Adobe Illustrator jetzt auch für iPad

Vor dem Start des dreitägigen Adobe MAX 2020 Events enthüllte Adobe eine Version von Adobe Illustrator fürs iPad. Darüber hinaus spendierte der Hersteller Photoshop und Premiere Pro umfangreiche Updates.

Adobe-Logo

Die Einführung von Photoshop für iPad scheint gefühlt bereits ewig her. Nun gab Adobe den Startschuss für Illustrator auf Apples Tablet. Mit der Veröffentlichung der Software im App Store hat Adobe seine selbst gesteckten Ziele erfüllt. Monate ausführlichen Testens von Betaversionen liegen hinter dem Unternehmen und ausgewählten Nutzern.

Parallelen zu Photoshop am iPad

Trotzdem verhält es sich mit Illustrator ähnlich wie mit Photoshop, als es im November 2019 herauskam. Das Unternehmen betont auch jetzt wieder, dass es vor allem die allerwichtigsten Funktionen zum Start portiert hätte und aber nun sukzessive an der Umsetzung und Implementierung weiterer Funktionen arbeitet.

Seinerzeit musste Adobe viel Kritik dafür einstecken, dass es, trotz langer Vorbereitung, es nicht geschafft hatte, eine „vollständige“ Version von Photoshop abzuliefern. Denn genau mit diesem Versprechen trat man ursprünglich an.

Kern-Funktionen und neue Features

Adobe bietet mit Illustrator nun einige Kernfunktionen der Software an. Gleichzeitig spendierte man der App Möglichkeiten, die jetzt auch Mac-Nutzer neu einsetzen werden können. Es deutet vieles darauf hin, dass speziell diese neuen Features auch mithilfe von Apples Catalyst-Schnittstelle entwickelt wurden und vielleicht sogar mit Blick auf Apple Silicon.

Was wusste Adobe?

Denn aus der heutigen Position heraus ist es zwar müssig zu spekulieren. Doch die Frage drängt sich auf, ob Adobe, als es seine Bildbearbeitung Photoshop aufs iPad portierte, bereits von Apples Wechsel von Intel zu ARM wusste …

Updates für Photoshop, Premiere Pro

Darüber hinaus bietet Adobe Nutzern von Photoshop nun eine überarbeitete Integration seiner KI-Technologie Sensei an. Vor allem beim Retuschieren soll das Computergehirn vieles einfacher machen.

Außerdem gibt es für Nutzer der Videoschnittsoftware Adobes mehr Leistung.

Es ist selbstredend, dass es natürlich noch viel mehr gibt, an dem Adobe gearbeitet hat. Updates gibt es auch für After Effects. Auch bringt das Unternehmen die Zeichen-App Fresco aufs iPhone.