Macbooks mit Mobilvertrag: Orange will subventionierte Apple-Rechner verkaufen

Diesen Sommer noch möchte der Mobilprovider Orange ins Geschäft mit subventionierten Macbooks einsteigen. Zum Vertrag gibt es kein kostenloses, sondern "nur" ein stark verbilligtes Macbook, entsprechende Verträge stünden kurz vor der Unterzeichnung. Was beim iPhone die Regel ist, soll nun auch für Macbooks kommen. Auch für Apple-Netbooks? Auf diese Frage gab es von Orange erwartungsgemäß keinen Kommentar.

MacBook aus Aluminium (10/2008), Bild: Apple

Nach den Handys werden die zunehmend mit mobilem Breitbandzugang ausgestatteten Mobilrechner zum attraktiven Vertragsbestandteil: für Netbooks zum UMTS-Vertrag haben auch andere Netzbetreiber die Pläne in der Schublade bzw. bereits im Angebot. Nicht nur ein „richtiges“ Notebook, sondern eben eines der Apple-Modelle wird im Sommer über Orange zum Zweijahresvertrag erhältlich sein.

„Stark subventioniert“ soll das Gerät werden, den Rabatt kann man sich angesichts des ohne Aufpreis bei Orange zum Vertrag gegebenen Toshiba l300 ungefähr ausrechnen: um die 400 Euro Zuzahlung beim Abschluss eines Zweijahresvertrags mit Orange scheinen realistisch. Beim Register macht man sich natürlich Sorgen um eine mögliche exklusive Partnerschaft Apples mit Mobilprovidern, was die Ausstattung kommender Notebook- (oder Netbook-)Generationen mit SIM-Karten angeht. Das darf man angesichts der traditionell apple-kritischen Haltung von „El Req“ jedoch mit einiger Vorsicht zur Kenntnis nehmen.