iOS 14 verbreitet sich in Windeseile

iOS 14 mit Widgets, Bild: Apple

Wenn das iPhone 12 auf ähnlich viel Interesse stößt wie das Betriebssystem iOS 14, dann dürfte Apple sich die Hände reiben. Irgendetwas scheint aber den Nutzern zumindest am neuen Betriebssystem so sehr zu gefallen, dass es rasch auf dem iPhone, iPod touch und iPad installiert wird. Denn rund sechs Wochen nach der Veröffentlichung kommt das Betriebssystem auf eine Verbreitung von beinahe 50 Prozent.

Die Daten stammen (noch) nicht von Apple selbst, sondern vom Marktforschungsunternehmen Mixpanel. Das gibt an, dass iOS 14 bald schon beliebter sein wird als iOS 13. Letzteres ist nämlich noch auf 46,37 Prozent der Geräte installiert. iOS 14 kommt auf marginal weniger, nämlich 46,36 Prozent Verbreitung. Die übrigen 7,27 Prozent entfallen auf ältere Betriebssysteme Apples.

Auswertung von Apps und Webseiten

Mixpanel „schätzt“ diese Verbreitung anhand von Statistiken auf Webseiten und Apps, die es auswertet.

Demzufolge ist iOS 14 aber grundsätzlich etwas beliebter als iOS 13. Denn fünf Tage nach dem Start kam iOS 14 laut Mixpanel auf knapp 27 Prozent Verbreitung, wohingegen iOS 13 nach seiner Veröffentlichung im gleichen Zeitraum lediglich auf 20 Prozent Verbreitung kam.

iOS 14 seit Mitte September

Seit Mitte September gibt es iOS 14 und iPadOS 14 in der finalen Version zum Download. Rund einen Monat später brachte Apple Mitte Oktober dann sogar bereits iOS 14.1 und iPadOS 14.1 heraus.

Generell bietet das neue Betriebssystem interessante Neuerungen. So können Nutzer nun Gruppengespräche in der Nachrichten-App (iMessage) besser organisieren. Es besteht zudem die Möglichkeit, Standard-Apps für den Versand von E-Mails oder das Surfen im Internet festzulegen. Man muss also nicht mit Safari surfen oder mit Apple Mail seine E-Mails verwalten. Zwar werden die Einstellungen bei App-Updates regelmäßig zurückgesetzt, doch dass es die Option gibt, ist ein Schritt nach vorn.

Nutzer nehmen außerdem die neuen Widgets gerne an, um die Benutzeroberfläche zu individualisieren. Das geht sogar so weit, dass man mithilfe von ein wenig Programmierkenntnissen in der Lage ist, sich die Verfügbarkeit von Klopapier in DM-Märkten in der Umgebung anzeigen zu lassen, wenn man denn will.

Mehr über Alexander Trust:

Bekam seinen ersten PC mit sieben Jahren, einen XT mit 4 MHz und Monochrom-Monitor. Registrierte die erste Domain im Jahr 1998, vorher auch in Mailboxen aktiv, bei AOL und Compuserve. Studierte Computer Science (Anwendungsentwicklung) in Wuppertal und Informatik und Soziologie, Linguistik und Literatur in Aachen. Veröffentlichte bereits einen Roman.

Metadaten
  • Geschrieben am: 29. Oktober 2020
  • Zuletzt aktualisiert am: 29. Oktober 2020
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