iPhone 12: Kann es vielleicht sogar Zubehör aufladen?

MagSafe am Rücken des iPhone 12, Bild: Apple

Bei iFixit nahm man das iPhone 12 bereits auseinander. Doch ohne genaue Kenntnis der Zusammenhänge sind Bauteile manchmal einfach nur Bauteile. Jetzt deutet aber ein offizielles Dokument der US-Telekommunikationsbehörde FCC darauf hin, dass das iPhone 12 womöglich sogar selbst weitere Geräte aufladen kann.

Apple wäre damit nicht der erste Hersteller. Es gibt bereits Smartphones, die zum Beispiel in der Lage sind, selbst wie ein Akku zu fungieren und wahlweise andere Smartphones auf zuladen, oder aber zum Beispiel Kopfhörer.

Auflade-Funktion per Firmware-Update nachliefern?

In der Gerüchteküche vor der Veröffentlichung von Apples iPhone 12 brodelte es. Eine der möglichen Funktionen, die beschrieben wurden, war das Aufladen fremder Geräte (Reverse Charging) über das iPhone. Doch Apple verlor darüber auf der Präsentation kein Wort.

Doch Jeremy Horowitz fand in einem Dokument der FCC den Hinweis, dass nicht nur das iPhone 12 mittels MagSafe geladen werden kann, sondern das Gerät ebenfalls in der Lage ist im Bereich von 360 kHz Zubehör aufzuladen. Dies lässt sich einer Beschreibung des MagSafe-Protokolls entnehmen. Allerdings ist das noch kein Beleg dafür, dass Apple plant, MagSafe bald schon so einzusetzen, geschweige denn, ob es dazu in der Lage wäre. Denkbar wäre ein einfaches Firmware-Update, dass das iPhone 12 fit machen könnte fürs Reverse Charging.

Nun gibt es Spekulationen darüber, dass Apple womöglich mit der Einführung neuer AirPods irgendwann im kommenden Jahr die Aufladefunktion per Firmware-Update nachliefern könnte.

iPhone 12 mit Luft nach oben

Das iPhone 12 präsentierte Apple in diesem Monat. Seit vergangenen Freitag sind zwei von vier Modellen im Handel (iPhone 12 und iPhone 12 Pro). Auf das iPhone 12 mini und das iPhone 12 Pro Max müssen Interessenten weiter warten, bis in den November hinein.

Die neuen Smartphones können vor allem mit dem neuen Design, 5G, der verbesserten Kamera und Leistung punkten. Die Displays bietet zwar höhere Auflösungen und mehr Farbtiefe, bieten aber keine 120 Hz Bildwiederholrate. Dazu kommt, dass 5G, um den Akku zu schonen nur zum Einsatz kommt, wenn es sinnvoll ist.

Mehr über Alexander Trust:

Bekam seinen ersten PC mit sieben Jahren, einen XT mit 4 MHz und Monochrom-Monitor. Registrierte die erste Domain im Jahr 1998, vorher auch in Mailboxen aktiv, bei AOL und Compuserve. Studierte Computer Science (Anwendungsentwicklung) in Wuppertal und Informatik und Soziologie, Linguistik und Literatur in Aachen. Veröffentlichte bereits einen Roman.

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  • Geschrieben am: 29. Oktober 2020
  • Zuletzt aktualisiert am: 29. Oktober 2020
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