Mac Studio und Studio Display von Apple vorgestellt

Apple präsentierte auf seinem „Peek Performance“ Event den neuen Mac Studio inklusive Apple Studio Display. Passend dazu führte man gleich auch den neuen Apple M1 Ultra als Prozessor ein.

Mac Studio und Apple Studio Display

Tatsächlich gab es im Vorfeld Gerüchte über einen Mac Studio samt Apple Studio Display. Diese bewahrheiteten sich.

Mac Studio von Apple

Colleen Novielli stellte den Zuschauer:innen den neuen Mac Studio genauer vor. Das Geräte-Design erinnert ein wenig an den Mac Mini, nur ist das Chassis eben etwas „höher“. Trotzdem passt es laut Apple unter viele Monitore auf vielen Schreibtischen. So misst der Mac Studio lediglich 9,4 cm in der Höhe und seine Grundfläche ist geringer als 20 cm.

Was zu Beginn der Präsentation des Mac Studio noch niemand wusste ist, dass der Desktop-Mac neben dem neu angekündigten M1 Ultra auch mit dem bereits bekannten M1 Max SoC gekauft werden kann.

Doppelseitige Lüfter

Apple integriert in dem neuen Desktop-Mac ein neuentwickeltes System mit doppelseitigen Lüftern. Dazu gesellen sich 4.000 Luftlöcher, primär auf der Unterseite, vereinzelt auch auf der Rückseite, die ein wenig an das Käsereibe-Design erinnern. Apple verspricht, dass das Gerät „selbst bei höchster Arbeitsbelastung unglaublich leise“ bleibt. Aus der Erfahrung mit bereits vorhandenen M1-Systemen (Mac Mini, 13 Zoll MacBook Pro, iMac und 16 Zoll MacBook Pro) können wir dieser Behauptung guten Gewissens zustimmen.

Viele Anschlüsse

Der Mac Studio bietet darüber hinaus eine ganze Reihe an Anschlussmöglichkeiten. Apple hat sogar auf der Vorderseite des Geräts zwei USB-C-Anschlüsse, sowie einen SD-Karten-Slot integriert.

Auf der Rückseite gibt es überdies einen Klinkenstecker, der auch für Hochimpedanz-Kopfhörer oder -Lautsprecher geeignet ist. Dazu gesellen sich ein HDMI-Anschluss, zwei USB-A-Anschlüsse und vier Thunderbolt-4-Anschlüsse und noch einen 10 Gbit Ethernet-Port.

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Apple Mac Studio auf der Rückseite

Apple Studio Display

Passend zum neuen Computer stellte Apples Nicole Kordes das Apple Studio Display vor. Es wirkt für Apple-Fans wie eine neue Generation des Apple Thunderbolt Displays, das 2016 eingestellt wurde.

Im Studio Display selbst werkelt jeweils ein Apple A13 Chip. Der erlaubt es unter anderem, dass die integrierte Kamera auch „Center Stage“ unterstützt, oder dass die integrierten Boxen im Display auch „3D Audio“ erlauben.

Apple bietet das Studio Display wahlweise mit einfach schwenkbarem Fuß an, oder mit einem Scharnier, das Bewegungen in der Horizontalen wie in der Vertikalen erlaubt und ebenfalls als VESA-only-Variante, ohne Standfuß, die man an eine kompatible Halterung schrauben kann.

Das Display misst 27 Zoll in der Diagonale und bietet eine 5K-Auflösung. Es verfügt über eine Helligkeit von 600 Nits, unterstützt den P3-Farbraum und bietet weitere Details, wie die Unterstützung von True Tone.

Wer mag, kann als Option auch Nanotexturglas wählen, das dann für weniger Reflexionen sorgt.

Das Apple Studio Display verfügt außerdem über drei USB-C-Anschlüsse, die Zubehör eine Datenverbindung mit bis zu 10 Gbit pro Sekunde liefert. Daneben gibt es noch einen Thunderbolt-Anschluss, der die Verbindung zum Computer herstellt. Diese Leitung führt bis zu 96 Watt Strom, über die man dann gleichzeitig auch sein MacBook aufladen kann.

Preise und Verfügbarkeit

Wer sich für den neuen Mac Studio interessiert, der kann ihn ab sofort vorbestellen. Ausgeliefert wird das Gerät dann ab kommenden Freitag, den 18. März 2022.

Das kleinste Modell mit M1 Max Chip, 32 GB RAM und 512 GB SSD gibt es ab 2.299 Euro. Das Modell bietet 10 CPU-Kerne, 24 GPU-Kerne und eine Neural Engine fürs Maschinenlernen mit 16 Kernen.

Das Basismodell des Mac Studio mit M1 Ultra gibt es ab 4.599 Euro. Es bietet 64 GB RAM und 1 TB SSD.

Für beide Modelle sind zum Zeitpunkt der Veröffentlichung die Lieferzeiten allerdings schon über das ursprüngliche Verfügbarkeitsdatum hinaus gegangen. Einen M1-Ultra Mac Studio bekommt man offenbar frühestens ab Mitte April.

Apple Studio Display ab 1.749 Euro

Daneben gibt es das Apple Studio Display ab 1.749 Euro zu kaufen. Das Modell mit Nanotexturglas kostet ab 1.999 Euro.

Ein Standfuß, den man um 30 Grad neigen kann, ist beim Gerät dabei. Alternativ bekommt man es mit VESA Mount Adapter zum gleichen Preis, oder für 2.209 Euro mit Standfuß, der sich neigen und in der Höhe verstellen lässt.

Auch das Studio Display ist ab 18. März erhältlich. Die Lieferzeiten sind aber schon jetzt auf Anfang bis Mitte April gerutscht.

Weitere Teile der Reihe Apple-Event: Peek Performance