iPhone in China: Laut Provider bereits 100.000 Geräte verkauft

iPhone 3Gs

Der chinesische iPhone-Exklusivbetreiber China Unicom hat verkündet, dass trotz der anfänglichen Verkaufsflaute mittlerweile eine große Zahl an iPhones auf dem Markt platziert wurden. Damit sehen die Verkaufszahlen weitaus besser aus als bisher gedacht.

Entgegen der bisherigen Verlautbarungen, die sich größtenteils auf die offiziellen Absatzzahlen des Online-Verkaufsportals Taobao.com stützten, und in denen noch von insgesamt fünf iPhones in sechs Wochen die Rede war, sorgt die Mitteilung von Unicom-Chef Chang Xiaobing für großes Aufsehen.

Demnach enthielt eine Mitteilung einer Consulting-Agentur vom Mittwoch einen Rechtschreibfehler: Statt 100.000 verkauften Einheiten sprach man dort von nur 10.000 iPhones, die China Unicom bereits verkauft habe – eine Null zu wenig.

Bisher hatten die Nachrichten der chinesischen iPhone-Verkaufszahlen die ursprünglichen Befürchtungen bestätigt, dass der Preis für das Apple-Smartphone zu hoch sei: Nicht nur verfügt das aktuelle Modell über keine WLAN-Funktionalität, auch ist es teurer als das iPhone 3GS mit Wi-Fi, das es in Hongkong zu kaufen gibt. Solche Grauimporte werden mittlerweile von Unicom geduldet: Kunden, die sich ein iPhone in Hongkong gekauft haben, bekommen einen passenden Tarif angeboten.

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Mac-User und Fernostexperte, gelten Max’ Interessen neben den Geräten und Programmen aus Cupertino auch der Situation in Japan, China, Korea und anderen weiter entfernteren Ländern, in denen Apple-Hardware nicht nur begeistert genutzt, sondern auch zu weiten Teilen hergestellt wird.

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  • Geschrieben am: 11. Dezember 2009
  • Zuletzt aktualisiert am: 4. März 2021
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