Von Alexander Trust am 18.05.2020 (letztes Update: 18.05.2020).

iOS 13.5 und iPadOS 13.5 – die Golden Master ist da

iOS 13
iOS 13, Bild: Apple

Schon bald könnte die Veröffentlichung der finalen Version von iOS 13.5 und iPadOS 13.5 anstehen. Denn aktuell verteilt Apple unter registrierten Entwicklern die „Golden Master“-Version, den sogenannten GM-Build.

Es handelt sich bei einer GM „in aller Regel“ um die finale Version, die so später auch für alle Nutzer veröffentlicht wird. Man soll allerdings den Tag nicht vor dem Abend loben. Denn in der Vergangenheit gab es auch schon einige Fälle, in denen gerade die GM-Builds noch ein paar unbemerkte Fehler enthielten und kurzfristig geändert werden mussten.

Nach Beta 4 ist vor der Fertigstellung?

Anfang Mai veröffentlichte Apple zuletzt Beta 4 von iOS 13.5 und iPadOS 13.5. Doch nun gibt es dann die bald fertige Version für registrierte Entwickler zum Download. Der Betatest begann übrigens Ende März.

Die GM trägt die Buildnummer 17F75.

Welche Änderungen gibt es?

Neben einer kleinen Änderung, die das Teilen von Apple-Music-Inhalten auf Instagram und Facebook betrifft, gibt es weitere, sinnvolle Ergänzungen.

So erkennt die neue Software auf iPhones und iPads mit Face ID nun Träger von Mund- und Nasenschutz. Statt also dann die Gesichtserkennung auszuführen erlaubt das Betriebssystem dann direkt die Eingabe des eigenen Passworts. Dies ist besonders sinnvoll bei Bezahlvorgängen mit Apple Pay.

Darüber hinaus fügt Apple eine Möglichkeit hinzu, das Verhalten von FaceTime-Gruppengesprächen zu beeinflussen. In der Einstellungen-App könnt Ihr nun abschalten, dass das Gesicht desjenigen im Vordergrund erscheint, der gerade etwas sagt.

Nur in den USA hingegen bekommen Nutzer von iOS 13.5 die Möglichkeit, Gesundheitsdaten direkt mit Mitarbeitern der Notrufzentrale zu teilen.

API zur COVID-19-Benachrichtigung

Im Zuge der Veröffentlichung von iOS 13.5 und iPadOS 13.5 brachte Apple auch die in Zusammenarbeit mit Google entstandene Schnittstelle zum Pandemie-Tracing ins System ein. Darüber sollen Apps von Regierungen weltweit dann in die Lage versetzt werden, Nutzer zu informieren, die mit anderen Nutzern in Kontakt waren, die an COVID-19 erkrankten.

Anfänglich wollte die deutsche Regierung auf einer zentralen Datenspeicherung bestehen, gab dann aber klein bei, als man merkte, dass Apple nicht mit sich verhandeln ließ. Eine vollständige Eigenentwicklung hätte vermutlich sehr viel länger gedauert.

Xcode 11.5 GM ist auch da

Darüber hinaus steht Entwicklern ebenfalls die Golden Master der Entwicklungsumgebung Xcode zur Verfügung. Version 11.5 enthält Features, die die Arbeit mit der COVID-19-Tracing-API sicherstellen.

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