Sony liefert womöglich OLED-Displays für Apples Virtual-Reality-Lösung

Machen Sony und Apple bei Virtual Reality gemeinsame Sache? Gerüchteweise soll Sony als Lieferant für OLED-Displays für Apples VR-Headset auftreten. Dies berichtet das japanische Magazin Nikkan hinter einer Bezahlschranke.

PlayStation VR (2018er Modell), Bild: Sony Computer Entertainment

Demzufolge erschließt sich Sony auf diese Weise eine neue Einnahmequelle. Dort ist die Rede von einem „Head Mounted Display“ (HMD).

Wie heißt Apples VR-Headset?

Viele Gerüchte in der jüngeren Vergangenheit drehten sich vor allem um Apples Augmented-Reality-Brille. Doch die OLED-Displays würde Apple hingegen dafür nicht gebrauchen können. Stattdessen ist auch die Veröffentlichung eines Virtual-Reality- oder Mixed-Reality-Headsets denkbar.

Dem Bericht zufolge würden die Lieferungen Sonys für eine Veröffentlichung eines Produkts im Jahr 2021 herhalten. Das Unternehmen hat sehr wohl Erfahrungen mit der Produktion von OLED-Displays für „HMD“ zum Medienkonsum wie der Personal 3D Viewer, aber auch PlayStation VR.

Gerüchte, oder mehr?

Was aber ist dran an Apples Plänen für die erweiterte Realität? Auch in diesem Fall gibt es bislang vor allem Gerüchte um eine Veröffentlichung neuer Hardware von Apple, aber eben nicht nur.

Zwar hieß es schon einmal, Mitte dieses Jahres, dass Apple Mitarbeitern zwei Prototypen einer AR-Brille und eines VR-Headsets im Steve Jobs Theater zeigte, doch es gibt noch weitere, handfestere Hinweise.

Es wurden Details bekannt, wie Codenamen der Geräte. Gleichzeitig versteckten sich im Quellcode von Apples Betriebssystemen Apps wie zum Beispiel eine VR/AR-Bowling-App. Die konnte dem Quellcode zufolge jedoch nur in der Nähe des Apple Park in Cupertino gestartet werden. Auch gibt es Hinweise zu einem Derivat von iOS namens rOS speziell für eine neue Kategorie von Geräten wie VR-Headsets.

Apple kauft Fachwissen ein

Dazu kommt, dass Apple sukzessive mehr Unternehmen aus dem Bereich der Content-Produktion im Bereich Virtual-Reality kaufte. Das Start-up NextVR beispielsweise war spezialisiert auf die interaktive Produktion von VR-Inhalten für Konzerte oder sportliche Großereignisse. Ein anderes Unternehmen namens Spaces arbeitete eigentlich für DreamWorks Animation, machte dann aber mit VR-Funktionen für Videokonferenzen auf sich aufmerksam.

Beide Übernahmen zeigen, dass Apple zumindest Ideen hat, was man mit der virtuellen Realität anfangen kann.