Kuo: MacBook Air mit Mini LED kommen Mitte 2022

Kommendes Jahr soll das MacBook Air ein neues Design erhalten und aller Voraussicht nach auch in bunten Farben angeboten werden. Geht es nach Analyst Ming-Chi Kuo, wird Apple das Laptop Mitte 2022 inklusive Mini-LED-Display herausbringen.

MacBook Air mit Apple M1 (11/2020), Bild: Apple

Wie ein buntes MacBook Air ausschauen könnte, das hat uns vor ein paar Monaten bereits Gerüchtejäger Jon Prosser optisch vor Augen geführt. Nun informierte unlängst Analyst Ming-Chi Kuo Investoren in einem Memo über das „kleine“ Apple-Laptop.

MacBook Air mit Mini LED

Geht es nach Kuo, dann spendiert Apple selbst diesem Einsteigergerät ein Mini-LED-Display. Dass es deshalb dann erst im kommenden Jahr in den Handel kommt, ergibt Sinn.

Denn zunächst gibt es bereits ein MacBook Air mit M1-Prozessor und außerdem warten in erster Linie professionelle Apple-Nutzer auf leistungsstarke MacBook Pro Modelle. Die sollen aller Voraussicht nach Ende dieses Jahres mit M1X-Chip in den Verkauf gehen. Jüngsten Gerüchten zufolge hat die Serienfertigung dieser Geräte bereits begonnen.

Als Lieferant für die Mini LED Displays im MacBook Air soll der chinesische Hersteller BOE infrage kommen. Demgegenüber sollen die Anzeigen in den MacBook Pro von LG und Sharp stammen.

Schneller und mit MagSafe

Darüber hinaus gab es in der Vergangenheit Hinweise darauf, dass die kommenden MacBook Air natürlich schneller werden. Möglich, dass Apple den Geräten dann ebenfalls den M1X Chip spendiert, aber weniger Rechen- und Grafik-Kerne aktiviert.

Nicht zuletzt soll das MacBook Air auch mit einem magnetischen Ladestecker angeboten werden, ähnlich wie es aktuell dann beim neuen iMac der Fall ist.

MBA zum selben Preis?

Analyst Kuo hält laut MacRumors zwei Szenarien für möglich. Zum einen: Apple bietet in Zukunft das neue, bunte MacBook Air exklusiv an und nimmt das M1-Modell aus dem Programm. Dann würde das Gerät mit Mini-LED-Display ebenfalls zum Einstiegspreis von 999 US-Dollar zuzüglich Steuern angeboten werden.

Alternativ könnte Apple das M1-Modell im Portfolio belassen und die M1X-Variante dann teurer anbieten. Letzteres würde vermutlich aus betriebswirtschaftlicher Sicht mehr Gewinnmarge bedeuten. Es ist aber nicht klar, betont Kuo, welche Entscheidung Apple trifft. Zudem gibt es vielleicht auch andere Zwänge, wie etwa Kapazitäten bei der Displayfertigung, die Apple zwingen könnten die älteren Geräte aus dem Angebot zu nehmen, damit die Zulieferer ausreichend neue Displays herstellen können.