Project Titan: Produktionsbeginn von Apples Auto 2024?

Apple baut an einem Auto, Bild: CC0

Glaubt man Reuters, dann entwickelt Apple derzeit die passende Batterie für sein selbstfahrendes Auto.

Apple Car mit neuer Batterie

Dabei möchte der Konzern aus Cupertino das Batteriedesign für Fahrzeuge revolutionieren und setzt dabei auf ein „Monozellen“-Design. Auf diese Weise will man die Kosten drastisch reduzieren und gleichzeitig die potenzielle Reichweite erhöhen. So soll mehr Batteriematerial am Block untergebracht werden und viele Hilfsmaterialien und -module könnten wegfallen.

Apple setzt auf Lithiumeisenphosphat

Die anonymen Tippgeber verrieten Reuters, dass Apple außerdem auf ein neues Batteriematerialgemisch setzt: Lithiumeisenphosphat. Dies würde nicht so schnell überhitzen und sei damit deutlich sicherer als Lithiumionen-Batterien.

Die Tippgeber schienen jedoch auch ziemlich angetan von Apples Entwicklungen. Die Fahrzeugbatterie des Konzerns aus Cupertino würde das Produkt auf ein „neues Level“ hieven, ähnlich wie seinerzeit das iPhone die Mobilfunkwelt durcheinander wirbelte.

Apple Car für Endkunden am Horizont

Die Geschichte um Apples Project Car ist gezeichnet von vielen Höhen und Tiefen, Entlassungen, Neueinstellungen und einer Vielzahl an Gerüchten. Sehr wohl gab es in all den Jahren seit ungefähr 2014 auch einige handfeste Indizien dafür, dass Apple tatsächlich an einem Auto arbeitet. Unklar war aber zuletzt, ob das Projekt tatsächlich fortgesetzt wurde, und das Unternehmen sich nicht irgendwann auf die Entwicklung einer Software für selbstfahrende Autos beschränken wollte.

Apple-Zulieferer angeblich schon ab Ende 2021 bereit

Schon am Sonntag gab es Gerüchte, dass Hersteller aus Apples Zuliefererkette im dritten Quartal 2021 mit der Produktion von Bauteilen für das Apple Car beginnen würden. Diese berichtete Economic Daily News aus Taiwan. Tatsächlich könnten beide Meldungen sich nicht ausschließen, wenn Apple womöglich ab Ende 2021 mit dem Zusammenbau von Prototypen in „größeren“ Stückzahlen für interne Tests beginnen wollte.

Produktion mit einem externen Partner

Während Apple laut Reuters seine Zuliefererkette erweitere, setzt es für die Herstellung des Fahrzeugs auch auf externe Dienstleister, wie es derzeit bereits bei seinen übrigen Produkten der Fall sei. Dies ist ein weiteres Kriterium, das das Projekt von vielen am Markt befindlichen Autoherstellern unterscheidet. Anfang des Monats hieß es außerdem, dass Chiphersteller TSMC auch eine Rolle spielen würde.

2016 gab es Gerüchte, dass Apple mit dem kanadisch-österreichischen Autozulieferer Magna International in Gesprächen war. Da aber das Project Titan seinerzeit auf wackeligen Füßen stand, soll das Geschäft keine Früchte getragen haben. Der iPhone-Hersteller aus Cupertino hätte sich außerdem vertraglich zur Abnahme von mindestens 100.000 Fahrzeugen pro Jahr verpflichten müssen. Dieses Risiko schien damals zu groß.