Sajonaras 7 Minuten #21: Die Ausgabe mit dem NDA

Sajonaras 7 Minuten, Bild: Alexander Trust

Habt Ihr schon mal eine Verschwiegenheitserklärung unterzeichnen müssen? Ich schon, sogar mehrfach. Bei der Arbeit an meiner Buchhaltung ist mir das wieder bewusst geworden, da ich zum Jahreswechsel alte Dokumente dem Papierkorb zugeführt habe.

Bevor ich aber die alten Belege entsorgte, hab ich sie noch mal sporadisch durchgesehen. Dabei bin ich über eine alte Verschwiegenheitserklärung, oder auch NDA (Non Disclosure Agreement, auch Geheimhaltungsvertrag genannt) gestolpert, die ich damals im Zuge meiner Arbeit als Autor für Macnotes vor mehr als zehn Jahren unterschreiben musste. Einer Werbeagentur in Köln und Umgebung sicherte ich zu, nicht vorab über die Software zu schreiben, die ich testen sollte.

Vertragsstrafen, die zum Himmel stinken

Damals fand ich es cool, vorab Informationen zu erhalten und unterschrieb, ohne zu wissen, ob ich nicht auch eine Waschmaschine bekäme. Ganz so schlimm ist es freilich nicht. Aber es bereitet mir heute mehr Kopfschmerzen, dass ich zusicherte, eine vierstellige Summe bei Vertragsstrafe zu zahlen.

Letztlich wollte der Gegenüber ja was von mir, bzw. was von uns – nämlich Werbung für ein Produkt. Nur „damals“ waren Apps fürs iPhone auch noch etwas Besonderes und die Veröffentlichung der App, um die es ging, schon für viele Leute interessant. Unterm Strich ist man aber für die Agenturen gar nicht so besonders. Denn mit mir mussten noch viele andere Autoren und Redakteure so eine Erklärung unterzeichnen und kamen dann zum Stichtag dutzende Testberichte derselben App online.

Erlebnisse mit NDAs

Die angesprochene NDA war jedoch nicht die einzige, die ich über die Jahre unterschreiben musste. Im Podcast erinnere ich (mich) noch an einer weitere. Wer die Situation kennt, oder das Thema spannend findet, der kann uns vielleicht auch seine eigenen Erfahrungen schildern. Dann können wir das thematisch in einer der kommenden Podcast-Episoden verarbeiten.

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Mehr über Alexander Trust:

Bekam seinen ersten PC mit sieben Jahren, einen XT mit 4 MHz und Monochrom-Monitor. Registrierte die erste Domain im Jahr 1998, vorher auch in Mailboxen aktiv, bei AOL und Compuserve. Studierte Computer Science (Anwendungsentwicklung) in Wuppertal und Informatik und Soziologie, Linguistik und Literatur in Aachen. Veröffentlichte bereits einen Roman.

Metadaten
  • Geschrieben am: 14. Februar 2021
  • Zuletzt aktualisiert am: 15. Februar 2021
  • Wörter: 362
  • Zeichen: 2643
  • Lesezeit: 1 Minuten 34 Sekunden