DaVinci Resolve for the Win — S7M #50

Ein einfaches Software-Update kann für einen Redakteur mit PC-Erfahrung schon eine richtige Frischzellenkur bedeuten. Wieso und weshalb die Videoschnitt-Software DaVinci Resolve Glücksgefühle auslöst, erfahrt Ihr in Sajonaras 7 Minuten Episode 50.

DaVinci Resolve 17.3 ist dreimal schneller, Bild: Blackmagic Design

Wir haben es geschafft. Der Podcast hat endlich einen richtigen Meilenstein erreicht. 50 Ausgaben, das ist nicht nichts.

DaVinci Resolve 17.3

Ebenfalls keine Kleinigkeit ist das Update der Videoschnittsoftware DaVinci Resolve gewesen. Wenn man nur einmal hinsieht, könnte man trotzdem das Gefühl bekommen. Schließlich hat Blackmagic Design kürzlich „nur“ Version 17.3 herausgebracht.

Doch gerade mit diesem Update hat man die Leistungsfähigkeit der Software um ein Vielfaches optimiert. Auf Apples neuen M1-Macs geht die Software ab wie Schmitz’ Katze. Bis zu dreimal so leistungsfähig soll sie sein. 30 Prozent mehr Batterielaufzeit soll man nun erhalten, wenn man auf Apple Silicon damit arbeitet.

Softwareoptimierung tut not

Als Kind der 80er, der ich mit DOS und Windows aufgewachsen bin, hatte ich schon früh Fragezeichen auf der Stirn tätowiert. Wieso brauchen wir nur immer noch schnellere Computer, obwohl wir nicht immer noch komplexere Dinge berechnen! Als Endanwender wurde ich dazu genötigt regelmäßig in neue Grafikkarten und Prozessoren zu investieren, jedenfalls wenn ich mit den Betriebssystemen und Spielen Schritt halten wollte. Die Entscheidung traf ich freiwillig. Doch selbst profane Texteditoren und Internetbrowser waren mitunter immense Ressourcenfresser geworden.

Entsprechend freut mich die Entwicklung in den letzten Monaten rund um Apple Silicon enorm. Ein Gerät mit 15 Watt Stromverbrauch wie das MacBook Air ist in der Lage Videoschnitt mit 4K und 8K Auflösung zu betreiben, und zwar Stunden lang. Mehr davon, bitte. Aber schnell.

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