Es wird eng für Musk: Tesla mit Klage konfrontiert

Tesla Model S, Bild: CC0

US-Bezirksrichter Edward Chen entschied am Mittwoch: Inhaber von Tesla-Aktien dürfen vor Gericht gehen. Sie dürfen versuchen zu beweisen, dass ein Tweet des Geschäftsführers Elon Musk zu massiven Aktienkursveränderungen führte. Dies berichtet die Agentur Reuters.

Tesla von der Börse nehmen?

Am 7. August 2018 twitterte Elon Musk, er habe Kapital gesichert, und wolle Tesla deshalb beim Börsenkurs von 420 US-Dollar wieder zum Privatunternehmen machen.

Dies löste ein immenses Echo aus, vor allem medial. Doch es sollte sich kurze Zeit später herausstellen, dass Musk doch kein Kapital sicher hatte. Von den Plänen, das Unternehmen wieder zu privatisieren nahm er Abstand.

Musk unter Beobachtung

Die US-Börsenaufsicht SEC hatte Musk in den vergangenen zwei Jahren häufig zurecht gewiesen. Der umtriebige Geschäftsführer twittert viel, bedenkt dabei aber nicht immer die Tragweite seiner Worte. Das beeinflusst den Handel mit der Tesla-Aktie.

Der Kurs der Tesla-Aktie ist in den letzten Monaten aber enorm angestiegen. Die Börsianer haben viel Phantasie und sehen eine rosige Zukunft für den Elektroauto-Bauer.

Positive Schlagzeilen macht aber auch das Tochterunternehmen SpaceX.