Apple Mac mini mit M1-Prozessor: Bestellungen werden früher ausgeliefert

Für Kunden, die bei Apple den Mac mini mit M1-Prozessor bestellt hatten, und nicht unmittelbar im November beliefert wurden, gibt es eine freudige Nachricht. Denn der Konzern aus Cupertino sorgt für Nachschub und liefert früher.

Mac Mini mit Apple M1 (11/2020), Bild: Apple

Ein Leser von Macnotes ist selbst betroffen. Er hatte einen neuen Mac mini geordert und hätte eigentlich noch bis zum 21. Dezember auf das Gerät warten sollen.

Kommt Mac mini zwei Wochen früher?

Doch heute im Laufe des Tages erreichte ihn eine SMS von DHL. Zudem zeigt der Onlineshop Apples eine Änderung an. Das Gerät würde nun nicht mehr erst am 21. Dezember geliefert, sondern stattdessen schon am 10. Dezember.

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Mac mini am 10. Dezember, Screenshot

Die Trackinginformationen von DHL zeigen jedoch, dass das Paket „heute“, also am 3. Dezember, bereits in den Niederlanden angekündigt wurde. Mit ein wenig Glück kommt der neue Apple Desktop-Computer sogar noch früher an, also bald zwei Wochen vor dem eigentlich kommunizierten Liefertermin.

Mac mini sehr beliebt?

Zumindest in Japan geben Auswertungen von Verkaufszahlen im Einzelhandel und bei Onlineshops Hinweise darauf, dass der neue Mac mini stark nachgefragt ist. Dort sorgt das Gerät dafür, dass Apple bei den Desktop-Computern die meisten Marktanteile erringt. Generell sind Computer wieder gefragter. Dies ist auf die Zunahme an Heimarbeit und Unterricht von zu Hause in Zeiten der Coronavirus-Pandemie zurückzuführen. Apples jüngste Quartalszahlen belegen diesen Trend.

Mac mini seit November

Den neuen Mac mini stellte Apple am 10. November der Öffentlichkeit vor. Eine Woche später ging der Computer in den Handel.

Apple verbaut im Mac mini den Apple M1 Prozessor. Dieser verfügt über eine CPU mit acht Kernen, von denen vier energieeffizient arbeiten und weitere vier aber leistungsorientiert. Auch die integrierte GPU verfügt über acht Kerne. Derzeit kann man das Gerät lediglich mit 8 oder 16 GB Arbeitsspeicher ausstatten. In Benchmark-Tests erzielt es tadellose Ergebnisse und Angst vor Software-Knappheit müssen sich Nutzer auch nicht machen. Mehr und mehr Apps sind bereits kompatibel mit Apple Silicon. Auch kann man mehr Bildschirme an die Geräte anschließen als Apple selbst zugibt.