Darum sind wir nicht (mehr) Amazon-Partner

Macnotes unter neuer Führung

Die ausführlichere lautet: Wir wurden bereits zweimal seit 1. November „gekündigt“. Zur Erläuterung, für diejenigen, die es noch nicht mitbekommen haben sollten. Wir haben zum 1. November die Webseite vom Vorbesitzer übernommen.

Unzureichende Erläuterungen von Amazon

Jedesmal mit der gleichen Begründung. Wir hätten a) gegen ein Markenzeichen verstoßen, oder b) ein Markenzeichen falsch verwendet, oder c) mit einer Marke geworben, mit der wir nicht hätten werben sollen, oder d) oder, oder. Denn Amazon gab uns bis heute keine konkrete Auskunft darüber. In unserer naiven Vorstellung fragen wir einfach nach, und können es dann besser machen. Aber das möchte Amazon nicht.

Es ist auch verblüffend, weil die monierten Angebote so oder so ähnlich auch auf anderen Webseiten ausgespielt wurden. Diesen kündigte man die Teilnahme am PartnerNet jedoch nicht. Es kommt also entweder auf ein kleines Detail an, oder ist eben Willkür. 

Respektlose Kommunikation mit dem Kunden

Auf Anfragen unsererseits kamen von Amazon nämlich nur Standardphrasen mit falsch geschriebenen Bindewörtern in E-Mails zurück, in schlechtem Deutsch. Denkbar, dass dort ein Nicht-Muttersprachler etwas mit einem Frage-Antwort-System zusammenklickt. Das ist aber keine Kundenkommunikation.

Ich finde es respektlos und weiß, dass es viele Beispiele in Internetforen im In- und Ausland gibt von Leuten, die eine ähnliche Erfahrung gemacht haben. Allerdings muss man dazu sagen, dass es genauso viele Verschwörungstheorien gibt.

Amazon wirft uns vor, wir hätten etwas verkehrt gemacht. Wir haben nachgefragt, damit wir den Fehler nicht wiederholen. Das Unternehmen hält es leider nicht für nötig, uns mit der Nase drauf zu stoßen. Viel schöner ist es ja, wenn wir uns noch ein drittes Mal anmelden würden, um am Ende wieder gekündigt zu werden. Aber das werden wir nicht tun.

Wir biedern uns nicht an. Als langjährige Amazon-Kunden, zudem Prime-Mitglieder, denken wir eher darüber nach, es Amazon gleichzutun und zu kündigen.

Mehr über Alexander Trust:

Bekam seinen ersten PC mit sieben Jahren, einen XT mit 4 MHz und Monochrom-Monitor. Registrierte die erste Domain im Jahr 1998, vorher auch in Mailboxen aktiv, bei AOL und Compuserve. Studierte Computer Science (Anwendungsentwicklung) in Wuppertal und Informatik und Soziologie, Linguistik und Literatur in Aachen. Veröffentlichte bereits einen Roman.

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  • Zuletzt aktualisiert am: 16. Dezember 2019
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