Facebook beerdigt Gesichtserkennung, aber nicht so ganz

Facebook als Netzwerk besteht weiter, der Mutterkonzern heißt aber nun Meta. Eine der ersten Amtshandlungen: Daten der Gesichtserkennung im Social Network werden gelöscht, das System abgeschaltet. Ein Gewinn für die Nutzer? Mitnichten.

Gesichtserkennung bei Facebook

Meta möchte nämlich nur das bisherige System in den Ruhestand schicken. Gut ist, dass der Konzern die zugehörigen Daten löscht. Allerdings möchte das Unternehmen weiterhin an der Gesichtserkennung forschen.

Wachsende Sorge

Facebooks Jerome Pesenti erklärte in einer Mitteilung des Unternehmens, dass man den Nutzen der Funktion der wachsenden Sorge in der Gesellschaft gegenüber gestellt habe. Man kam nun zu dem Ergebnis, dass es sich nicht lohne, die Gesichtserkennung auf Facebook weiterhin einzusetzen.

Das Social Network führte die Funktion im Jahr 2011 ein. Seinerzeit hieß sie noch anders. Nun also das Aus, vorerst.

Denn Pesenti betont auch, Meta sieht die Gesichtserkennung weiterhin als wichtiges Werkzeug an, beispielsweise zur Verifikation der eigenen Identität. Entsprechend werde man die Forschung an Technologien zur Gesichtserkennung fortsetzen.

Man sollte sich also nicht wundern, wenn zu einer anderen Zeit, ein ähnliches Feature im sozialen Netzwerk reüssiert.