MacBook Pro 14 und 16 Zoll: MagSafe, mehr Anschlüsse, keine Touch Bar?

Das neue 16 Zoll MacBook Pro, Bild: Apple

Binnen kurzer Zeit gab es gleich zwei Berichte über Apples kommende MacBook-Pro-Modelle. Sowohl Analyst Ming-Chi Kuo als auch Blooombergs Mark Gurman veröffentlichten Hinweise zu den Plänen des Konzerns aus Cupertino. Die Geräte sollen auf die Touch Bar verzichten, dafür aber neben einem neuen Design auch mehr Anschlüsse erhalten und MagSafe soll zurückkehren.

Kehrt MagSafe zum MacBook zurück?

Als Apple im Oktober 2020 seine neuen iPhones vorstellte, enthüllte das Unternehmen Ladetechnologie und passendes Zubehör unter dem Namen MagSafe. Den kannten langjährige Apple-Nutzer allerdings vom MacBook.

Apple führte den Magnet-Ladestecker für das MacBook im Jahr 2006 erstmals vor. Im Sommer 2012 gab es dann eine neue Version MagSafe 2. Doch im Oktober 2016 entschied Apple sich dazu, ein neues MacBook Pro ohne MagSafe anzubieten. Seitdem haben allerdings Zubehörhersteller Alternativen ins Angebot aufgenommen.

Details zum neuen MagSafe für MacBooks

Nun behauptete zunächst Analyst Ming-Chi Kuo, dass Apple MagSafe zurück bringen möchte. In der Folge veröffentlichte aber auch Mark Gurman für Bloomberg einen Beitrag, in dem er ein paar mehr Details verriet.

Demzufolge soll der neue MagSafe-Ladeanschluss zusätzlich zu den vorhandenen USB-C-Anschlüssen am Gerät angebracht sein. Darüber hinaus soll man die MacBook Pro über den Anschluss deutlich schneller aufladen können.

Neues Design ohne Touch Bar, ja, oder nein?

Geht es nach Analyst Ming-Chi Kuo, dann wird Apple das Design der neuen MacBooks anpassen. Sie sollen dann nicht mehr über den „Bauch“ verfügen, den sie jetzt haben, sondern flacher werden und die Ränder der Geräte sich im Design dem iPhone-12-Chassis annähern. Darüber hinaus kehrt Apple laut Kuo der Touch Bar den Rücken und bringt indes wieder normale Funktionstasten am Gerät an.

Mark Gurman indes ist an dieser Stelle vorsichtiger in seiner Beschreibung. Er behauptet, dass die Designänderungen Apples „marginal“ seien. Zudem heißt es bei dem Journalisten lediglich, dass der Hersteller das MacBook Pro ohne Touch Bar ausprobiert (hat). Für Gurman ist es also nicht klar, dass Apple die OLED-Leiste auch wirklich entfernen wird.

Hellere Displays und mehr Anschlüsse

Darüber hinaus behauptet Gurman, dass die Displays in den Geräten optimiert würden. Sie würden mehr Helligkeit bieten und ein höheres Kontrastverhältnis.

Dazu sieht Gurman zusätzlich zum MagSafe-Anschluss insgesamt vier USB-C-Anschlüsse bei den Geräten – je zwei auf einer Seite. Bei Analyst Ming-Chi Kuo hört sich das allerdings noch anders an. Er informierte Investoren, dass die Geräte über mehr Ein- und Ausgänge verfügten und viele Nutzer in Zukunft deshalb keine Adapter mehr kaufen müssten.

Keine Intel-Version mehr?

Obwohl Apple Ende letzten Jahres auch neue MacBook Pro 13 Zoll mit Apple Silicon einführte, verkauft der Hersteller nach wie vor noch Geräte mit Intel-Prozessoren. Bei den Upgrades des MacBook Pro in diesem Jahr soll es jedoch keine Intel-Variante mehr geben.

Gurman schreibt außerdem, dass Apple auch das MacBook Air überarbeiten wolle, aber erst eine ganze Weile nach der Einführung der neuen MacBook Pros.

Mehr über Alexander Trust:

Bekam seinen ersten PC mit sieben Jahren, einen XT mit 4 MHz und Monochrom-Monitor. Registrierte die erste Domain im Jahr 1998, vorher auch in Mailboxen aktiv, bei AOL und Compuserve. Studierte Computer Science (Anwendungsentwicklung) in Wuppertal und Informatik und Soziologie, Linguistik und Literatur in Aachen. Veröffentlichte bereits einen Roman.

Metadaten
  • Geschrieben am: 15. Januar 2021
  • Zuletzt aktualisiert am: 20. Januar 2021
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