Samsung holt gegenüber Apple Watch auf

Die Analysten von Counterpoint Research stellen derzeit heraus, dass Samsung mit seinen Smartwatches Marktanteil-Boden auf Apple gutgemacht hat.

Apple Watch Series 7 Aluminium in fünf Farben, Bild: Apple

Counterpoint Research vergleicht die Daten aus dem dritten Quartal 2020 mit denen des aktuellen dritten Quartals 2021.

Apple verliert Marktanteile

Der Analyse zufolge verliert Apple im Q3 2021 Marktanteile mit der Apple Watch. Im Vergleich zum dritten Quartal des Vorjahres wuchs der Wearables-Markt um 16 Prozent. Die Lieferungen von Apple Watches nahmen indes um rund zehn Prozent ab.

Einen Grund für die Abnahme könnte die verspätete Einführung der neuen Apple-Armbanduhr in diesem Jahr sein. In den Jahren zuvor gab es im dritten Quartal bereits erste Verkaufszahlen zu verbuchen. In diesem Jahr startete der Verkauf der Apple Watch Series 7 jedoch erst im Q4 2021.

Möglicherweise haben potenzielle Käufer:innen auch die vorhandenen Modelle nicht im dritten Quartal gekauft, wohlwissend, dass ein neues Modell in Aussicht gestellt werden wird.

Samsung mit Gewinnen

Samsung indes konnte im dritten Quartal 2021 laut Counterpoint so viele Smartwatches ausliefern wie noch nie. Damit festigt das koreanische Unternehmen den zweiten Platz bei den Wearables, den es in der Vergangenheit aber auch einige Male an Huawei hatte abgeben müssen.

Der Start der neuen Galaxy Watch 4 soll für deutlich mehr Zuspruch gesorgt haben. Nicht zuletzt lag das an der breiten Unterstützung von Googles Wear OS und einer Ausweitung an kompatiblen Apps. Auch dürfte Käufer:innen gefallen haben, dass Samsung deutlich mehr Varianten seiner Smartwatch anbot als bisher.

Wear OS legt ebenfalls zu

Mit Blick auf die Verteilung der Smartwatch-Betriebssysteme legt Googles Wear OS ebenfalls zu. Apple watchOS kommt noch auf einen Marktanteile von 22 Prozent. Allerdings liegt ihm Wear OS mit 17 Prozent Verbreitung im Q3 2021 auf den Fersen.

Den Höchststand beim Marktanteil von watchOS sieht Counterpoint Research im vierten Quartal 2020 mit rund 40 Prozent. Seitdem ging es kontinuierlich bergab.