Alexander Trust, den 4. November 2019

Endlich: Photoshop für iPad ist da

Adobe Photoshop auf dem iPad
Adobe Photoshop auf dem iPad, Bild: Adobe

Adobe veröffentlicht Photoshop für iPad. Die Softwarefirma bringt ein Jahr nach der Ankündigung eine „erste“ iPad-Version seiner Bildbearbeitung in den App Store. Neben der vom Desktop bekannten Benutzeroberfläche wartet auf Nutzer ein an den Touchscreen angepasstes Bedienkonzept.

Photoshop für iPad im App Store

Ihr könnt die App bereits jetzt im App Store herunterladen. Sie funktioniert auf allen iPad-Pro-Modellen, sowie dem iPad der 5. Generation, dem iPad mini 4 und dem iPad Air 2. Außerdem unterstützt Photoshop den Apple Pencil der ersten und zweiten Generation.

Zwar könnt Ihr die App kostenlos im App Store herunterladen. Doch zur Verwendung ist ein Creative-Cloud-Abo von Adobe notwendig. Zum Start gibt es aber die Möglichkeit, die App 30 Tage lang auszuprobieren.

Software wie auf dem Desktop?

Die Bedienung der App soll Nutzern der Desktop-Software leicht fallen, da die Benutzeroberflächen sich ähneln. Die Werkzeugleiste, wie wir sie kennen, ist vorhanden.

Zum jetzigen Zeitpunkt sind laut Adobe mit Photoshop für iPad Komposition, Retusche und Maskierung möglich.

PS auf dem iPad bietet noch nicht alle Funktionen

Gerade in den letzten Wochen äußerten immer wieder auf Betatester ihren Unmut, dass das Versprechen Adobes toll sei, aber die eigentliche App bislang noch vieles von dem vermissen lasse, was die Bildbearbeitung am Desktop bietet. Adobe erklärte daraufhin, dass nie geplant war, zum Start bereits alle Funktionen zu implementieren. Man wolle lieber langfristig alles zu vollster Zufriedenheit integrieren, statt Dinge mit der heißen Nadel zu stricken.

Die ersten Beurteilungen im App Store variieren stark. Es gibt Nutzer, die das Potenzial erkennen und sich auf die Zukunft freuen. Doch es gibt auch diejenigen, die den Funktionsumfang für den derzeitigen Preis überteuert finden. Denn das Abo kostet genauso viel wie dasjenige für die Desktop-Variante. Allerdings lassen sich die Apps dann auch am Mac oder iPad nutzen.

Dieser Artikel enthält Affiliate-Links.


Ähnliche Nachrichten