Phase 2: Apples AR-Brille mit Fokus auf Batterielaufzeit und Gewicht

Wie sieht Apples AR-Brille aus?, Bild: CC0

Das Branchenmagazin DigiTimes veröffentlichte einen vielsagenden Beitrag zu Apples Augmented-Reality-Brille. Das Produkt sei in Phase 2 der Prototypen-Entwicklung eingetreten, auf die aber noch Phase 3 folgen wird. Es heißt, das Produkt würde mit Blick auf Batterielaufzeit und Gewicht entwickelt.

DigiTimes beruft sich auf Industriekreise und behauptet, Apples AR-Brille habe die zweite Phase der Prototypen-Entwicklung erreicht.

Phase 3 startet noch in diesem Jahr

Die dritte Phase der Prototypen-Entwicklung soll laut dem taiwanischen Magazin noch in diesem Jahr starten, und folgt „ein paar Monate“ nach Phase 2. Erst wenn man diese dritte Phase erreicht, sollen wiederum sechs bis neun Monate vergehen, in denen das Produkt dann technisch auf Herz und Nieren geprüft werden wird. Entsprechend dürfte eine Veröffentlichung nicht vor 2022 erfolgen. Das deckt sich mit der Einschätzung von Analyst Ming-Chi Kuo.

Schon vorher gab es Hinweise auf Apples AR-Brille. So hieß es im Mai, dass der Prototyp aus Kunststoff sei, das Serienprodukt allerdings aus Metall und man davon ausgehen könnte als Brillenträger Gläser mit eigener Stärke verwenden zu können. 499 US-Dollar soll die AR-Brille demnach kosten.

Apples AR-Brille besonders leicht

Derzeit versucht man bei Apple wohl das Gewicht und die Batterielaufzeit seiner Augmented-Reality-Glasses zu verbessern. Vergangenes Jahr im Sommer veröffentlichte Bloomberg ein umfangreiches Feature, in dem darauf hingewiesen wurde, dass man sich bei Apple uneins über die Zukunft des Produktes sei. In jedem Fall hieß es, würde ein Team von 1.000 Ingenieuren unter Leitung von Mike Rockwell an Apples AR- und VR-Zukunft arbeiten, die der nächste große Hit nach dem iPhone werden soll.

Intern gibt es dem Vernehmen nach zwei unterschiedliche Projekt. Eines, das auf Augmented Reality abzielt, und ein anderes, an dessen Ende ein Virtual-Reality-Produkt stehen soll. Die beiden Produkte tragen die Codenamen N301 und N421. Es ist übrigens nicht ausgeschlossen dass ein Virtual-Reality-Headset Apples noch vor einer Augmented-Reality-Brille am Markt reüssiert. Denn geht es nach Mark Gurman von Bloomberg, dann sehen wir die AR-Brille sogar erst 2023.

Bloomberg schrieb im Sommer 2020, dass es intern Uneinigkeit über die Ausrichtung gab. Ursprünglich wollte Mike Rockwell ein Mixed-Reality-Produkt anbieten, das in jedem Fall einen unterstützenden Hub benötigt hätte. Dafür wäre es um so vieles leistungsfähiger gewesen als alle am Markt befindlichen Produkte. Es soll Jony Ive gewesen sein, der 2019 dagegen argumentierte, dass man unbedingt ein Gerät bauen sollte, das ohne zusätzliche externe Einheit auskommt, selbst wenn dies weniger Leistung bedeutet hätte. Dass Jony Ive mittlerweile nicht mehr bei Apple arbeitet, muss in diesem Fall kein Indiz sein, wie man sich beim Konzern aus Cupertino am Ende entschieden hat.

Mehr über Alexander Trust:

Bekam seinen ersten PC mit sieben Jahren, einen XT mit 4 MHz und Monochrom-Monitor. Registrierte die erste Domain im Jahr 1998, vorher auch in Mailboxen aktiv, bei AOL und Compuserve. Studierte Computer Science (Anwendungsentwicklung) in Wuppertal und Informatik und Soziologie, Linguistik und Literatur in Aachen. Veröffentlichte bereits einen Roman.

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  • Geschrieben am: 7. Januar 2021
  • Zuletzt aktualisiert am: 8. Januar 2021
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