iPad Pro M1: Erste Benchmarks sind da

Während die ersten Lieferungen des neuen iPad Pro mit M1-Chip vorzeitig bei den ersten Kunden eintrudeln, tauchen immer mehr Benchmark-Ergebnisse auf. Die werfen ein positives Licht auf das neue Apple-Tablet und zeigen, dass die Leistung vergleichbar mit den aktuellen Laptops und Desktop-Computern ist.

Neues iPad Pro mit M1-Prozessor

Wo M1 drinsteckt, ist eben M1-Leistung drin. So ungefähr könnte man die Ergebnisse der Benchmarks zusammenfassen. Vermutlich auch wegen der Kompaktheit des Tablets und der deshalb schwierigeren thermischen Bedingungen sind die reinen Zahlen immer etwas hinter aktuellen M1-Macs. Doch das tut dem Leistungszuwachs keinen Abbruch.

Benchmarks für M1-iPad-Pro

Die ersten Messungen beispielsweise im Geekbench zeigen, dass Apples neues Tablet mehr als 50 Prozent Leistungszuwachs durch den neuen SoC erhält.

Es gibt derzeit eine Handvoll Ergebnisse für das 12,9 Zoll iPad Pro. Die sehen die Einkern-Leistung bei rund 1.718 Punkten und die Mehrkern-Leistung sogar bei 7.284 Punkten.

Zum Vergleich: Das aktuelle MacBook Air mit M1-Chip kommt auf 7.378 Punkte im Mehrkern-Test. Das Vorgängermodell des iPad Pro mit Apple A12Z Chip kommt hingegen auf rund 1.121 Punkte im Einkern-Test und 4.656 Punkte im Mehrkern-Test. Entsprechend gibt es dort einen Leistungszuwachs von 56 Prozent.

iPad Pro schneller als 16 Zoll MacBook Pro

Da bereits die Benchmarks (Mac mini, M1, GPU) der M1-Macs gezeigt haben, dass die Geräte leistungsfähiger sind als die aktuellen Intel Core i9 Prozessoren im MacBook Pro 16 Zoll, gilt dies natürlich auch für das iPad.

GPU mit über 70 Prozent mehr Leistung

Erste Benchmarks der GPU zeigen eine Leistung von im Schnitt 20.578 Punkten. Gegenüber dem iPad Pro der vierten Generation mit Apple A12Z entspricht dies einem Zuwachs von 71 Prozent. Auch mit seiner GPU-Leistung liegt das aktuelle Pro-Tablet von Apple auf dem Niveau der M1-Macs.

Apple präsentierte das Tablet im April auf seinem „Spring Loaded“-Event. Man kann es seit dem 30. April vorbestellen. Doch ersten Meldungen in den sozialen Netzwerken zufolge sind die ersten Geräte bereits ausgeliefert worden.