Jonny Random, den 18. Dezember 2018

Videostreaming und Tinder: Wie Apple-Kunden ihr Geld ausgeben

App Store
App Store, Bild: Sensor Tower

Apples App Store ist für manchen Entwickler oder Diensteanbieter eine wahre Goldgrube. Obwohl 30% von jedem Geschäft an Apple gehen, lässt sich viel Geld im App Store verdienen, wie eine neue Studie zeigt. Vor allem Videostreaming ist hier lukrativ.

Im App Store setzen immer mehr Entwickler Auf das Abo-Modell. Über die Zweckmäßigkeit dieser Entwicklung kann man sich streiten, Tatsache ist, für einige Dienste ist ein monatliches Abo durchaus sinnvoll. So ist es etwa bereits lange möglich, die monatliche Mitgliedschaft bei Netflix via iTunes zu bezahlen. Ein netter Nebeneffekt dabei: Via iTunes lässt sich auch immer wieder einiges sparen, wenn man die rabattierten iTunes-Karten im Discounter oder Drogeriemarkt kauft.

Netflix ist auch erstaunlich umsatzstark im App Store, obwohl sich der Streamingdienst regelmäßig beklagt, 30% seiner Einnahmen aus App Store-In-App-Abos an Apple abführen zu müssen. wie die Marktforscher der Analysefirma Sensor Tower in einer jüngst veröffentlichten Erhebung herausgearbeitet haben, hat Netflix im App Store in diesem Jahr rund 792 Millionen Dollar erlöst.

Online-Dating ist auch gewinnbringend

Auf dem zweiten Platz der Top10 der ertragreichsten App im App Store 2018 landete der chinesische Videostreamingdienst Tencent Video, er ist allerdings schon deutlich abgeschlagen und setzte nur 490 Millionen Dollar um.

Recht bald hinter Tencent Video landete allerdings der Dating-Service Tinder, der ist zwar in der Basisversion kostenlos, bietet den einsamen Herzen aber zahlreiche In-App-Kaufmöglichkeiten, etwa Tinder Gold und Tinder Plus, um ihre Partnersuchperspektiven zu verbessern, das lassen sich die Nutzer einiges kosten. 460 Millionen Dollar konnte Tinder auf diesem Wege einnehmen.

Weiter zeigt sich, dass Streamingdienste die Top10 dominieren, YouTube landet etwa auf Platz sechs. Hier können Kunden YouTube Premium buchen.

Auch wird deutlich, wie stark der chinesische Markt inzwischen ist: Fünf der zehn ertragreichsten Apps auf der Liste stammen aus China.


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