Endet mit Snow Leopard die Ära der vorinstallierten Druckertreiber?

Plug&Play ist bei Macs gerade in Sachen Drucker nie wirklich ein Thema gewesen: Meistens waren die passenden Treiber bereits vorinstalliert, so dass man direkt loslegen konnte.

OS X 10.6 - Snow Leopard

Mit Snow Leopard scheint sich das zu ändern, wenn man aktuellen Berichten über die Entwickler-Version glauben darf.

Seit den Achtzigern sind bei der Standard-Installation von Mac-Betriebssystemen auch immer Druckertreiber dabei, die den Support für die gängigsten Drucker mitbringen.

Generell ist das eine feine Sache, wenn man mal außerhalb des eigenen Schreibtisches ist und einen fremden Drucker nutzen möchte. Schlecht ist es aber, wenn man bedenkt, dass diese Druckertreiber zum einen Platz wegnehmen und zum anderen mit der Zeit nicht mehr aktuell sind. Hinzu kommt, dass viele Druckerhersteller ihre eigenen Druckertreiber immer umfangreicher und funktionaler gestalten.

Eine Lösung ist die Auslieferung von neuen Druckertreibern via Software-Update, wie geschehen bei den HP-Treibern seit 2007. Eine andere soll laut testenden Entwicklern sein, die Treiber nach Bedarf direkt herunterzuladen. Wird ein Gerät angeschlossen oder wird es im Netzwerk verfügbar, erkennt das System automatisch, um welches Gerät es sich handelt und lädt sie direkt herunter bzw. gibt Software-Update die Aufgabe, diese herunterzuladen.

Ganz neu ist das On-Demand-Konzept für Apple nicht: In GarageBand ’09 müssen die gewünschten Lehrstunden für Instrumente erst heruntergeladen werden.