Wann kommt das Update fürs 13 Zoll MacBook Pro?

Das neue 16 Zoll MacBook Pro, Bild: Apple

Enthüllungsjournalist Jon Prosser behauptet, dass Apple im nächsten Monat ein Upgrade für sein 13 Zoll MacBook Pro herausbringen will. Es trüge den Codenamen „J223“.

Dass Apple über Kurz oder Lang ein Update bereitstellen würde, ist eigentlich nur eine Frage der Zeit. Denn im Oktober 2019 erschien das 16 Zoll MacBook Pro mit neuer Tastatur. Vor Kurzem dann brachte Apple das MacBook Air mit überarbeiteter Tastatur in den Handel. Nun warten Fans noch auf das 13 Zoll MacBook Pro, das – wenn es nach uns geht – gerne auch ein 14 Zoll Modell werden darf. Denn Gerüchte um ein „größeres“ Display gab es sehr wohl.

Prosser konnte zuletzt durch einige Tweets zu Apple-Produkten überraschen. Er scheint derzeit über einen Kontakt zu verfügen, der ihm Insiderwissen garantiert.

Nicht zuletzt informierte er über die nahende Veröffentlichung neuer iPad Pro und sprach von einem Apple-internen Treffen, in dem es um die Veröffentlichung des iPhone 9 ging. Prosser sagte aber auch, Apple würde demnächst neue Premium-Kopfhörer veröffentlichen und habe außerdem die Arbeit an AirPower wieder aufgenommen.

Neben Prosser prognostizierte zuletzt aber auch Ming-Chi Kuo, dass ein MacBook Pro Refresh im zweiten Quartal des Jahres stattfinden könnte.

Wann bringt Apple generell Updates?

Schauen wir uns einfach die vergangenen Monate an, stellen wir zunächst fest: Das MacBook Pro 16 Zoll kam zuerst. Warum? Vermutlich, weil es a) das prestigeträchtigste Produkt ist, b) Apple damit die größte Marge macht und c) Intel gerade neue Prozessoren dafür im Angebot hatte.

Das MacBook Air folgte danach. Warum? Weil es a) Apples „meistverkauftes“ Laptop überhaupt ist. Apple zieht es also dem 13 Zoll MacBook Pro vor. Es ist aber auch b) so, dass Intel wieder passende Prozessoren im Angebot hatte.

Nun folgt dann das 13/14 Zoll MacBook Pro. Dreimal dürft Ihr raten, warum? Weil Intel passende Prozessoren dazu im Angebot hat.

Gehen wir noch weiter zurück, stellen wir durchaus fest, dass der Terminkalender Apples manchmal durcheinander gewirbelt wurde, weil Intel nicht liefern konnte. Es ist keine genaue Linie zu erkennen.

Mit dem Arm-Mac würde Apple unabhängiger

Als Apple-Fan könnte man sich durchaus wünschen, dass der Konzern tatsächlich in den nächsten ein, zwei Jahren auch eigene Laptop- und Desktop-Prozessoren herausbringt. Denn nicht zuletzt ist die Abhängigkeit von Intel viel zu oft ein Problem, das den Terminkalender von Produktveröffentlichungen Apples negativ beeinflusst.

Das Unternehmen könnte feste Zeitrahmen setzen, wann es neue Hardware herausbringt, in derselben Zeit an Innovationen tüfteln. Zudem würde der Ansatz von Soft- und Hardware aus einer Hand enorme Vorteile bei der Produktentwicklung auch für den Kunden bieten.

Mehr über Alexander Trust:

Bekam seinen ersten PC mit sieben Jahren, einen XT mit 4 MHz und Monochrom-Monitor. Registrierte die erste Domain im Jahr 1998, vorher auch in Mailboxen aktiv, bei AOL und Compuserve. Studierte Computer Science (Anwendungsentwicklung) in Wuppertal und Informatik und Soziologie, Linguistik und Literatur in Aachen. Veröffentlichte bereits einen Roman.

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  • Geschrieben am: 6. April 2020
  • Zuletzt aktualisiert am: 6. April 2020
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