iPhone 14 Pro: Nur mit Loch statt Kerbe?

Die Gerüchteküche über Apples kommende iPhone-Generation hält Neuigkeiten bereit. Demnach soll das iPhone 14 Pro (Max) statt eine Kerbe am oberen Bildrand nur noch ein kleines Kameraloch verwenden.

iPhone 14 Pro mit Loch-Kamera im Display? Bild: Jon Prosser und Renders by Ian

Patente von Apple zeigen, dass das Unternehmen mittelfristig womöglich sogar die Kamera hinter dem Displayglas verschwinden lässt, sodass man sie überhaupt nicht mehr sieht. Aber kommt Zeit, kommt Technologie. Bis dahin nehmen wir aktuell mit der Kerbe vorlieb und ab nächstem Jahr aber vielleicht nur noch mit einem Loch am oberen Displayrand aus dem eine kleine Kameralinse uns anschaut.

Pro-Modelle 2022 mit Kameraloch

Dies jedenfalls berichtet das koreanische Magazin „The Elec“. Apples kommende Pro-Smartphone-Modelle mit 6,1 und 6,7 Zoll Displaydiagonale sollen diese unauffälligere Kameravariante auf der Vorderseite zur Schau tragen.

Wer ein Gefühl dafür bekommen möchte, wie dies ausschaut, der muss nur noch einmal auf die Renderbilder von Jon Prosser aus dem September zurückgreifen. Denn diese griffen die Idee bereits auf. Entsprechend sind die Gerüchte nicht neu.

Es gibt eine ganze Reihe von Android-Smartphones, die auf diese Bauweise setzen. Apple müsste dann allerdings die Face-ID-Technologie unter das Display bauen. Samsung führte dem Bericht zufolge als erster das Kameraloch für die Frontkamera beim Galaxy S10 im Jahr 2019 ein.

LTPO OLED für Pro-Modelle

Die Pro-Modelle des iPhone 14 sollen laut „The Elec“ auf LTPO OLED-Displays von Samsung setzen. Damit würden sie die Displaytechnologie der diesjährigen Pro-Modelle fortführen, die eine 120 Hz Bildwiederholrate erlauben.

Einige Displays für seine nächste Pro-Smartphone-Generation könnte der Konzern aus Cupertino aber dann auch bei LG Display beziehen. Zumindest versucht der Display-Hersteller einen Auftrag von Apple zu ergattern, wenn wir die Meldung bei „The Elec“ richtig deuten. Zumindest könnte das Unternehmen passende Displays mit Kameraloch liefern.

Ein weiterer Hersteller wird an dieser Stelle ins Gespräch gebracht, Philoptics. Das Unternehmen soll Laser-Equipment für die Display-Produktion bei Samsung bereitstellen und dazu bereits im November einen Auftrag erhalten haben. Es sei „wahrscheinlich“, so heißt es in dem Bericht, dass das Equipment für die Fertigung der „Loch-Displays“ für Apples kommende iPhones genutzt wird.

Zu guter Letzt nennt der Beitrag noch weitere Zulieferer wie Wonik IPS, die Gravur-Gehäuse liefern sollen und BOE würde Apple weiterhin mit LTPS TFT OLED Displays beliefern. Die bessere LTPO-Technologie könnte BOE indes erst ab 2023 an Apple liefern. Solange greift der iPhone-Hersteller dann wohl noch auf Samsung zurück.