iPhone 14 Pro: Kuo sieht auch 48 MP Kamera

iPhone 14 als Rendergrafik, Bild: Jon Prosser x Renders by Ian
Nach Analyst Jeff Pu in der vergangenen Woche unterstreicht nun auch Ming-Chi Kuo von TF International Securities noch einmal Apples Kamera-Pläne für das iPhone 14 Pro. Die Auflösung soll auf 48 Megapixel angehoben werden, eine Periskop-Linse folgt aber erst im übernächsten Jahr.

Largan Precision profitiert

In erster Linie richtet sich das Memo an (mögliche) Investor:innen von Largan Precision. Dieser Zulieferer Apples aus Taiwan würde in den kommenden zwei Jahren enorm von den Bestellungen Apples profitieren, schreibt Kuo. Dabei sieht der Analyst einen Zugewinn der Firma sowohl beim Marktanteil, aber auch bei Umsatz und Gewinn.

48 MP am iPhone

Viele Details zum kommenden iPhone enthält das Memo Kuos zum jetzigen Zeitpunkt nicht. Nutzer:innen können sich aber darauf einstellen, dass die Auflösung mancher Fotos und Videos zunehmen wird. So soll ein 48 MP Sensor hinzugefügt werden. Mit dessen Hilfe sollen zum einen hochauflösendere Fotos aber auch 8K-Videoaufnahmen möglich werden. Dies jedenfalls schrieb Kuo schon vor Monaten.

Periskoplinse erst 2023?

Im Oktober tätigte Ming-Chi Kuo außerdem schon einmal eine Aussage zu Apples Kameraplänen fürs kommende iPhone. Seinerzeit ging er noch davon aus, dass Apple für die nächste iPhone-Kamera-Generation eine Periskoplinse einsetzen würde. Doch mittlerweile zeigt sich Kuo zurückhaltender und sieht die Periskoplinse erst 2023 Einzug halten. Einfach ausgedrückt, erlaubt eine Periskoplinse vor allem einen deutlich größeren optischen Zoom. Anders als bei DSLR-Kameras kommt dabei keine mechanische Lösung zum Einsatz. Vielmehr wird die Brennweite für den Bildsensor manipuliert, und zwar mithilfe eines Systems aus Prismen und Spiegeln. Apples Patente zeigen, dass das Unternehmen an entsprechenden Lösungen forscht. Gleichzeitig ist aber die Konkurrenz bereits mit Periskoplinsen am Markt. Das Huawei P30 Pro aus dem Jahr 2019 ist vermutlich das erste „Mainstream“-Smartphone, das auf eine Periskoplinse setzt. Eines der ersten Mobiltelefone mit Periskoplinse könnte aber das Sharp 902 aus dem Jahr 2004 sein. Es gibt heutzutage auch Smartphones von Oppo, Samsung und anderen mit dieser Linsentechnologie.