Alexander Trust, den 20. November 2019

PAX kritisiert Apple für Dampf-App-Entscheidung

PAX-Dampfer verlassen sich auf Apps
PAX-Dampfer verlassen sich auf Apps, Bild: PAX

PAX kritisiert Apple. Der Hersteller von diversen „Dampfern“ und Zubehör hat öffentlich Apples Entscheidung kritisiert, „Dampf“-relevante Apps aus dem App Store zu verbannen. Das kommt nicht von ungefähr, sind manche „Vaporizer“ so kaum mehr vernünftig einsetzbar.

Man respektiere Apples Entscheidung. Doch der iPhone-Hersteller solle sie noch einmal überdenken. Denn einige der Käufer von PAX-Dampfern könnten nun viele Funktionen der Geräte nicht mehr vernünftig einsetzen, die sie aber legal erworben hätten.

Dampfer kastriert

Indem Apple die „Dampfer“-relevanten Apps aus dem App Store entfernte, kastrierte es sozusagen die Geräte. Jedenfalls einige davon, die außer einer Basisfunktion wie ein- und ausschalten alle übrigen Features per App steuern.

PAX beschreibt zum Beispiel auch Einstellungen zum Jugendschutz, die sicherer Erkennung von Original-Dampfkartuschen, Temperatureinstellungen und mehr. Nun aber Apple den Schwarzen Peter zuzuschieben ist vermutlich reiner Lobbyismus. Das Unternehmen spricht davon, dass Apple „unbeabsichtigte Konsequenzen“ in Kauf nähme.

Fälle von Lungenkrankheiten

In den USA sind Dampfer zuletzt Thema gewesen, da die Zahl der Opfer von Lungenkrankheiten anstieg. Die erhitzten Öl-Vitamingemische seien Schuld an Lungenkrankheiten, die sogar tödlich enden. Die verdächtigten Vitamin-E-Azetate sind allerdings hauptsächlich in Produkten enthalten, die unter der Hand verkauft werden, oder über das Internet.

Apple schloss sich allerdings der Meinung der US-Zentren für Seuchenkontrolle und Prävention an. Die sehen vor allem in der Verbreitung von Dampfern unter Jugendlichen eine „Epidemie“.

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