iPhone 3GS: Sprachsteuerung ein potentielles Risiko für den Nutzer?

Die Sprachsteuerung des iPhone 3GS ist eine praktische, wenn auch manchmal etwas hakelige Funktion, da sie nicht immer alle Spracheingaben richtig auswertet. Sie kann aber auch nachteilig sein: Sie funktioniert auch mit angeschalteter Tastensperre.

iPhone 3Gs

Man stelle sich diese Situation vor, wie sie im Alltag häufig auftauchen dürfte: Man hat das iPhone in der Tasche mit angeschlossenem Headset liegen. Drückt ein Gegenstand im Rucksack länger auf das Fernbedienungselement, startet die Sprachsteuerung von selbst und das iPhone läuft im schlimmsten Falle Amok. Gleiches passiert auch, wenn man länger auf die Home-Taste drückt, unabhängig davon, ob das iPhone gerade gelockt ist oder nicht.

Aus eigener Erfahrung können wir derweil berichten, dass man auch während des Musikgenusses recht schnell die Sprachsteuerung aus Versehen starten kann: Will man einen Track weiterschalten, kann es auch hier leicht passieren, dass die Sprachsteuerung gestartet wird.

Viel delikater wird die Sache allerdings dann, wenn man sein iPhone verloren hat oder es gestohlen wurde: Den obwohl der generelle Zugriff auf das iPhone mittels Bildschirmsperre blockiert ist, kann ein Dieb das Gerät noch zum Telefonieren nutzen.

Nicht nur was die generelle Erkennungsgenauigkeit von Spracheingaben angeht, sondern auch im Falle der Aktivierung der Sprachsteuerung muss sich Apple definitiv noch etwas einfallen lassen.

Habt ihr auch Erfahrungen (positiv oder negativ) bezüglich der neuen Spracheingabe? Falls ja, lasst sie uns wissen.