iPhone 14: Kommt Titanrahmen, versenkte Kamera und mehr?

Alexander Trust, den 9. September 2021
iPhone 14
iPhone 14, Bild: Front Page Tech und Ian Zelbo

Kommende Woche präsentiert Apple der Öffentlichkeit auf dem California-Streaming-Event aller Voraussicht nach sein iPhone 13. Trotzdem gibt es schon jetzt erste Gerüchte um das Apple-Smartphone fürs Jahr 2022. Diese lassen schon jetzt das kommende Modell alt aussehen.

Es ist tragisch und faszinierend zugleich. Gerüchtejäger Jon Prosser hat zusammen mit Ian Zelbo erste Renderbilder des „iPhone 14“ erstellt. Prossers Enthüllungen wurden darüber hinaus von prominenter Stelle abgesegnet, wenngleich auch mit Einschränkungen.

Enthüllungen zum iPhone 14

Jon Prosser ist entweder ein trojanisches Pferd unter den Gerüchtejägern oder hat sehr viel Spaß daran, Grenzen auszutesten. Sechs Tage vor der Präsentation von Apples kommendem iPhone 13 brachte er nämlich Informationen zum Nachfolger heraus. Dieser erscheint jedoch erst 2022 und könnte vielleicht den einen oder anderen Fan davon abhalten schon jetzt zuzugreifen und damit Apple das Geschäft verderben. Im Vorfeld der Veröffentlichung hatte Prosser betont, dass er dafür mehrere Wochen an Arbeit hat investieren müssen. Das hat vermutlich auch ein wenig damit zu tun, dass er das Intro zum Video wie eine Anhörung vor Gericht hat ausschauen lassen.

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Wer wissen möchte, wie die Geräte laut Prosser ausschauen, sollte sich das Video ansehen.

Was ist neu am iPhone 14?

Glaubt man Prosser, dann bekommt das iPhone 14 eine ganze Reihe von Neuerungen spendiert.

  • Die Kerbe für Face ID fehlt. Es gibt lediglich ein kleines Kameraloch. Die Gesichtserkennung versteckt sich unter dem Display.
  • Das Chassis wird dicker. Damit verschwindet aber auch der Kamerabuckel auf der Rückseite.
  • Das Smartphone bekommt einen Rahmen aus Titan.
  • Die Lautstärkeknöpfe werden rund, ganz so wie es beim iPhone 4 und 5 der Fall war.
  • Am Rand ändert Apple das Design für die Lautsprecher. Ebenfalls wie „damals“ gibt es keine ausgefrästen Löcher mehr, sondern größere Aussparungen, die dann mit einem Gitter geschützt sind.
  • Geht es nach Prosser, behält das iPhone 14 den Lightning-Anschluss.

Display-Analyst unterstützt Prosser

Kurze Zeit nach Prossers Veröffentlichung wies Ross Young von Display Supply Chain Consultants (DSCC) darauf hin, dass man schon im Juni auf mögliches Face ID unter dem Display hingewiesen habe. Young unterstützte damit die Veröffentlichung Prossers.

Young wies jedoch darauf hin, dass die Technologie noch ausgetestet würde und bislang nur in Prototypen zum Einsatz kommt. Sollte die Qualität nicht Apples Ansprüchen genügen, würde die Veröffentlichung weiter verzögert. Doch Young glaubt, dass Apple „in jedem Fall“ diesen Weg gehen wird. Es sei nur eine Frage der Zeit.

Ross Young, aber auch Analyst Ming-Chi Kuo betonten in der Vergangenheit schon, dass ein Design ohne Face-ID-Kerbe womöglich den teureren Modellen vorbehalten bleibt.

Face ID soll übrigens schon mit dem iPhone 13 ein wenig besser werden.


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