iPads und MacBooks erst 2022 mit OLED-Display?

Gerüchteweise plant Apple die Veröffentlichung von MacBooks und iPads mit OLED-Displays. Das Branchenmagazin DigiTimes beruft sich dabei auf Hinweise aus Industriekreisen. Allerdings soll die Veröffentlichung nicht vor 2022 stattfinden.

iPad Pro, Bild: Apple

Es ist eigentlich eine Frage der Zeit, bis Apple auch anderen Geräten OLED-Displays spendiert, da schon jetzt mit Micro-LED die nächste Displaytechnologie an die Tür klopft. Allerdings sind sich die Auguren aus der Gerüchteküche nicht einig. Hinweise aus November und Dezember wiesen auf mögliche iPad Pro noch in diesem Jahr mit OLED-Displays. Analysten von Barclays sahen aber ebenfalls 2022 als frühestmöglichen Termin für den Wechsel beim iPad Pro.

Doch der Bericht von DigiTimes verheißt nun ebenfalls, Apples Pläne sähen die Einführung von OLED im iPad und MacBook erst 2022 vor.

Lohnt sich der Umstieg überhaupt noch?

Derzeit verwendet Apple noch „einfache“ LCD-Displays, aber dem Vernehmen nach könnte man in diesem Jahr Mini-LED mit Hintergrundbeleuchtung einsetzen. Im November 2020 gab es dazu gleich mehrere Hinweise von Analyst Ming-Chi Kuo und Branchenmagazinen wie Korea IT News.

Wenn Apple diesen Schritt ginge, dürfte ein Wechsel auf OLED noch im selben Jahr wenig Sinn ergeben. Doch generell muss man sich fragen, ob nicht manche Geräte überhaupt (mehr) mit OLED ausgestattet werden, weil es schon eine weitere Displaytechnologie gibt, die auf ihren Einsatz wartet. Dagegen spricht, dass diese natürlich noch in den Kinderschuhen steckt und nicht unmittelbar auf größere Chargen ausgeweitet werden kann.

OLED beim iPad ein alter Hut

Interessant ist für Neulinge in der Apple-Szene sicherlich, dass derlei Gerüchte schon viele Jahre umhergeistern. Als 2010 dann Hinweise auf das iPad der zweiten Generation publik wurden, hieß es damals schon, dass Displayproduzenten wie Sharp lieber in LCD-Technologie investieren, und es aus Kapazitätsgründen deshalb kein OLED bei dem Apple-Tablet geben werde.