Mac Mini: High-end-Version in Arbeit

Apple arbeitet weiter fleißig daran, sein eigenes Computerportfolio auf eigene Prozessoren umzustellen. Der Mac Mini verfügt bereits über den M1-Chip. Doch jüngsten Gerüchten zufolge will der Konzern aus Cupertino eine High-end-Version herausbringen, mit einem schnelleren Prozessor, womöglich dem Apple M2.

Mac mini mit Apple Silicon, Bild: Alexander Trust

Es ist natürlich nur eine Frage der Zeit, bis auch die im November eingeführten Computer-Modelle von Apple ein Upgrade erhalten. Eigentlich hätten wir erwartet, dass Apple frühestens 2022 daran denkt, wenn es alle seine Computer einmal mit eigenen Prozessoren ausgestattet haben wird.

Mac Mini Pro noch in diesem Jahr?

Doch nun meldet sich Mark Gurman für Bloomberg zu Wort. Er analysiert Apples kommende Produkte. Der Fokus seines Artikels liegt vor allem auf neuen Modellen des MacBook Pro mit 14 und 16 Zoll Displaydiagonale. Gurman denkt, dass Apple die neuen MacBook Pro bereits im Sommer vorstellen will. Andere Berichte sind da vorsichtiger. Beim Mac Mini hingegen ist er sich nicht sicher. Der Konzern könnte das Produkt tatsächlich gar nicht erst veröffentlichen.

Doch Gurman behauptet außerdem, dass Apple den gleichen Prozessor in einem High-end-Modell des Mac Mini nutzen will. Dieser trägt den Codenamen J374.

Die Prozessoren sollen in zwei Ausführungen daherkommen, mit den Codenamen Jade C-Chop und Jade C-Die. Sie verfügen jeweils über acht leistungsstarke Kerne und zwei energieeffiziente Kerne. Insgesamt handelt es sich also um 10-Kern-CPUs. Dazu gesellen sich Gurman zufolge GPUs mit entweder 16 oder 32 Grafikkernen.

Grafikleistung auf Konsolenniveau?

Zum Vergleich: Der Apple M1 verfügt über acht Kerne, wobei je vier leistungsorientiert arbeiten und weitere vier aber energieeffizient. Die GPU indes nutzt sieben oder acht Kerne und bietet derzeit lediglich 2,6 Terflops Leistung.

Da wir nicht wissen, welche Optimierungen Apple eventuell vornimmt und wie schnell der Konzern diese im Unterschied zum M1 taktet, können wir nur eine Milchmädchenrechnung anstellen. Wenn also 8 Kerne 2,6 Teraflops erzielen, dann gibt es 5,2 Teraflops bei 16 Kernen und 10,4 Teraflops bei 32 Kernen. Letzteres entspricht in etwa der Grafikleistung der aktuellen Spielekonsolen Xbox Series X (12 TFLOPS) und Playstation 5 (10,28 TFLOPS).