Craig Federighi: Sideloading ein Schritt zurück

Apples Softwarechef, Craig Federighi, sprach auf der Web Summit Konferenz in Portugal. Dort stellte er sich gegen eine Gesetzesnovelle der EU, die womöglich Sideloading erlauben könnte. Dies sei für ihn ein Rückschritt.

Craig Federighi auf dem Web Summit 2021, Bild: Web Summit

In Lissabon findet zwischen dem 1. und 4. November der „Web Summit“ statt. Es handelt sich dabei um eine Konferenz mit namhaften Sprecher:innen. Darunter fand sich auch Apples Softwarechef Craig Federighi. Er sprach an Tag 2 der Veranstaltung. Wer sich den Vortrag noch einmal ansehen möchte, findet eine Aufzeichnung mittlerweile auf LinkedIn.

Craig Federighi gegen Sideloading

Federighi gab sich während seines Vortrags Mühe, eine Gesetzesinitiative Europas zu kritisieren. Würde man das Sideloading von Apps erlauben, öffnete man Schadsoftware Tür und Tor, so der Apple-Verantwortliche.

Der „Digital Markes Act“ habe Gutes im Sinn. Doch er würde an dieser Stelle nicht den Schritt in die Zukunft bedeuten, sondern vielmehr einen Rückschritt. Er als Entwickler wolle, dass das iPhone möglichst sicher bleibe und Nutzer nicht zu sehr sorgen müssten. Doch genau das würde das „Sideloading“ konterkarieren.

Info

Apples Haltung zum „Sideloading“ von Apps wurde im Rahmen des Gerichtsverfahrens zwischen Epic Games und Apple bereits mehr als deutlich.