Fotos jetzt direkt in Lightroom für iOS importieren

Adobe Lightroom, Bild: Adobe

Apple hatte es sich so schön ausgedacht. Die eigene Fotos-App sollte über Widgets von Drittanbietern zur ultimativen Bildbearbeitung werden. Doch so richtig durchgesetzt hat sich das nicht.

Direkter Import von Bildern in Lightroom

Die vermutlich wichtigste Neuerung in Lightroom 5.1.0 für iOS sieht den direkten Import von Medien vor. Ihr könnt Bilder nun von einer SD-Karte oder einem angeschlossenen Medium direkt in die App hinein importieren.

Dazu notwendig sind am iPhone entsprechend zwar passende Adapter (Lightning-auf-SD oder Lightning-auf-USB, etc). Doch schon am iPad Pro mit USB-C lassen sich auch Kameras direkt anschließen. Für Fotografen bedeutet dies einen Beschleunigung des Arbeitsablaufs. Denn sie können das Rohmaterial direkt in die App hinein kopieren und müssen nicht erst eine Kopie in Apples Foto-Mediathek ablegen.

Laut Adobe sei der Import schneller und würde keinen zusätzlichen Speicherplatz verwenden.

Alle Bearbeitungsfunktionen, die man vom Desktop kennt

Die iPhone- und iPad-App bieten laut Hersteller die gleichen Bearbeitungsfunktionen, die Nutzer auch von der Desktop-App kennen. Die Bilder werden mit der „Creative Cloud“ synchronisiert.

Verbesserter Export und geteilte Alben

Adobe legte ebenfalls Hand an die Exportfunktionen der App. Ihr könnt nun diverse Filter wie Dateiformate, Pixeldimensionen, Kompressionsgrad, Wasserzeichen, Dateinamen und andere mehr auswählen.

Aber darüber hinaus gibt es noch die geteilten Alben. Jeder, der zu so einem Album eingeladen wird, hat a) Zugriff darauf und kann b) nun Dateien zu diesem hinzufügen. Um an einem geteilten Album teilzuhaben ist „kein“ bezahltes Abo notwendig. Die Bilder werden dann jeweils lokal auf den Geräten der beteiligten Nutzer gespeichert.

Premium-Nutzer erhalten zudem ein Update der unterstützten Kameras und Objektive mit Adobe Camera Raw 12.1.

Ihr könnt Adobe Lightroom im App Store herunterladen. Die App benötigt mindestens iOS 12.4 oder neuer. Für die neuen Import-Möglichkeiten benötigt die Software allerdings iOS 13.2 oder iPadOS 13.2 oder neuer.

Mehr über Alexander Trust:

Bekam seinen ersten PC mit sieben Jahren, einen XT mit 4 MHz und Monochrom-Monitor. Registrierte die erste Domain im Jahr 1998, vorher auch in Mailboxen aktiv, bei AOL und Compuserve. Studierte Computer Science (Anwendungsentwicklung) in Wuppertal und Informatik und Soziologie, Linguistik und Literatur in Aachen. Veröffentlichte bereits einen Roman.

Metadaten
  • Geschrieben am: 11. Dezember 2019
  • Zuletzt aktualisiert am: 19. März 2021
  • Wörter: 328
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