PR auf dem Rücken von Sicherheitslücken – S7M #55

Am 18. September aufgezeichnet, thematisiert diese Episode tatsächlich noch iOS 14.8 und was sich daraus ergeben hat. Denn Apple wollte mit dem Betriebssystem-Update Sicherheitslücken rund um Pegasus schließen. Tragisch ist, dass in der Folge unser E-Mail-Postfach überquoll mit schleimigen E-Mails von teils seriösen Firmen. Warum, das erkläre ich im Podcast.

Sicherheitslücke – Symbolbild, Bild: CC0

Ein Fehler in der CoreGraphics-Schnittstelle wurde behoben, und der Pegasus-Schnüffelsoftware ein Riegel vorgeschoben wurde. So weit, so gut.

Sicherheitsfirmen bringen sich ins Gespräch

Es gibt aber tatsächlich Sicherheitsfirmen, die versuchen sich bei diesem sensiblen Thema mit billigen Mitteln ins Gespräch zu bringen und Links zu erhaschen. Die Art und Weise ist sehr einfältig und erinnert an Methoden von Linkkäufern, die planlos Webseitenbetreiber anschreiben, nur weil ein SEO-Tool X, Y angeschlagen hat.

Wir wurden also nach der Veröffentlichung des Updates auf iOS 14.8 gleich mehrfach kontaktiert, am selben Tag zweimal und in der Folge noch weitere Male.

Erschreckend ist vor allem, das teils seriöse IT-Sicherheitsdienstleister auf diese Methoden zurückgreifen und dann stupide E-Mails aussenden.

Unsere Website sei ja so toll, und man habe gesehen, dass wir über das Thema geschrieben hätten, und nur um unseren Inhalt noch weiter aufzubessern, sollten wir doch bitte auf deren Webseite verlinken. Das hätte auch nur Vorteile für unsere Leser.

Ganz ehrlich: Wer solche E-Mails schreibt, der hat es nicht anders verdient, als an den Pranger gestellt zu werden. Aber ich bin höflich und vielleicht hört ja so ein Social-Media-Dummy des einen oder anderen Unternehmens diese Podcast-Ausgabe oder stolpert aus den gleichen Gründen wie im September über genau diesen Beitrag, und denkt noch einmal über diese Praktik nach.

Übrigens: In anderem Zusammenhang wies ich schon einmal darauf hin, dass ja auch Wettanbieter versuchen sich Links zu erschleichen.

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