Alexander Trust, den 16. Dezember 2020

iOS 14 weiter verbreitet als iOS 13 zu dieser Zeit

Best of App Store 2020
Best of App Store 2020, Bild: Apple

Apples iOS 14, das das Unternehmen im September veröffentlichte, hat mittlerweile einen Grad der Verbreitung erreicht, der es besser dastehen lässt als iOS 13. Insgesamt ist iOS 14 jetzt auf 72 Prozent aller iOS-Geräte installiert, die noch in Verwendung sind.

Apple hat die Statistiken zum App Store erneuert. Das Unternehmen aktualisierte die Übersicht über den Grad der Verbreitung von iOS und iPadOS auf den entsprechenden Webseiten für Entwickler.

iOS 14 mit starker Verbreitung

Auf 72 Prozent aller „aktiv genutzten“ iOS-Geräte ist demnach iOS 14 installiert. Auf weiteren 18 Prozent findet man die Vorgängerversion iOS 13 und auf 10 Prozent der aktiv genutzten iOS-Geräte läuft eine ältere Version des Betriebssystems.

Schaut man sich die ausschließlich in den letzten vier Jahren verkauften Geräte an, also seit der Einführung des iPhone 7 im Jahr 2016, ist der Grad der Verbreitung statistisch höher. So liegt er dann bei 81 Prozent, wogegen iOS 13 dann auf 17 Prozent kommt und nur zwei Prozent dieser vier Jahre alten Geräte eine ältere iOS-Version nutzen. Schon im Oktober hatte sich angedeutet, dass iOS 14 auf viel Gegenliebe stößt.

iPadOS 14 nicht ganz so weitverbreitet

Apples iPadOS 14 ist etwas weniger stark verbreitet. Gemessen an allen aktiven iPads kommt es auf 61 Prozent Verbreitungsgrad, wohingegen iPadOS 13 auf 21 Prozent kommt. 18 Prozent der aktiven iPads nutzen eine ältere Version.

Auch hier verbessert sich die Situation auf dem Papier, wenn man nur die in den letzten vier Jahren verkauften iPad-Modelle berücksichtigt. Auf ihnen ist bei 75 Prozent aller Geräte iPadOS 14 installiert und auf 22 Prozent der Tablets immerhin noch iPadOS 13. 3 Prozent der Geräte nutzen eine ältere iOS-Version.

Apple-Nutzer am Zahn der Zeit?

Was Apple mit der Angabe zweier unterschiedlicher Statistiken auch zeigt ist, dass es ausreichend viele Nutzer geben, die ein aktuelles iPhone oder iPad besitzen.

Für Entwickler ist die Statistik in jedem Fall ein Grund zur Freude. Denn Sie können bei der Funktionalität ihrer Apps aus dem Vollen schöpfen und laufen nicht Gefahr, besonders viele Nutzer außen vorzulassen.

Nicht zuletzt dürfte die grafische Erneuerung, das Hinzufügen von Widgets und weiteren Möglichkeiten zur Individualisierung Endverbraucher dazu bewogen haben, schneller als sonst zu wechseln.


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