Apple AR-/VR-Headset erst 2023?

Gerüchten zufolge verspätet sich Apples Mixed-Reality-Headset auf 2023. Die New York Times (NYT) berichtet, es gäbe Temperaturprobleme bei der neuen Hardware, die durch den Prozessor bedingt würden.

Virtual Reality, Bild: CC0

Die NYT beruft sich dabei auf anonyme Tippgeber, die mit der Angelegenheit vertraut wären.

Apple unternimmt Anstrengungen mit Hollywood und Co.

Der Bericht ist äußerst umfassend und plaudert ein wenig aus dem Nähkästchen. Leider wird er hinter einer Bezahlschranke versteckt.

Jon Favreau mit an Bord?

Er enthält allerdings einige interessante Hinweise darauf, dass Apple viel Aufwand betreibt, damit das Produkt ein Erfolg wird. So erfahren wir direkt zu Beginn, dass Apple Hollywood-Regisseure wie Jon Favreau eingespannt hat, um interaktive Produkte zu kreieren, die die Grenzen zwischen Realität und virtueller Welt verschwimmen lassen.

Mike Rockwell technischer Leiter?

Wir erfahren darüber hinaus aber auch, dass Apple offenbar Mike Rockwell von Dolby Technologies anheuerte, um das Projekt des AR-/VR-Headsets anzuleiten.

Doch der wurde seither mit vielen Problemen konfrontiert. So heißt es nun: Apple müsse das Projekt auf 2023 verschieben, weil die Prozessoren im Gerät zu viel Wärme produzieren würden. Auch gäbe es Schwierigkeiten mit der Batterielaufzeit.

Zu Beginn seiner Anstrengungen war es jedoch genau andersherum. Seinerzeit fehlte es an Prozessorleistung, um ansprechende Ergebnisse in der erweiterten Realität zu produzieren.

Hinweise auf Verzögerung nicht neu?

Schon im Januar war es Mark Gurman von Bloomberg, der darauf hinwies, dass Apples Zeitplan für das Projekt durcheinander geraten sei.

Grundsätzlich, so hieß es bereits 2021, fokussiere Apple sich auf die Batterielaufzeit und das Gewicht.

Vor diesem Hintergrund erscheint übrigens eine Präsentation auf der WWDC 2022 eher unwahrscheinlich.