten konnten sich für einen Newsletter registrieren und wurden nun vom Hersteller aus Cupertino per E-Mail über das Veröffentlichungsdatum informiert.

Mac Pro mit Pro Display XDR

Neben dem Mac Pro kommt dann gleichzeitig das Pro Display XDR in den Handel. Beide Produkte richten sich schon über den Preis an professionelle Nutzer. Dafür sind beide leistungsstark und im Vergleich zu manch anderem Produkt doch wieder gar nicht so teuer.

Denn Apples Pro Display XDR kostet (ohne Monitorständer) vermutlich knapp 6.000 Euro. Auf der Präsentation des Displays im Sommer verglich man es mit einem Industrie-Standard-Fernseher von Sony, der in der Postproduktion und im Videoschnitt zum Einsatz kommt. Fazit auf dem Papier: Apples Monitor kann mehr und ist deutlich günstiger.

Das Mac Pro wird ab 5.999 US-Dollar verkauft, in Deutschland dann vermutlich so um die 7.250 Euro. Zur Erklärung: In den USA sind Apples Preise immer „netto“. Jedes Bundesland erhebt andere Steuersätze. Entsprechend müssen wir hierzulande auf den Dollarpreis in jedem Fall noch die Umsatzsteuer draufrechnen.

Ein Odyssee

Der Vorgänger des nun wieder modularen Mac Pro mit dem prägnanten „Mülltonnen“-Design bot seinerzeit eine tolle Alternative. Doch gerade das Design machte es unmöglich die Hardware über die Jahre aufzurüsten, da die Industrie einerseits nicht die Fortschritte machte, die Apple hoffte. Andererseits stieß das Gerät irgendwann an seine Grenzen bei der Möglichkeit, Wärme abzuleiten. Ein Flaschenhals, für den Apple sich sogar öffentlich entschuldigte.

Im Sommer auf der WWDC zeigte Apple den Nachfolger nach guten zweieinhalb Jahren Entwicklungszeit der Öffentlichkeit. Seitdem warten mögliche Käufer auf das Gerät. Ende Oktober gab es ein „offizielles“ Lebenszeichen. Denn die Kommunikationsbehörde in den USA, FCC, zertifizierte das Gerät. Mitte November folgte dann die Nachricht, der Profi-Desktop-Mac könne samt Display im Dezember veröffentlicht werden.

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