Apple-Technik der Zukunft? Transparente Chips für die Glas-Einbettung entwickelt

iPhone 3G, Bild: Apple

Glas-Trackpads und Touchscreens, schon in der bereits verbauten Apple-Technik ist einiges an Intelligenz hinter dem Glas. Die Design-Vorreiter in Kalifornien könnten bald noch weitere Möglichkeiten erhalten, mit dem durchsichtigen Baustoff zu experimentieren: in Korea wurden die ersten durchsichtigen Speicherchips entwickelt. Denkbar seien beispielsweise durchsichtige Monitore.

TTRAM, „Transparent Resistive Random Access Memory“ nennt sich die Technik, die auch nichtflüchtigen Speicher transparent macht. Durchsichtige Schaltungen und Chips, die auch ohne Strom ihre Information behalten, sind damit möglich. Die Forscher können sich einen Einbau in Glaselemente vorstellen, wovon es bekanntermaßen in der Macwelt immer mehr gibt.

Bereits in drei bis vier Jahren rechnen die Forscher mit der Marktreife der Technik, die Produktion soll „einfach und kostengünstig“ sein. Angedacht sind durchsichtige Monitore – man denke an Navigationssysteme, beispielsweise – , bei denen Elektronik direkt ins Glas eingearbeitet ist.

Mit Sicherheit werden in den kommenden Jahren noch einige weitere Anwendungsbereiche ins Auge fallen – auch den Designern in Cupertino. Erfahrungen mit dem Glas-Einsatz im Elektronikbereich sind dort jedenfalls ausreichend vorhanden.

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Berufsbedingt auf iPhone und Macbook Pro gewechselt und pflegt seitdem ein stetig wachsendes Faible fürs iPhone wie auch eine gewisse Distanz zum Macbook. Nutzt ungeniert auch Linux und Windows, was ihn nicht davor schützt, gelegentlich Fanboy geschimpft zu werden.

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  • Geschrieben am: 11. Dezember 2008
  • Zuletzt aktualisiert am: 2. März 2021
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