Mac Studio und Apple Studio Display in Arbeit

Mac mini mit Apple Silicon, Bild: Alexander Trust
Gerüchten zufolge arbeitet Apple sowohl an einem ganz neuen Mac, dem Mac Studio, sowie einem oder mehreren Bildschirmen. Letztere sollen den Namen Apple Studio Display tragen und vermutlich als erster echter Ersatz für das ehemalige Thunderbolt Display taugen. Filipe Espósito ist Entwickler und Autor für die Kollegen von 9to5Mac. Er findet immer mal wieder auch Hinweise auf neue Hardware in Apples Quellcode. Aktuell scheint er indes anonym Informationen zugesteckt bekommen haben. So berichtet er über einen Mac Studio und ein Apple Studio Display, an dem der Konzern aus Cupertino arbeiten soll.

Mac Studio

Ein Informant, der sich mit Apples Plänen auskennt, hat Espósito Informationen über einen Mac Studio verraten. Der Quelle zufolge handelt es sich dabei um eine neue Mac-Kategorie für Apples Portfolio. Der neue Mac Studio wird demnach nicht den Mac mini ersetzen und aber ebenfalls nicht den Mac Pro. Geht es nach dem Informanten, dann soll der Mac Studio einerseits mit dem Apple M1 Max ausgestattet werden, den wir schon vom MacBook Pro kennen. Darüber hinaus will Apple dem Gerät aber noch eine weitere Prozessor-Variante spendieren, die wir noch nicht kennen. Sie soll „noch leistungsfähiger“ sein als der M1 Max derzeit. Vor Monaten berichtete Mark Gurman, dass Apple an einer kleineren Variante des Mac Pro arbeite, mit einem Apple Silicon Chip mit bis zu 40 CPU-Kernen und 128 GPU-Kernen. Der Mac Pro indes soll tatsächlich sogar noch ein Upgrade mit Intel-Prozessoren erhalten, ehe Apple dann vielleicht gegen Jahresende eine Version mit Apple Silicon präsentiert.

Apple Studio Display

Allerdings beruft er sich dieses Mal auf „Quellen, die mit der Angelegenheit vertraut“ sein sollen. Laut Espósito soll das Apple Studio Display eine Auflösung von 7K bieten und außerdem einen eigenen Apple Silicon Chip nutzen. Zuvor sprach schon Bloombergs Mark Gurman davon, dass Apple an neuen Displays arbeite. Er gab jedoch an, dass diese neuen Bildschirm günstiger würden und weniger Helligkeit böten als das „Pro Display XDR“. Dieses kostet mehrere tausend Euro und bietet eine Auflösung von 6K bei maximaler Helligkeit von 1.600 Nits.