Sajonaras 7 Minuten #42: iPad-Reparatur ist teuer?

Eine iPad-Reparatur ist teuer, oder? Als Apple das neue iPad Pro mit M1 Chip vorstellte, gab es in der Folge nicht nur Loblieder auf das tolle Mini-LED-Display des 12,9 Zoll Modells. Vielmehr gab es auch die üblichen Meldungen über exorbitante Kosten für die Reparatur außerhalb der Garantiezeit und bei Selbstverschulden. Genau dies wollen wir im Podcast thematisieren.

Sajonaras 7 Minuten, Bild: Alexander Trust

Es gibt natürlich auch eine ganz andere Perspektive auf Apples Reparaturkosten. Nur in der Regel werden die Diskussionen darüber vor allem mit erhobenem Zeigefinger geführt.

Daran ist der iPhone-Hersteller natürlich nicht ganz unschuldig. Er produziert seine Geräte auf eine Weise, die Reparaturen nicht gerade erleichtert. Doch das Unternehmen möchte auch einen gewissen Grad an Qualität sicherstellen.

Tatsächlich ist das Thema „Recht auf Reparierbarkeit“ relativ komplex und deshalb auch nichts für eine Podcast-Episode.

AppleCare ist ein Zusatzgeschäft

Apple jedenfalls hat nach der Präsentation seine Support-Dokumente aktualisiert. Die dokumentierten Kosten für eine Reparatur ohne AppleCare+ ließen nicht wenige schreiben, dass es teuer werden kann, das iPad Pro zu reparieren.

Unter dem Strich muss man das jedoch nüchtern sehen. Ja, AppleCare ist ein Zusatzgeschäft für den Konzern aus Cupertino. Es refinanziert dabei auch die Kosten, die es selbst mit den Reparaturen von zum Beispiel Sonntagsgeräten hat, oder solchen mit Verschleißteilen, die womöglich öfter den Geist aufgeben, als der Firma lieb sein kann.

Es würde meiner Meinung nach übrigens nicht viel günstiger werden, wenn das Unternehmen mit der Vergabe von Ersatzteilen liberaler umgehen würde. Das neue XDR-Display beispielsweise kostet als Bauteil allein mehrere hundert Euro. Dazu kommt die Arbeitszeit eines Dienstleisters.

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