Apple erhöht den Preis für RAM-Upgrade bei 13 Zoll MacBook Pro

Apple veröffentliche erst vor kurzem ein aktualisiertes MacBook Pro 13 Zoll mit neuem (alten) Magic Keyboard. Nun konnten Käufer der ersten Stunde quasi „ein Schnäppchen“ machen. Denn mittlerweile verdoppelte Apple den Preis für das Speicherupgrade von 8 auf 16 GB bei den Einstiegsmodellen.

MacBook Pro 13 Zoll (05/2020), Bild: Apple

Apple erhöht die Preise bei Einsteigermodell

Noch am Freitag konnte man ein Einstiegsmodell des MacBook Pro 13 Zoll für 100 Euro auf 16 GB Arbeitsspeicher aufrüsten. Doch Apple änderte kurzfristig die Preise für das Upgrade. Heute zahlt man nun 200 Euro für das Upgrade. Dies fiel zuerst einem Nutzer auf Reddit auf. In den Kommentaren teilen andere Nutzer dessen Beobachtung. Allerdings wurden die Preise in unterschiedlichen Ländern teilweise sogar mehr als verdoppelt. In Kanada zahlt man mittlerweile 225 Dollar statt vorher ebenfalls nur 100 Dollar.

Dankenswerterweise lassen sich die Webseiten über das Internetarchiv miteinander vergleichen. Die Version vom 26. Mai unterscheidet sich eben von derjenigen von heute.

Einstiegsmodelle nutzen anderen Speicher

Die Preise für Arbeitsspeicherupgrades bei den „schnelleren“ Modellen blieben indes stabil. Warum ist das so? – Es gibt einen entscheidenden Unterschied zwischen den Geräten. Die einen nutzen LPDDR3-Speicher (2133 MHz), die anderen aber schnelleren, moderneren LPDDR4X-Speicher mit 3733 MHz. Bei diesen Geräten kostet das Update von 16 auf 32 GB nach wie vor 500 Euro.

In der Regel ist es so, dass Apple große Stückzahlen von Speicher zu festen Preisen einkauft. Gründe für Änderungen der Preise können sein, dass Kontingente auslaufen und dann ein neuer Einkaufspreis zählt. Oft sichert sich Apple aber mit Preiserhöhungen gegen Währungsschwankungen ab. Es ist letztlich nur ein Puzzleteil, bzw. eine Schraub in Apples betriebswirtschaftlichem Baukasten.

Preise für SSD-Upgrades nicht betroffen

Ungeachtet dieser Preiserhöhung für den Arbeitsspeicher beließ Apple die Preise für SSD-Speicherupgrades bei den Geräten.

Auch erhöhte Apple die Preise bei anderen Geräte nicht, die auf LPDDR3-Speicher setzen. Es könnte ein Indiz dafür sein, dass sich die Einstiegsmodelle des MacBook Pro 13 Zoll sehr gut verkaufen und Apple deshalb reagierte.