Apple arbeitet an neuem iMac und „zwei“ Mac Pro

Medienberichten zufolge ist Apple schwer beschäftigt. Geht es nach Bloomberg, dann arbeitet Apple an einem iMac in zwei Größen, sowie zwei unterschiedlichen Mac Pro Computern. Das Unternehmen soll entsprechend das Design anpassen. Alle Computer sollen leistungsfähigere Apple-Prozessoren erhalten.

Mac Pro mit Pro Display XDR, Bild: Apple

Klar ist seit letztem Jahr, dass Apple sukzessive neue Macs mit Apple Silicon veröffentlichen wird. Bis Ende 2022 sollen alle Produkte im Portfolio neue CPUs bekommen.

iMac mit iPad-Pro-Design in Arbeit

Die Gerüchte zu Apples iMac, auf die Bloombergs Mark Gurman nun wieder zu sprechen kommt, sind nicht neu. Schon letztes Jahr hieß es, der All-in-One-Computer solle einen Nachfolger bekommen, und zwar im iPad-Pro-Design, das ein wenig an das Pro Display XDR erinnert.

Der Journalist betont entsprechend, dass Apple auf den Bauch beim iMac verzichten will. Stattdessen soll der iMac eine flache Rückseite erhalten. Unklar ist, ob die Anschlüsse trotzdem weiterhin auf der Rückseite untergebracht werden, oder dann wie beim iPad an der Seite.

Es gibt zwei neue iMacs

Es liegt auf der Hand, dass Apple zumindest mittelfristig auch zwei neue iMac in den Handel bringen könnte, die die jetzigen Modelle mit 21,5 und 27 Zoll ersetzen werden.

Da es in der Berichterstattung oft hieß, die Displays würden schmalere Ränder bekommen, kann man davon ausgehen, dass die Geräte insgesamt etwas kompakter werden.

Prozessoren mit bis zu 36 Kernen für den iMac

Gurman glaubt zu wissen, dass Apple die kommenden iMacs in jedem Fall mit schnelleren Prozessoren ausstatten wird. Wie schnell, das ist offenbar entweder nicht entschieden, oder wird optional gegen Aufpreis angeboten werden. Es heißt, dass Apple momentan Chips mit 16 leistungsfähigen und 4 energiesparenden Kernen ausstattet. Es sollen aber auch Chips mit bis zu 32 leistungsfähigen Kernen im Gespräch sein.

Auch die Grafikchips sollen zwischen 16 und 32 Rechenkerne erhalten. Zum Vergleich: Der Apple M1 bietet derzeit maximal 8 Rechenkerne in der CPU (4 + 4) und 7 oder 8 Grafikkerne, je nach Modell. Da die Benchmarks der Apple-Silicon-Geräte schon für den Apple M1 enorme Geschwindigkeit aufweisen, und selbst Intels neuer Chef zugibt, dass Apple gute Arbeit leistete, dürfen Nutzer sich auf einen immensen Leistungsschub gefasst machen.

Wann kommen die neuen iMacs? Die Geräte kommen vermutlich in diesem Jahr auf den Markt, unklar ist allerdings, wann genau. Es gibt mehrere Termine im Jahr, an denen Apple neue Hardware vorstellt. Doch die WWDC im Sommer böte sich an.

Apple arbeitet an zwei Mac Pro

Bloombergs Mark Gurman ist in Plauderlaune. Er informiert in dem Beitrag außerdem über Apples Pläne für den Mac Pro.

Das Unternehmen soll demnach an zwei unterschiedlichen Versionen arbeiten. Das Design des aktuellen Mac Pro soll beibehalten werden. Tatsächlich glaubt Gurman sogar, dass der große Mac Pro weiterhin mit Intel-Prozessoren ausgestattet werden könnte.

Daneben soll Apple jedoch einen kleineren Mac Pro veröffentlichen wollen, mit Apple Silicon, der ein wenig an den Power Mac G4 erinnern wird, zumindest in seinen Ausmaßen. Das Gerät soll „nicht mal“ halb so groß sein wie der aktuelle Mac Pro, aber größer als der Mac mini.

Auch für diese Geräte wären neue Apple-Prozessoren in Arbeit, die über 16, 32 und mehr Kerne verfügen werden. Apple arbeite aber auch an Grafikchips, die in den Mac Pro zum Einsatz kommen sollen, die sogar 64 und 128 Kerne erhalten werden. Diese wären dann um ein „Vielfaches“ schneller als die GPUs von AMD, die Apple bislang in den Geräten einsetzt.

Mit einer Veröffentlichung der Mac Pro ist jedoch erst 2022 zu rechnen.