MacBook Pro: Firmware-Update kann Festplattenunterstützung zerstören

Das Anfang der Woche herausgegebene Firmware-Update für die neuesten MacBook Pro soll die SATA-Verbindungsgeschwindigkeit von 1,5 Gbps auf 3 Gbps erhöhen, ist aber für einige Festplattennachrüstungen gefährlich: Im Apple-Forum häufen sich die Hinweise darauf, dass es mit nachgerüsteten Festplatten nach dem Update schwierig sein kann.

MacBook Pro 13 Zoll (06/2009), Bild: Macnotes

Aktuell 69 Kommentare zählt der Forumsbeitrag derzeit, betroffen sind unterschiedliche Festplattentypen, sowohl normale Festplatten als auch SSDs. Die Probleme sind allerdings einheitlich: Mal versagt die Festplatte vollkommen, mal funktioniert sie nur temporär, mal stürzt der Rechner komplett ab. Besonders häufig sind von diesen Problemen Seagate- und WD-Festplatten betroffen.

Firmware unterstützt Hardware, die es nicht gibt

Für Apple selbst wird es bezüglich dieser Probleme allerdings keinen akuten Handlungsbedarf geben. In den Release Notes zum Firmware-Update heißt es: „Dieses Update ermöglicht die Nutzung von Festplatten mit Transferraten über 1,5 Gbps, Apple hat aber keine Laufwerke dafür qualifiziert oder für die eigenen Rechner angeboten und die Benutzung dieser Laufwerke wird nicht unterstützt.“ Aussagen vom technischen Support bestätigen das: Apple sieht sich nicht für solche Probleme verantwortlich und kann die Kompatibilität nicht gewährleisten.

Auf eine ältere Firmware umzusteigen ist derweil selbst nicht möglich, lediglich Service Provider können helfen, eine ältere Firmware wieder aufzuspielen.