Neue Probleme der MacBook-Reihe: AirPort, Externe Displays, Ruhezustand, Akku

Seit Veröffentlichung der neuen MacBooks und MacBook Pros tauchten stetig neue Probleme auf, sei es bauartbedingt oder softwareseitig. Zuletzt war es vor allem das Glas-Trackpad, das den Nutzern Schwierigkeiten macht. Innerhalb der letzten Woche gab es nun aber wieder Berichte über diverse neue Schwachstellen, die wir hier mal zusammenfassen.

MacBook Pro (10/2008), Bild: Apple

Ein Problem, das schon von der aktuellen iMac-Reihe bekannt ist, ist die Unzuverlässigkeit der Funknetz-Verbindung. Entweder verloren laut einiger Nutzer der neuen 15″-MacBook Pro entweder massiv an Verbindungsqualität zum Access Point oder die Verbindung brach ganz zusammen.

Probleme mit AirPort, externen Displays und mehr

Was genau die Ursache ist, ist noch nicht so ganz ergründet: Mit manchen Access Points funktioniert die Verbindung problemlos, andere wiederum verursachen Probleme. Dass das Problem softwareseitig begründet sein kann, ist wahrscheinlich: Bei einigen Usern sind die Verbindungsschwierigkeiten seit dem Update zu 10.5.3 bzw. 10.5.4 erst aufgetaucht, manche berichten von Problemen seit dem aktuellen AirPort-Update.

Auch mit externen Displays läuft es nicht so glatt, wie es sollte. Schließt man ein solches mit entsprechendem Adapter am Notebook an, kann es zwischenzeitlich passieren, dass das Display das Signal verliert. Angeblich soll dieser Bug bei einem kommenden Softwareupdate behoben werden.

Ein weiteres Problem, das die neue MacBook/Pro-Reihe betrifft, tritt beim Beenden des Ruhezustands auf. Entweder wacht er unerwartet einfach so aus dem Ruhezustand auf, oder der Bildschirm bleibt nach dem erneuten Anschalten einfach schwarz. Einziger Ausweg ist bisher, den Computer komplett neu hochzufahren.

Zu guter Letzt läuft es auch mit den Akkus nicht komplett glatt. Schon nach wenigen Ladezyklen kann es im Zweifelsfall dazu kommen, dass der Akku nicht mehr komplett lädt, und stellenweise nur noch bis zu 93% Ladung kommt. Eine Lösung gibt es derweil nicht.

Wie die Lösungen für die bisherigen Bugs aussehen werden, bleibt abzuwarten, im Bestfall gibt es bald ein umfangreiches Firmware-Update, dass sich den Problemen annimmt.